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07.07.2017 | Fintechs | Infografik | Onlineartikel

Fintechs bekommen mehr Finanzspritzen

Autor:
Eva-Susanne Krah

Junge Unternehmen aus der Finanztechnologie sammeln in Deutschland immer mehr Geld für die Gründungsfinanzierung ein. Das zeigen Zahlen eines Start-up-Barometers von Ernst & Young (EY).

Fintechs sind begehrt bei Risikokapitalinvestoren. Sowohl die Zahl als auch der Wert der Finanzierungsrunden für junge Fintech-Unternehmen stiegen in Deutschland im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten in 2016: auf 33 Finanzierungsrunden und von 230 auf 332 Millionen Euro Finanzierungsvolumen. Auf den weiteren Plätzen im Ranking des EY-Start-up-Barometers Deutschland folgen Health- sowie Software & Analytics-Unternehmen. Spitzenreiter im Barometer sind E-Commerce-Unternehmen. 

Unter den Profiteuren aus dem Fintech-Sektor ist beispielsweise Kreditech. Das Start-up mit Sitz in Hamburg ist seit 2012 am Markt und bietet digital Konsumentenkredite an, aber auch eine digitale Geldbörse und Personal Finance Management. Im Mai 2017 hat das Unternehmen vom Equity-Investor Pay U 110 Millionen Euro eingesammelt. Der Payment Service Provider ist zudem Minderheitsgesellschafter bei Kreditech. 

Aber auch Adtech-Start-ups aus dem Marketing-Bereich mit 67 Millionen Euro Investitionskapital und zehn Finanzierungsrunden sowie Gründerfirmen aus der Immobilienbranche, die Proptechs, finden sich mit zwölf Finanzierungsrunden und 33 Millionen Euro Risikokapital im Finanzranking von EY.

Deutschlandweit stieg die Zahl der Risikokapitalinvestitionen bei Start-ups insgesamt im gleichen Zeitraum gegenüber der Vorjahresperiode um gut sechs Prozent auf 264. Der Gesamtwert verdoppelte sich auf fast 2,2 Milliarden Euro.

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