Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Wesentlich erweitert, aktualisiert und überarbeitet, unter Beachtung des bewährten geschlossenen, anwendungsorientierten Gesamtkonzeptes, präsentiert sich das Finanzmanagement in seiner 4. Auflage. Dieses Lehr- und Praxisbuch für Investition, Finanzierung und Finanzcontrolling erläutert die Beteiligungs-, Kredit- und Innenfinanzierung, behandelt die verschiedenen alternativen Finanzierungsformen wie Factoring, Leasing, Mezzanine Finanzierung, Privat Equity und Projektfinanzierung. Das Kapitel Finanzcontrolling befasst sich mit der Finanzplanung, der Kapitalflussrechnung, der Finanzanalyse, dem Risikocontrolling und sowie der Balanced Scorecard. Eine umfangreiche Fallstudie zur Bilanz und GuV rundet das Kapitel ab. Das neu aufgenommene Kapitel Investition führt detailliert über den Investitionsanlass und den Investitionsplanungsprozess zu den verschiedenen Investitionsrechenverfahren. Zum Inhalt dieses Buches gehören weiterhin die Darstelllung der verschiedenen derivativen Finanzierungsinstrumente und eine Einführung in die finanzwirtschaftliche Forschung. Viele Beispiele, Abbildungen und Übersichten verdeutlichen den starken Praxisbezug.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen des Finanzmanagements

Zusammenfassung
Eine der Kernaufgaben der Betriebswirtschaftslehre ist die Lösung finanzwirtschaftlicher Problemstellungen.
Nicht nur die wachsende Internationalisierung der Unternehmungen, die ständigen Veränderungen der Finanzmärkte, sondern auch die Schaffung immer neuer Finanzinstrumente sowie nicht zuletzt die unternehmensstrategische Relevanz der verschiedenen Anspruchsgruppen führen dazu, dass finanzwirtschaftlichen Aufgabenstellungen eine immer größere Bedeutung zukommt. Zudem ist das Vorhandensein finanzwirtschaftlicher Ressourcen, infolge sich verkürzender Produktlebenszyklen, der fortschreitenden Technologieentwicklung und des stetig wachsenden Wettbewerbsdrucks, entscheidend für die Wettbewerbsposition und nicht zuletzt für die Überlebensfähigkeit einer Unternehmung.
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

2. Beteiligungsfinanzierung

Zusammenfassung
Die Beteiligungsfinanzierung beinhaltet grundsätzlich alle Formen der Eigenkapitalbeschaffung von außen. Die Beteiligung kann in Form von Finanzeinlagen, Sacheinlagen und Rechten erfolgen. Je nach Rechtsstellung der Eigenkapitalgeber und Rechtsform der Unternehmung können sich unterschiedliche Rechtsfolgen (Haftung, Mitsprache, Mitbestimmung, Gewinnanteile etc.) und differierende steuerliche Konsequenzen (Einkommensteuer, Körperschaftssteuer etc.) für das Unternehmen und die Kapitalgeber ergeben. Für die Aufbringung von Eigenkapital bei der Beteiligungsfinanzierung ist die Rechtsform einer Unternehmung entscheidend. Finanzsystematisch zählt die Beteiligungsfinanzierung neben der Innenfinanzierung zur Eigenfinanzierung.
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

3. Kreditfinanzierung

Zusammenfassung
Sowohl in Großunternehmen als auch in mittelständischen Unternehmen ist ein steigendes Kreditfinanzierungspotenzial zu verzeichnen. Insbesondere Kreditinstitute machen die Kreditfähigkeit eines Kapital suchenden Unternehmens neben der Bereitstellung von Sicherheiten insbesondere von der Kreditwürdigkeit abhängig. Daher erfolgt zunächst ein Überblick, welche Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung in der Praxis zur Anwendung gelangen können, bevor einzelne Formen der Kreditfinanzierung näher gekennzeichnet und beurteilt werden (vgl. Abb. 3.1).
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

4. Innenfinanzierung

Zusammenfassung
Innenfinanzierung bedeutet, dass bereits im Unternehmen vorhandenes Kapital oder Vermögen für andere finanzwirtschaftliche Zwecke eingesetzt wird. Dabei wird aus den Betriebs- und Umsatzprozessen notwendiges Kapital für betriebsnotwendige Verwendungen zur Verfügung gestellt. Die Innenfinanzierung geschieht durch betriebliche Desinvestitionen über die normalen Umsatzerlöse und durch sonstige Geldfreisetzungen (vgl. u. a. Perridon und Steiner, Finanzwirtschaft der Unternehmung, 2007, S. 463; Däumler, Betriebliche Finanzwirtschaft, 2002, S. 403 ff.; Schäfer, Unternehmensfinanzen, Grundzüge in Theorie und Management, 2002, S. 457 ff.; Busse, Grundlagen der betrieblichen Finanzwirtschaft, 1996, S. 332; Eilenberger, Betriebliche Finanzwirtschaft, 1997, S. 269 ff.).
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

5. Alternative Finanzierungsentscheidungen

Zusammenfassung
Alternative Finanzierungsmaßnahmen gewinnen vor dem Hintergrund, dass herkömmliche Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten zunehmend an Grenzen stoßen, an Bedeutung. Bei alternativen Finanzierungsentscheidungen handelt es sich um Asset Backed Securities, Leasing, Projektfinanzierung – sie stellen das Gebiet des structured finance dar – und Factoring. Darüber hinaus wird das Finanzierungsinstrument Mezzanine Kapital vorgestellt.
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

6. Derivative Finanzierungsinstrumente

Zusammenfassung
Derivative Finanzierungsinstrumente – kurz Derivate genannt – sind Produkte, die von einem Basiswert abgeleitet sind und auf Termin gehandelt werden. Bei einem derartigen Termingeschäft (oder -handel) fallen Geschäftsabschluss und Erfüllung zeitlich auseinander, im Gegensatz zu einem Kassageschäft (oder -handel), bei dem Verpflichtungsgeschäft und Erfüllungsgeschäft zeitlich zusammenfallen. In Deutschland gilt eine Frist von zwei Börsentagen.
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

7. Finanzcontrolling

Zusammenfassung
Bis heute hat sich noch kein einheitlicher deutschsprachiger Ausdruck für die angloamerikanischen Begriffe Controllership bzw. Controlling (Funktion) und Controller (Funktionsträger) durchgesetzt.
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

8. Investition

Zusammenfassung
Bei einer Unternehmung handelt es sich um ein produktives, soziales System, das als offenes System in die Umwelt eingebettet ist und mit dieser Umwelt in vielfältiger Beziehung steht. Im Mittelpunkt der lenkbaren Größen innerhalb des Netzwerkes der Zusammenhänge einer Unternehmung stehen Investitionen (s. Abb. 8.1, vgl. Gomez 1993, S. 45).
Joachim Prätsch, Uwe Schikorra, Eberhard Ludwig

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise