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Über dieses Buch

Das Lehrbuch "Finanzmanagement" verbindet die theoretischen Inhalte des Finanzmanagements mit den zentralen Fragestellungen aus der Praxis. Verständlich werden die Grundlagen der Unternehmensführung aufgezeigt und die Instrumente und Konzepte des Finanzmanagements erklärt. Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte von Top-Experten im Finanzmanagement veranschaulichen die Ausführungen. Das Lehrbuch ist didaktisch gut strukturiert und leserfreundlich aufbereitet, so dass sich die Studierenden schnell in die Grundlagen des Finanzmanagements einarbeiten und einen aktuellen Einblick in das Finanzmanagement von Unternehmen gewinnen können.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Finanzmanagement und Unternehmensführung

Die Umsatzprozesse der Geschäftsmodelle von Unternehmen sind von Güter- bzw. Dienstleistungs- und Geldströmen geprägt. Im Rahmen der Leistungserstellung von Unternehmen wird ständig Kapital gebunden, z. B. wird in Anlagen, Rohstoffe, Betriebsmittel, Lizenzen, etc. investiert, und es wird Kapital, z. B. über den Absatz der Produkte bzw. Leistungen, wieder freigesetzt. Die materiellen sowie immateriellen Güter- und Leistungsprozesse spiegeln sich in Finanzprozessen von Unternehmen wider. Neben Finanzprozessen, die direkt mit der Leistungserstellung von Unternehmen zusammenhängen, gibt es auch Zahlungsströme, die sich aus Kapital- und Kreditbeziehungen von Unternehmen mit Finanzmärkten ergeben sowie auch Zahlungsströme mit staatlichen Behörden (z. B. Steuern, Gebühren und Abgaben, Förderungen, etc.).

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

2. Agentenproblem und Corporate Governance

Unternehmerische Entscheide und insbesondere jene, die finanzielle Fragen betreffen, berühren

unmittelbar

über den Leistungsaustausch (z. B. als Lieferanten oder Kunden) oder

mittelbar

(z. B. über Investitionen in Maßnahmen, die Emissionen reduzieren) die Interessen von vielen Personen.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

3. Finanzierungsformen – Überblick

Für viele weitere Themen dieses Buches ist eine Strukturierung der Unternehmensfinanzierung notwendig. Es hat sich in der finanzwirtschaftlichen Literatur ein Grundsystem herausgebildet, das die Herkunft der (überwiegend) liquiden Mittel und die Rechtsstellung der Geber im Fokus hat. Daneben bieten sich allerdings auch weitere Gliederungsalternativen an.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

4. Investitionsrechnung

Finanzmanagement als Begriff im deutschsprachigen Gebiet wurde in Kap. 1 als finanzielle Unternehmensführung definiert. Die Verwendung und die Gewinnung liquider Mittel zählen dabei zu den zentralen Grundaufgaben.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

5. Value Management

Das Konzept des Value Managements entstand in den USA, wo Investoren in den 1980er Jahren unterbewertete Unternehmen in ihre Kontrolle zu bringen versuchten, um diese durch ein „besseres“ Management im Wert zu erhöhen und ggf. dann wieder zu verkaufen.

Alfred Rappaport

fasste diese Ideen mit seinem Buch

Creating Shareholder Value

1986 das erste Mal zusammen. Das Konzept ist jedoch vom Grundsatz her nicht neu.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

6. Unternehmenswert

Wenn die (positive) Veränderung des Unternehmenswerts grundsätzlich als ökonomische Zielgröße (siehe dazu ausführlich Kap. 5) definiert werden kann und dies unternehmensextern und -intern berichtet werden soll („Reporting“), so stellt sich die Frage nach der

Messung des Unternehmenswerts

. Ferner ist die Unternehmensbewertung im Rahmen von Käufen und Verkäufen von Unternehmen (vgl. Kap. 17) bzw. Unternehmensteilen, bei gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen und zur Wertbestimmung in Zusammenhang von Erbschaftsangelegenheiten höchst relevant. Hier haben die Betriebswirtschaftslehre und insbesondere die Finanzwirtschaft entsprechende Konzeptionen entwickelt, die in unterschiedlichem Ausmaß praktikabel sind.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

7. Finanzielle Analysen

Gegenstand der

Finanzanalyse

ist die Beurteilung der gegenwärtigen und zukünftigen finanziellen Lage eines Unternehmens. Letztere wird nach den Kriterien (1) Zahlungsfähigkeit, Liquidität sowie Cashflow, (2) Vermögens-/ Kapitalstruktur, (3) Rentabilität und (4) Wertsteigerung/-minderung analysiert und beurteilt. „The goal of financial analysis is to assess the performance of a firm in the context of its stated goals and strategy” (Palepu/Healy/ Bernard [Business Analysis] 181).

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

8. Control und Controlling-System

Die Geschäftsführung/der Vorstand ist als Kollegialorgan für das Design des

Führungssystems

eines Unternehmens (siehe Abb. 8-1) verantwortlich. Diese Aufgabenstellung der Unternehmensführung ist auch unter den gesetzlichen Auflagen der Sorgfaltspflicht des GmbHG bzw. des AktG einzuordnen (siehe Kap. 1.5). Dem CFO obliegen die Konkretisierung eines geschäftsmodelladäquaten

Controlling-Systems

und die Koordination der einzelnen Elemente des Führungssystems. Alleine schon aus diesen Gründen ist es erforderlich, dass sich das Finanzmanagement auch mit Fragen des Controllings, dabei insbesondere mit dem Controlling-System eines Unternehmens, auseinandersetzt. Zum Controlling gibt es umfangreiche Veröffentlichungen und es ist nicht Aufgabe dieses Buches in einer Replik Controlling Themen nochmals im Detail darzustellen. Die Zusammenhänge zwischen dem Finanzmanagement und dem Controlling-System stehen jedoch im Fokus dieses Buches.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

9. Kredite und Anleihen

Dieses Thema basiert auf den Ausführungen zu Kap. 3 (Finanzierungsformen – Überblick), insbesondere zu Kap. 3.3.3 (Fremd-Außenfinanzierung). Dort wurde eine Strukturierung der Fremd-Außenfinanzierung in eine solche ohne bzw. mit Kapitalmarktanbindung durchgeführt.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

10. Rating und Bonitätsmanagement

Unter der

Zahlungsfähigkeit

versteht man die Fähigkeit eines Unternehmens allen Zahlungsverpflichtungen zeitgerecht und in vollem Umfang vereinbarungsgemäß zu entsprechen. Die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens ist kein vorübergehender Liquiditätsengpass, verbunden mit einer zeitlich befristeten Zahlungsstockung; ein zahlungsunfähiges Unternehmen kann mangels ausreichender finanzieller Mittel seine fälligen Verpflichtungen

dauerhaft nicht bezahlen

und die erforderlichen

Mittel

auch

nicht bald beschaffen

(Grund für einen Insolvenzantrag).

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

11. Eigenfinanzierung und Mezzaninkapital

Das folgende Kapitel beschäftigt sich primär mit der Frage der

Eigenfinanzierung

als Außenfinanzierung der kapitalmarktorientierten Unternehmen (mit Kapitalmarktanbindung) und nicht-kapitalmarktorientierten Unternehmen (ohne Kapitalmarktanbindung), erweitert durch die

Mezzaninfinanzierung

, also die Aufbringung von Mezzaninkapital. Unter dem letzten Terminus ist ein nicht dem Eigenkapital gänzlich zuordenbares Kapital zu verstehen.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

12. Kapitalstruktur und Dividendenpolitik

Der Begriff

Kapitalstruktur

bestimmt das (bilanzielle) Verhältnis von Eigenzu Fremdkapital im Unternehmen bzw. im Konzern. Die davon abgeleiteten Verhältnisse wie Eigen- zu Gesamtkapital, Fremd- zu Gesamtkapital oder das Gearing (Nettoverschuldung zu Eigenkapital) drücken letztlich identische Relationen aus.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

13. Risiko- und Chancenmanagement

Das Definitionsspektrum zum Begriff „Risiko“ bei Unternehmen ist in der Literatur und in der wirtschaftlichen Praxis vielfältig und breit ausgelegt: Diese Bandbreite reicht von strategischen Aspekten der Unternehmensführung bis zu Themen des Versicherungsmanagements oder der Unfallverhütung (Arbeitssicherheit).

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

14. Management von Zins- und Währungsrisiken

Die Preise für Güter, Verpflichtungen aus Transaktionen zur Übernahme von Gütern, Veranlagungen finanzieller Mittel oder eine Übernahme finanzieller Verbindlichkeiten unterliegen insgesamt Marktpreismechanismen. Die Preise für derartige Märkte können sich ändern. Zur Steuerung von Marktpreisrisiken können grundsätzlich derivative Finanzinstrumente eingesetzt werden. Das Wort „Derivat“ ist lateinischer Herkunft (derivare bzw. derivatum) und Derivate sind Finanzinstrumente, deren Wert von der Entwicklung anderer Finanzprodukte oder Referenzgrößen abhängt.

Derivate

sind üblicherweise Produkte, die von einem

Basiswert

abgeleitet sind; sie erlauben, einzelne Marktpreisrisiken vom zugrunde liegenden Wirtschaftsgut, dem sog. „Basiswert“ (auch „

Underlying

“ genannt, z. B. Aktien, Aktienindizes, Devisen, Zinssätze, Anleihen, Rohstoffe), abzuspalten und getrennt zu handeln. Zentrales Merkmal derivativer Instrumente ist somit die genau definierte Abhängigkeit eines Werts von einem originären zugrunde liegenden Finanztitel, einer Ware oder einer anderen spezifizierten Referenzgröße, auch als Basiswert bezeichnet.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

15. Capital Employed Management

Die Vermögenswerte eines Unternehmens schaffen aus finanzieller Sicht nur dann Werte, wenn diese Assets im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit jene Cashflows generieren und/oder entsprechende Erfolgs-/Cashflowpotenziale entwickeln, die von den Kapitalgebern (Eigen- und Fremdkapital) als Verzinsung für die Bereitstellung des Kapitals erwartet werden (siehe Kap. 5).

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

16. Finanzmanagement im Konzern

Der Konzern ist eine wirtschaftliche Konzentrationsform in dem rechtlich selbständige Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen unter eine einheitliche Leitung zusammengefasst sind. Üblicherweise wird die einheitliche Leitung von einem herrschenden Unternehmen ausgeübt, das herrschende und abhängige Unternehmen zusammen bilden den Konzern, die einzelnen Unternehmen sind Konzernunternehmen.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

17. Mergers & Acquisitions

Unter

Mergers & Acquisitions

(M&A) ist der Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen, Unternehmensteilen bzw. Beteiligungen und die aktive Eingliederung (Ausgliederung) in den (Unternehmens-)Verbund des Erwerbers oder die Verschmelzung (Fusion) mindestens zweier Unternehmen zu verstehen.

Richard Guserl, Helmut Pernsteiner

Backmatter

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