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Über dieses Buch

Katharina Leest widmet sich der Aufrechterhaltung der Nachfrage nach Events in Zeiten einer immer näher kommenden terroristischen Bedrohung. Die Autorin entwickelt einen praxisnahen Katalog von allgemeingültigen Handlungsempfehlungen, welcher Lösungsansätze für die Einflussnahme auf die durch den Terrorismus induzierten negativen Nachfrageffekte aufzeigt. Die stetig steigende Erlebnisorientierung steht in unmittelbarem Konflikt mit dem evolutionären Sicherheitsbedürfnis. Die Realisierung eines zielgruppenspezifischen Gleichgewichts zwischen Sicherheit, Freiheit und Wirtschaftlichkeit rückt in den Fokus.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Der 11. September 2001 stellt eine internationale, sicherheitspolitische Wende dar (vgl. Riescher 2010, S.11ff; Walthelm 2011, S.228; Fischer/Masala 2016, S.1). Auch auf die Eventbranche ist ein negativer Einfluss dieses geschichtsträchtigen Terroranschlags in New York evident (vgl. Effertz 2001). Dennoch gilt der Eventmarkt in den darauffolgenden Jahren noch als vielversprechender Wachstumsmarkt (vgl. Zanger/Drengner 2004, S.22ff; Zanger 2016).
Katharina Leest

Kapitel 2. Emotionen & Motive im Kontext sicherheitspolitisch determinierter Eventnachfrage

Der synonyme Gebrauch zentraler Begriffe wie Emotion, Affekt, Gefühl und Stimmung birgt die Gefahr von Missverständnissen. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, wird auf den folgenden Seiten ein, die Thesis umfassendes, allgemeines Begriffsverständnis geschaffen. Die deduktive Vorgehensweise ermöglicht hierbei die Herleitung einer spezifischen Arbeitsdefinition relevanter Termini.
Katharina Leest

Kapitel 3. Explorative Erhebung des Einflusses terroristischer Bedrohung auf Eventbesucher

Im vorangegangenen theoretischen Teil wurden Emotionen als primäre Verhaltensdeterminante, welche sowohl durch interne persönlichkeitsbezogene Reize, als auch externe situationsbedingte Stimuli beeinflusst werden können, fixiert. Terrorismus stellt in diesem Zusammenhang als externer, situativer Reiz auch im Rahmen des Eventbesuchs und unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ein alltägliches Problem dar. Das Verhalten der Rezipienten unter Einfluss einer terroristischen Bedrohung variiert jedoch je nach Persönlichkeitsdisposition.
Katharina Leest

Kapitel 4. Exkurs in die Praxis: Sicherheitspolitische Reaktionen der Eventbranche

Aufgrund der sehr differenten Aussagen der Probanden hinsichtlich wahrgenommener Sicherheitsvorkehrungen lohnt sich ein Exkurs in die Praxis. Im Folgenden soll daher den subjektiven Empfindungen der Rezipienten die Position von Veranstaltern und Betreibern von Eventlocations gegenübergestellt werden. Als ein wesentlicher Kritikpunkt wird die von den Probanden als ausbaufähig empfundene Qualifikation des Sicherheitspersonals genannt.
Katharina Leest

Kapitel 5. Management-Implikationen für die Eventbranche

Sowohl aus den theoretischen als auch empirischen Erkenntnissen ergeben sich Handlungsempfehlungen für die Eventbranche. Diese richten sich insbesondere an Veranstalter sowie Verantwortliche der Eventkonzeption und -durchführung. Ferner besteht auch eine Relevanz für Betreiber von Eventlocations und Sicherheitsbeauftragte. Obgleich der Fokus der Arbeit auf B2C-Events liegt, sind die Implikationen auch auf B2B-Events und kleinere Veranstaltungen übertragbar.
Katharina Leest

Kapitel 6. Schlussteil

Die Problemstellung der Aufrechterhaltung der Eventnachfrage in sicherheitspolitischen Krisenzeiten ohne Beschneidung der Besucherfreiheit und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit konnte substanziell aufgearbeitet werden. Eine Konkretisierung des Einflusses der allgegenwärtigen terroristischen Bedrohungslage auf die Verhaltensabsicht des Rezipienten war im Rahmen der empirischen Erhebung jedoch nicht möglich. Vielmehr bildete sich eine differente Heterogenität innerhalb der Zielgruppe heraus, welche sich nur rudimentär in Annäherungs- und Vermeidungsverhalten fraktionieren lässt und eine Intervention durch die Eventbranche erschwert. Dennoch konnten vielseitige sowohl interne als auch externe Chancen der Intervention identifiziert werden, welche sich bei ganzheitlicher Anwendung positiv determinierend auf die Eventnachfrage auswirken.
Katharina Leest

Backmatter

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