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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung und Zielsetzung

Zusammenfassung
Nach den Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis gewinnt in den Unternehmen neben der Rationalisierung der Produktion und der Steigerung der Produktqualität die Flexibilität verstärkt an Bedeutung im Sinne einer langfristigen Existenzsicherung. Zur Planung und Bewertung flexibler Fertigungsstrukturen liegen zahlreiche Veröffentlichungen vor. Sie behandeln in erster Linie die mögliche Reaktion des Unternehmens auf Schwankungen einzelner Umsatzanteile (Stückzahlen). Die dazu erforderliche Flexibilität wird entweder durch ‘flexible Automatisierung’ oder durch ‘flexiblen Mitarbeitereinsatz’ erreicht. Da es sich vorwiegend um Mengenanpassung handelt, erhält man die erforderliche Mitarbeiterflexibilität durch Mehrarbeit bzw. durch Verlagerung bereichsüberschreitender Kapazitäten. Die Qualifikation der Mitarbeiter wird als gegeben vorausgesetzt, aber nicht näher betrachtet.
Robert Grob

2. Ausgangssituation

Zusammenfassung
Die Forderung nach ausreichender betrieblicher Flexibilität wird in den letzten Jahren von Wissenschaftlern und Praktikern immer stärker erhoben, da der verschärfte internationale Wettbewerb eine rechtzeitige Anpassung der Unternehmen an Veränderungen aller Art erfordert. So betont EIDENMÜLLER bei seinen Überlegungen zur Wirtschaftlichkeit der Fertigung und Humanisierung (1980, S. 186): „Um die Wirtschaftlichkeit der Fertigung zu sichern, bedarf es daher einer ausreichenden Produktivität sowie eines hohen Maßes an Flexibilität
  • in der Organisation (Disposition)
  • in der Fertigungstechnik und
  • bei den Mitarbeitern“.
Robert Grob

3. Bewertung der Flexibilität von Arbeitsstrukturen mit unterschiedlicher Mitarbeiter-Qualifikation

Zusammenfassung
Als Untersuchungsfeld dient eine Werkstatt zur Fertigung elektronischer Flachbaugruppen. Derartige Baugruppen bilden das Kernstuck aller elektronischen Geräte und Anlagen. Sie bestehen aus einer Leiterplatte, die Leiterbahnen aus Kupfer und Bohrlöcher aufweist, sowie aus den elektronischen und mechanischen Bauelementen. Durch ein Komplett-Lötverfahren (meist Schwalllöten) werden die in die Bohrlöcher eingebrachten Bauelemente mit den Leiterbahnen der Platte fest verbunden. Jede Flachbaugruppe enthält ein elektrisches Verbindungselement nach außen, mit dessen Hilfe der Einbau in ein vorbereitetes Gehäuse erfolgt.
Robert Grob

4. Flexibilitätsorientierte Personaleinsatzplanung

Zusammenfassung
In Kap. 3 wurde erläutert, wie die Flexibilitäten unterschiedlicher Personalstrukturen bezüglich eines vorgegebenen Typenspektrums berechnet werden können. Das Ergebnis dient mit als Auswahlkriterium für eines der zu beurteilenden Arbeitssysteme. Die beschriebene Vorgehensweise hat sich in der Praxis bewährt.
Robert Grob

5. Flexibilisierung von Arbeitssystemen durch Verminderung der Arbeitsteilung und Abkehr von rigider Arbeitszeit

Zusammenfassung
In Kap. 4 wurde die Typenflexibilität einer nach dem Verrichtungsprinzip organisierten Flachbaugruppenwerkstatt unter ganz bestimmten Prämissen berechnet, bewertet und zur Grundlage der Entwicklung flexibler Personalstrukturen gemacht. Eine der Prämissen war die gleichmäßige Belegung der Werkstatt mit z. B. 11 200 Stunden/Monat, allerdings mit unterschiedlichen Typen. Eine andere Prämisse stellte der minimale Dispositionszyklus von einer Woche dar und die damit verbundene Forderung der Belegung der Werkstatt während dieses Zyklus im Extremfall mit nur einem Flachbaugruppentyp. Daraus ergab sich dann die relativ hohe Anzahl der erforderlichen universell einsetzbaren Mitarbeiter.
Robert Grob

6. Planung, Bewertung und Erfolgskontrolle flexibler Arbeitsstrukturen

Zusammenfassung
Eine zielgerichtete Planung und Bewertung derart komplexer Arbeitsstrukturen, wie sie in den vorherigen Kapiteln beschrieben wurden, ist nur auf der Basis einer geeigneten systematischen Vorgehensweise möglich. Der Verfasser hat seit vielen Jahren folgende Instrumentarien mit Erfolg angewandt:
  • Planungsleitlinien zur Arbeitstrukturierung, PLAST (GROB/HAFFNER 1982).
  • Erweiterte Wirtschaftlichkeits- und Nutzenrechnung (GROB 1984).
Robert Grob

7. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Moderne Fertigungsstrukturen müssen eine hohe Flexibilität aufweisen. Zu deren Planung und Bewertung fehlen bisher in ausreichendem Maße praxisgerechte Instrumentarien. Das gilt insbesondere für die Flexibilität bezüglich Typenvielfalt. Es wird ein Verfahren vorgestellt, das es ermöglicht, in Abhängigkeit von der Mitarbeiterqualifikation die Fertigungsflexibilität bezüglich Typenvielfalt zu bewerten. Zugleich kann die entwickelte Flexibilitätskennzahl angewandt werden, um für ein definiertes Typenspektrum und einen geforderten Flexibilitätsgrad die optimierte Mitarbeiterstruktur zu ermitteln. Der Planer von Arbeitssystemen ist in der Lage, das vorgestellte Verfahren in zweierlei Richtung zu verwenden: Zum einen kann er verschiedene Lösungsalternativen bezüglich ihrer Typenflexibilität objektiv bewerten und zum anderen die Entwicklung von flexiblen Personalstrukturen gezielt vorantreiben, um so zu weiteren Lösungsalternativen zu kommen.
Robert Grob

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