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Über dieses Buch

Marc Hansmann verbindet Erkenntnisse aus BWL, Psychologie und Soziologie, um Vertrauen in Kreditprozessen - aber auch darüber hinaus in allen Prinzipal-Agenten-Beziehungen - zu untersuchen: Vertrauen ist demnach ein zusätzlicher Lösungsmechanismus für Agentur-Probleme im Kreditprozess. Mit der Erweiterung um den Faktor „Vertrauen“ erklärt er darüber hinaus ein weiteres Phänomen, dessen Existenz zwar nachgewiesen, aber schwer begründbar scheint: die freiwillige Finanzkommunikation. Für die Praxis generiert der Autor konkret anwendbare Handlungsempfehlungen, um eine zielgerichtete Kommunikation mit dem Kapitalgeber zu ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Geschäft mit der Kreditvergabe ist aus Sicht der Kreditinstitute ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Kreditvergabe stellt aus Sicht des Kreditinstitutes eine Möglichkeit der renditebringenden Anlage von Kundengeldern dar. Zudem bildet der Kredit an Firmenkunden häufig die Plattform für die gesamte Kundenbeziehung.
Marc Hansmann

Kapitel 2. Raum für Vertrauen und die Rolle von Finanzkommunikation im Kreditprozess

Zusammenfassung
Kapital 2.1 soll die Forschungsfrage I („Kann Vertrauen im Kreditprozess eine Rolle spielen?“) klären. Hierzu wird wie folgt vorgegangen: Nachdem in Kapitel 2.1.1 die für diese Arbeit wesentlichen Elemente des Kreditprozesses dargestellt wurden, widmet sich Kapitel 2.1.2 den Risiken, die mit der Vergabe eines Kredites für die Bank einhergehen. Einerseits ist der Gesetzgeber bestrebt, diese Risiken (bzw. die Folgen ihres Eintretens) zu begrenzen (Kapitel 2.1.3), andererseits wird auch die Bank selber bestrebt sein, dies zu tun.
Marc Hansmann

Kapitel 3. Theoretische Überlegungen zur Integration von Vertrauen in eine Modellierung des Kreditprozesses

Zusammenfassung
Kapitel 3 soll die Forschungsfrage III („Wie kann Vertrauen mit der Agentur-Theorie vereinbart werden?“) beantworten. Hintergrund dieser Fragestellung ist, dass „Vertrauen“ scheinbar irrational, die Agentur-Theorie demgegenüber eine „rational choice“-Theorie ist. Eine Verbindung zwischen beiden liefert die Goal Framing-Theorie, die in Kapital 3.1 vorgestellt und auf ihre Vereinbarkeit mit der Agentur-Theorie überprüft wird.
Marc Hansmann

Kapitel 4. Entwicklung eines integrierten Modells zur Erklärung von Aufbau und Wirkung von Vertrauen im Kreditprozess

Zusammenfassung
Ein wirtschaftswissenschaftliches Modell soll reale Sachverhalte vereinfachend, aber dennoch strukturgleich darstellen. Dazu werden nur diejenigen Elemente des Realsystems explizit in das Modell aufgenommen, die für eingangs formulierten Fragestellungen relevant sind (Vereinfachung). Im vorliegenden Fall beschränkt sich das Modell also z.B. auf Merkmale der Finanzkommunikation und lässt andere Aspekte unberücksichtigt.
Marc Hansmann

Kapitel 5. Empirische Untersuchung zum Aufbau von Vertrauen

Zusammenfassung
Im theoretischen Teil dieser Arbeit wurde ein Modell hergeleitet, das den Aufbau, die Übertragung und die Wirkung von Vertrauen erklärt. Damit wurden die Forschungsfragen I – IV adressiert. Im nun folgenden empirischen Teil sollen die Forschungsfrage V „Durch welche Aspekte der Finanzkommunikation wird Vertrauen auf Seiten des Kreditgebers aufgebaut?“ und damit die konkreten Determinanten der Wirkung von Finanzkommunikation untersucht werden.
Marc Hansmann

Kapitel 6. Schlussbetrachtungen

Zusammenfassung
Zu Beginn dieser Arbeit wurde die Bedeutung der drei wesentlichen Subjekte dieser Studie (Bankkredite, Finanzkommunikation und Vertrauen) in der bisherigen wissenschaftlichen Forschung dargestellt. Dadurch wurde der Vertrauensaufbau durch Finanzkommunikation mit dem Kreditgeber als Forschungslücke identifiziert.
Marc Hansmann

Backmatter

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