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Über dieses Buch

Die in anderen ,Lehrbüchern der Finanzierung häufig so genannten und isoliert abge­ handelten "Sonderanlässe der Finanzierung" sind in diesem Kapitel B bei der externen Finanzierung (Abschnitt 3) verarbeitet worden: Gründung und Umwandlung im Zusam­ menhang mit der Wahl der Re~tsform als einer Grundsatzentscheidung über die Struk­ turierung des Beteiligungskapitals, die verschiedenen Formen der Kapitalerhöhungen, der Fusionen und Kapitalherabsetzungen nach der Analyse der Finanzmärkte an den Effek­ tenbörsen im Zusammenhang mit der Beteiligungsfinanzierung durch Aktien. Bei der Behandlung der Finanzierungsformen sowohl im externen als auch im internen Bereich (Abschnitt 4) habe ich Wert darauf gelegt, erste Ansatzpunkte für finanzpoli­ tische Entscheidungen einzuarbeiten. Sie ergeben sich insbesondere aus Belastungsver­ gleichen (einschließlich der steuerlichen Wirkungen) im Hinblick auf die Liquidität und die Kosten der Finanzierungsformen, ihren Wirkungen auf die Bilanzstrukturkennziffern (etwa beim Leasing und Factoring) und die weitere Inanspruchnahme des Kreditwürdig­ keitspotentials einer Unternehmung (durch Maßnahmen der Kreditsicherung). Finanzpolitische Entscheidungen sollten aus einer umfassenden Unternehmungsplanung heraus gesteuert werden. Einen solchen Rahmen bildet ein vom Controller zu koordinie­ render Planungs- und Kontrollprozeß, wie er im Kapitel C am Managerial Budgeting demonstriert und in seinen Konsequenzen für die Zielgrößen in der Bilanz, Liquiditäts­ haltung und Erfolgsrechnung geprüft wird. Derartige aus Gründen der Informationenbeschaffung und -verarbeitung aufwendige Planungsprozesse werden in den im Kapitel D dann folgenden modelltheoretischen An­ sätzen regelmäßig als zeitlos angenommen, so daß diese schon deshalb mehr unter dem Aspekt des Erklärungsgehaltes zu sehen sind denn als praktische Entscheidungshilfen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Entwicklung der Finanzierungslehre zum kapitaltheoretisch begründeten Finanzmanagement

Zusammenfassung
Der traditionelle Ansatz in der Finanzierungslehre ist durch die externe Betrachtungsweise der betrieblichen Finanzsphäre charakterisiert. Mit dem Eintritt in das industrielle Zeitalter eröffneten sich einerseits nahezu unbegrenzte Investitionsmöglichkeiten, denen andererseits knappe finanzielle Ressourcen auf wenig entwickelten Kapitalmärkten gegenüberstanden, so daß zwangsläufig die externe Betrachtung der betrieblichen Finanzsphäre in den Vordergrund trat.
Joachim Süchting

B. Quellen und Instrumente der Finanzierung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel hat die instrumentale Seite der Finanzwirtschaft einer Unternehmung zum Gegenstand, wie sie im Mittelpunkt des traditionellen Ansatzes der Finanzierungslehre steht.
Joachim Süchting

C. Managerial Budgeting als Basis für finanzpolitische Entscheidungen

Zusammenfassung
Der Managerial Approach als mit der Organisation finanzpolitischer Entscheidungspro-zesse befaßter Ansatz findet im Planungssystem des Managerial Budgeting seinen konkreten Niederschlag. Deshalb soll im folgenden — ausgehend von den Grundlagen der Finanzplanung — Managerial Budgeting als Basis für finanzpolitische Entscheidungen behandelt werden.
Joachim Süchting

D. Die Vermögens- und Kapitalstrukturgestaltung

Zusammenfassung
Damit eine Entscheidung als rational bezeichnet werden kann, ist es erforderlich, daß die durch sie ausgelösten Maßnahmen bewertet werden. Ob eine durch eine Entscheidung eingeleitete Maßnahme als gut oder schlecht einzustufen ist, läßt sich nur bestimmen, wenn ihr ein Bewertungs- oder Zielkriterium vorgegeben ist. Die Bewertung einer Maßnahme läßt sich dann danach treffen, wie groß ihr Beitrag zur Erreichung des vorgegebenen Ziels ist Entscheidungen sind demnach dann rational, wenn sie
  • zielorientiert sind und
  • die durch sie ausgelösten Maßnahmen zur Zielerfüllung beitragen.
Joachim Süchting

Backmatter

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