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Über dieses Buch

Woher wissen Bäume, dass es Frühling ist? Wie wirkt Tageslicht auf der Haut? Was macht Frost mit Trauben? Was hat die Photosynthese mit Quantenphysik zu tun? Sind Ingwer und Kurkuma wirklich so gesund? Monat für Monat streifen Leserinnen und Leser mit diesem Buch durch die Jahreszeiten. Die Kapitel greifen interessante Phänomene aus der Natur auf und erklären ihre chemischen und biologischen Hintergründe.

Am Jahresanfang lernen wir etwas über die Wirkung von Streusalz und wie Sonnenlicht gegen den Winterblues hilft, im Frühling begegnen uns im Moor sprießende Moose und klebrige Pflanzen, im Sommer erklärt die Autorin, wieso wir schwitzen und was man dagegen machen kann. Im Herbst werden Gewürzvorräte angelegt und die Weinernte beginnt – im Winter erleuchten uns Kerzenschein und Kometenschweife.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Januar – Kristalle aus Eis und Salz

Zusammenfassung
Im Januar sind frostige Temperaturen an der Tagesordnung und damit gefriert das Wasser. Wann aber schneit es und warum ist der Schnee manchmal schön pappig für Schneemänner und manchmal so gar nicht? Wie kommt es zu Lawinen? Wenn es friert, werden auch die Straßen glatt. Deshalb streuen wir Salz. Dabei war Salz jahrhundertelang ein Luxusartikel – salzige Speisen wie eingelegte Heringe waren wichtige Salzquellen. Was war so schwierig an der Salzgewinnung, gibt es doch soviel davon im Meerwasser!? Gibt es noch andere wichtige Salze? Zumindest zu Silvester schießen wir sie in die Luft und bestaunen ihr farbiges Verglühen.
Sylvia Feil

Kapitel 2. Februar – Vom Winterblues und der Sehnsucht nach Sonne

Zusammenfassung
Wenn es schneefrei ist, sind die ersten grünen Triebe der Frühblüher zu entdecken. Wie erkennen die Pflanzen, dass es Frühjahr wird? Die Chronobiologie wird von Molekülen gesteuert, die auf das (fehlende) Tageslicht reagieren. Und obwohl der Februar ein kurzer Monat ist, dauert einigen von uns der Winter nun zu lang. Tatsächlich mangelt es der Haut im Winter an Sonnenlicht, da das wichtige Vitamin D nicht nachgebildet wird. Dieses Vitamin ist nicht nur für unsere Knochen wichtig.
Sylvia Feil

Kapitel 3. März – Die Blätter werden grün

Zusammenfassung
Im März blühen zahlreiche Zwiebelblumen und erste Sträucher. Auch die Blattknospen der Bäume entfalten sich und beginnen mit der Photosynthese. Können nur grüne Blätter photosynthetisch aktiv sein? Vom Austrieb bis zum Blattabwurf wird der Lebenszyklus eines Blattes betrachtet. Haben alle Pflanzen das gleiche Blattgrün? Was hat die Photosynthese mit Quantenphysik zu tun?
Sylvia Feil

Kapitel 4. April – Tau, Fliegen und Klebstoffe

Zusammenfassung
Die steigenden Temperaturen und noch feuchten Böden lassen den Rasen gut wachsen. Wieso sammelt sich der Tau in kleinen Wassertropfen an den Halmen und auf Blättern? Wann perlt Wasser ab? Wenn auf das Anhaften geschaut wird: Wieso können Fliegen an der Decke entlanglaufen? Oder gar Geckos? Um diese Fähigkeit zu verstehen, muss auf schwache zwischenmolekulare Wechselwirkungen geschaut werden. Wie summieren sie sich derart auf? Wenn Tierfüße so gut haften können, liegt es nahe, dass Tüftler das nachahmen. So entstanden die Haftnotizen. Aber wie leimen Klebstoffe? Wie zementieren sich Seepocken unter Wasser auf Schiffsrümpfe, Krebs- und Muschelschalen? Na, und wie halten sich Muschelbänke trotz der Gezeiten vor Ort fest?
Sylvia Feil

Kapitel 5. Mai – Moose und Fliegenfänger im Moor

Zusammenfassung
Im Moor balzen im Frühjahr blaue Frösche und das Wollgras blüht – im Mai trägt es bereits weiße Bausche aus weißen Haaren. Diese sind Windsegel für die daran hängenden Samen. Etwas genauer muss schauen, wer die frischen Blattrosetten des Sonnentaus sehen will. Diese fleischfressende Pflanze ist eng mit den Lebensbedingungen im Moor verknüpft. Auf vernässten Böden wächst Torfmoos. Nährstoffe sind rar: Wie gelingt es dem Moos, lebenswichtige Salze aus dem Untergrund zu lösen? Der Sonnentau seinerseits verbessert die Nährstoffversorgung, indem er Insekten verdaut und ihre Proteine zum Teil aufnimmt. Wie kann ein Blatt zu einem grünen Magen werden und eine Pflanze Tiere verdauen?
Sylvia Feil

Kapitel 6. Juni – Gewitter waschen Pollen aus der Luft

Zusammenfassung
Der gewitterreichste Monat ist der Juni. Doch wieso blitzt und donnert es gerade jetzt so viel? Wie entstehen die Blitze? Und was ist das Wetterleuchten? Einigen sind die heftigen Regenschauer, die häufig die Gewitter begleiten, überaus recht: Der Regen wäscht auch den Pollen aus der Luft. Wovor sollten sich nicht nur Allergiker im Sommer hüten: Was ist so gefährlich an Eichen-Prozessionsspinnern?
Sylvia Feil

Kapitel 7. Juli – Sommer: Schweiß und Sonnenbäder

Zusammenfassung
Die sonnige Seite des Lebens – von vielen herbeigesehnt, verbrennen sich doch einige die Haut. Was passiert beim Sonnenbrand? Wie lässt sich die Haut schützen? Zwar nicht schmerzhaft, doch unangenehm ist der Schweißgeruch. Wieso ist schwitzen sinnvoll? Wie lässt sich der Geruch vermeiden? Selbst wer sich vor Schweißgeruch und Sonnenbrand gut schützt, sollte sich vor phototoxischen Pflanzenstoffen in Acht nehmen. Warum sollte der Riesen-Bärenklau gemieden werden?
Sylvia Feil

Kapitel 8. August – Wälder

Zusammenfassung
Der Hochsommer ist da und Wälder bieten Schatten sowie kühle Luft. Wer ahnt, wie viele Lebensgemeinschaften sich bilden? Wie kommunizieren Bäume untereinander? Wie locken sie mit ihren Wurzeln Pilze an, die sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen? Wie wehren sich Bäume gegen zerstörerische Pilze, schädigende Insekten und größere, hungrige Tiere? Die Sprache der Waldbewohner ist sehr chemisch und oberirdisch wird sie über die Luft verteilt. Im Waldboden vernetzen sich die Wurzeln und teilen ihr Wissen. Wie tragen Wälder zur Wolkenbildung bei?
Sylvia Feil

Kapitel 9. September – Kräuter und herbstliche Gewürze

Zusammenfassung
Zumindest im Norden drohen mit dem nahenden Herbst viele der Gewürzpflanzen zu erfrieren. Die anderen wachsen zumindest kaum noch und so ist es an der Zeit, ein paar Kräuter zu trocknen, um ihre Würze im Winter weiter zu verwenden. Was sind denn die würzenden oder scharfen Stoffe? Wie können Gewürze mal scharf und heiß, mal kühlend wirken? Gewürze sind eine Fundgrube für Namen, die noch bis heute zu Verwechslungen führen. Welcher Kümmel ist wann der richtige? Wie können sich Minze und Kümmel ähneln? Sind Ingwer und Kurkuma wirklich so gesund?
Sylvia Feil

Kapitel 10. Oktober – Weinlese und erste Nachtfröste

Zusammenfassung
Der goldene Oktober beginnt mit der Weinlese. Dabei schauten die Winzer der Natur ab, wie sich der Zuckergehalt in Trauben besonders steigern lässt – jedoch mit dem Risiko, die Ernte zu verlieren. Was machen Edelfäule und Frost mit den Trauben? Apropos Frost: Braucht der Grünkohl ihn wirklich vor der Ernte? Und da der Herbst Kohlzeit ist: Was ist der Unterschied zwischen Blaukraut und Rotkraut? Wie wappnen sich Pflanzen vor der Kälte? Und was machen die Tiere? Ein Ausflug in eisige, polare Gebiete zeigt: Auch dort, im Dauerfrost wachsen Algen und sind Grundlage für die Nahrungskette. Was vereint die Gletscher der Alpen mit Schnee und Eis der Polargebiete?
Sylvia Feil

Kapitel 11. November – In der dunklen Jahreszeit

Zusammenfassung
Die Nächte werden immer dunkler, doch unsere Vorfahren begannen früh Wege zu finden, um Licht um sich zu haben. Wenngleich eine Kerzenflamme zunächst recht simpel erscheint, geschieht doch in den einzelnen Flammenzonen recht Unterschiedliches. Welche Reaktionen laufen ab? Wie heiß ist die Kerzenflamme? Wann rußt die Flamme? Wo brennt die älteste Glühlampe der Welt? Und wieso brennen Glühlampen durch? Das elektrische Licht entwickelte sich von der Glühlampe über Gasentladungslampen hin zu LED-Lampen. Wie gelingt es, immer mehr Licht aus immer kleineren Lampen leuchten zu lassen?
Sylvia Feil

Kapitel 12. Dezember – Glaskugeln und Sternenschweif

Zusammenfassung
Außer Lichterketten und Kerzenlicht ist auch die Dekoration von Tannenzweigen mit Glasornamenten eine Tradition – insbesondere zu Weihnachten. Die einfachsten Lampen bündelten das Licht mit Glaskugeln, die Ornamente wurden sogar verspiegelt, um das Licht zu reflektieren. Doch was ist Glas überhaupt? Dieser Werkstoff lässt sich dünnwandig verarbeiten, ist hart und zugleich spröde: Das weiß jedes Kind, das Weihnachtskugeln fallen lässt. Gerade dieser Werkstoff wird schon seit Jahrtausenden in der Hitze geformt. Welche chemische Unordnung ist wichtig für das Formen des Glases? Welche physikalischen Phänomene werden zum Färben genutzt? Und wieso lassen wir es funkeln im dunklen Dezember? Spiegeln wir damit den Sternenhimmel, der gerade jetzt mit Sternschnuppen übersäht ist? Wieso trägt der Stern von Bethlehem einen symbolischen Schweif?
Sylvia Feil

Backmatter

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