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12.11.2018 | Fintechs | Interview | Onlineartikel

"Wir sorgen für eine schnelle Finanzierung"

Autor:
Bianca Baulig
Interviewt wurde:
Tobias Ungerer

ist Gründer der Finanzierungsplattform Xavin.

Vereine fördern den Sport und das soziale Miteinander. Für ihre Aufgaben brauchen sie engagierte Mitglieder, aber auch Geld. Wie das Start-up Xavin Anleger mit Vereinen zusammen bringt, erklärt Unternehmensgründer Tobias Ungerer im Interview. 

Bankmagazin: Wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?

Tobias Ungerer: Xavin hilft Vereinen, zukunftsfähig zu bleiben. Wir ermöglichen ihnen, Darlehen für notwendige Großprojekte über unsere Plattform zu erhalten. Das Geld kommt dabei von Mitgliedern, Fans und regionalen Unterstützern des Vereins. Wir beraten und unterstützen die Beteiligten in allen Phasen vor, während und nach der Finanzierungskampagne und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Dadurch entlasten wir die meist ehrenamtlichen Verantwortlichen und wir sorgen für eine schnelle Finanzierung. Für unsere Leistungen erheben wir bei erfolgreicher Finanzierung eine Vermittlungs- und Verwaltungsgebühr.

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Bankmagazin 11/2018


Auf welche Weise kooperiert Xavin mit Banken?

Xavin ist seit seinen ersten Tagen sehr eng mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) verknüpft. Diese hat nicht nur in uns investiert, sondern hat das Fintech mitgegründet. Dies lief im Rahmen des Activatr-Programms der Pioniergeist, das große Unternehmen und Start-up-Talente in der Region zusammenbringt.

Bis heute ist die LBBW der Partner an unserer Seite und dabei mehr als nur Investor. Durch Know-how, Netzwerk und als Vertrauensgeber nimmt die Landesbank eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Xavin ein. Außerdem wurde über die LBBW auch der Kontakt zum Sparkassennetz möglich. Auch hier sind in nächster Zeit Kooperationen geplant, um das Vereinsleben in Deutschland auch künftig so lebendig und regional verankert zu erhalten.

Was ist für die kommenden zwölf Monate geplant?

Wir haben mittlerweile bewiesen, dass unser Finanzierungskonzept der regionalen Geldanlage praktisch funktioniert und bereits sechs Vereinsprojekte mit insgesamt knapp 300.000 Euro erfolgreich finanziert. In den kommenden Monaten gilt es  zu wachsen, viele Use Cases in unterschiedlichen Vereinsbereichen zu schaffen und dabei weiter auf solide Projekte zu setzen, deren Risiken überschaubar sind. Unsere Finanzierung ist sehr flexibel, das müssen wir auch durch die Projekte auf unserer Plattform zeigen. Das Finanzierungskonzept ist noch sehr neu und wir etablieren es jetzt nach und nach, gemeinsam mit den Vereinen.   

Mehr über die Arbeit des "Fintechs des Monats" lesen Sie in der November-Ausgabe von Bankmagazin. 

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