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Über dieses Buch

Die Autoren schaffen mit der Entwicklung kleinräumiger Lösungen zum Umgang mit dem Landnutzungs- und Klimawandel Verständnis und Bewusstsein beim Leser und bieten auf diese Weise eine gute Basis für politisches Handeln. Sie zeigen, dass zunächst die Bauleitplanung in der Pflicht ist, wie es in vielen lokalen Klimaanpassungskonzepten nachzuvollziehen ist. Aber auch die Zivilbevölkerung kann ihren Beitrag zu einer klimaangepassten Gestaltung unserer Umwelt leisten. Politik und Verwaltung können Vorgaben für neu geplante Gebäude geben, die sich an den Erkenntnissen orientieren, die über Fernerkundungsdaten und Klimamodelle erzielt werden. Gerade die nach außen orientierte Siedlungsentwicklung der letzten Jahrzehnte wird über den Blick auf die klassifizierten Satellitenbilder erschreckend gut sichtbar.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Hintergrund

Metropolregionen sind regionale Zusammenschlüsse, denen ein großes wirtschaftliches Potenzial beigemessen wird und die Ansätze für integrierte Strategien der Regionalentwicklung bieten. Die Flächenansprüche sind in den Ballungsgebieten von Metropolregionen vielfältig und groß. Im Jahr 2002 hat die Bundesregierung das sogenannte 30-ha-Ziel formuliert, mit dem die Flächeninanspruchnahme in Deutschland bis 2020 auf maximal 30 ha pro Tag verringert werden soll. Eine Möglichkeit, räumliche Strukturen, Prozesse und deren Dynamik zu erfassen, bieten Fernerkundungsprodukte wie Satellitendaten.

Andreas Rienow, Frank Thonfeld, Anke Valentin

Kapitel 2. Dreißig Hektar täglich? Ein Blick in die Vergangenheit und Status quo

Im vorliegenden Beispiel wurden Satellitenbilder der Metropolregion Rheinland für 1975, 1984, 2001 und 2015 klassifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass die versiegelten Flächen seit 1975 konstant zunehmen, während Acker-, Wiesen- und Weideflächen abnehmen. Diese Landnutzungsveränderungen haben nicht nur Einfluss auf unsere unmittelbare Lebensumwelt, sie haben auch messbare Folgen für den Strahlungs- und Energiehaushalt und somit für das Mikro- und Mesoklima.

Andreas Rienow, Frank Thonfeld, Anke Valentin

Kapitel 3. Eine Zukunft, drei Perspektiven – räumlich explizite Prognose des Flächenverbrauchs für die Metropolregion Rheinland 2030

Zur Vorhersage zukünftiger Veränderungen der Landnutzung wurde eine Simulation unter drei unterschiedlichen Grundannahmen durchgeführt: A) nachhaltige Entwicklung, B) Business as usual, C) Wunsch nach Wohnen im Grünen. In allen drei Szenarien nimmt die Siedlungs- und Verkehrsfläche zu, wobei in Szenario A vor allem bestehende Siedlungsräume verdichtet werden, während in Szenario C vorrangig neue, „grüne“ Flächen erschlossen werden.

Andreas Rienow, Frank Thonfeld, Anke Valentin

Kapitel 4. Landschaftsverbrauch und Klimaanpassung: der Blick über die Metropolregion hinaus

Aufgrund des derzeit beobachtbaren Klimawandels betrifft das Themenfeld Flächenverbrauch und Landschaftsstrukturwandel insbesondere den dicht besiedelten Raum und verlangt nach Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz. Um die vorhandenen Potenziale auszuschöpfen und die individuelle Handlungsbereitschaft zu wecken, ist es sinnvoll, ein Bewusstsein für den Klimawandel und die Querschlüsse zum Landnutzungswandel sowie den damit einhergehenden Anpassungsbedarf zu schaffen.

Andreas Rienow, Frank Thonfeld, Anke Valentin

Kapitel 5. Ausblick

Die nach außen orientierte Siedlungsentwicklung der letzten Jahrzehnte wird über den Blick auf die klassifizierten Satellitenbilder von 1975 bis 2015 erschreckend gut sichtbar. Kleinräumige Lösungen zum Umgang mit dem Klimawandel schaffen Verständnis und Bewusstsein und bieten auf diese Weise eine gute Basis für politisches Handeln.

Andreas Rienow, Frank Thonfeld, Anke Valentin

Backmatter

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