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Auswirkungen von Führungswechseln im Vordergrund. In diesem Zusammenhang wird u.a. ein umgekehrt u-förmiger Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Führungswechseln und dem Grad der Zunahme der Internationalisierung unterstellt. Die entsprechenden Hypothesen werden im empirischen Teil mittels einer Längsschnittanalyse überprüft. Diese wird an einer Stichprobe großer deutscher Industrieunternehmen über die Zeit von 1990 bis 2012 hinweg durchgeführt.
Vor allem große Unternehmen begreifen die Präsenz auf internationalen Märkten heute als zwingende Voraussetzung einer erfolgreichen und damit langfristigen Existenz am Markt. Eine Internationalisierung bietet neben Potenzialen allerdings auch Risiken für die Unternehmen, da sie im Zuge der Internationalisierung substanzielle Anpassungsleistungen an neue Gegebenheiten leisten müssen. Aus Unternehmenssicht sprechen verschiedene Argumente für eine Internationalisierung.
Kapitel zwei widmet sich den Thematiken der Unternehmensentwicklung sowie der Internationalisierungsprozesse. Das Kapitel bildet die erste Voraussetzung, um die aufgeworfene Fragestellung – nämlich welchen Einfluss Führungswechsel auf den Internationalisierungsprozess von Unternehmen ausüben – überhaupt beantworten zu können, da hierzu zunächst das Wesen von Internationalisierungsprozessen umrissen werden muss. Des Weiteren sollen mithilfe des zweiten Kapitels Hinweise auf die im Allgemeinen auf Internationalisierungsprozesse wirkenden Faktoren sowie – an dieser Stelle zunächst oberflächlich – den speziellen Einfluss des strategischen Akteurs generiert werden.
Nachdem im zweiten Kapitel das Wesen des Internationalisierungsprozesses erörtert wurde und diverse Einflussfaktoren auf diesen angesprochen wurden, geht das dritte Kapitel nun näher auf einen bestimmten Einflussfaktor – nämlich den strategischen Akteur und damit verbunden Führungswechsel – ein. Im Rahmen des dritten Kapitels soll somit ein weiterer Schritt zu einer sukzessiven Verdichtung der Thematik auf die eigentliche Untersuchung hin stattfinden.
In Kapitel zwei wurden Internationalisierungsentscheidungen bereits als zentrale Elemente einer Unternehmensstrategie dargestellt, deren Betrachtung über die Zeit hinweg Rückschlüsse auf den Prozessverlauf zulässt, wobei Internationalisierungsprozesstheorien, die entweder einen stetigen oder einen revolutionären, unstetigen Prozessverlauf annehmen, vorliegen. Um Aufschluss über die Stetigkeit des Prozessverlaufs zu erhalten, muss die Internationalisierung mithilfe eines Maßes untersucht werden, das detaillierte Einblicke in die Prozessbeschaffenheit erlaubt. Gemäß diesen Anforderungen scheint neben der Veränderung des Internationalisierungsgrads insbesondere der Rhythmus des Prozesses eine aussagekräftige Prozesskomponente darzustellen.
Im Anschluss an das im vierten Kapitel entwickelte Untersuchungsmodell sollen nachfolgend die in Abschnitt 4.2 aufgestellten Hypothesen zum Einfluss von Führungswechseln und spezifischen akteursbezogenen Merkmalen auf den Internationalisierungsprozess von Unternehmen empirisch überprüft werden. Zunächst wird unter 5.1 die Wahl der Untersuchungsmethode dargelegt und begründet, bevor die der Untersuchung zugrunde liegende Datenbasis in Abschnitt 5.2 sowie die Vorgehensweise bei der Datenerhebung unter 5.3 näher erläutert werden. Um die Überführung des theoretischen Modells in die konkrete Datenerhebung zu verdeutlichen, wird anschließend in Abschnitt 5.4 die Operationalisierung der Variablen präsentiert.
Aus den hier erarbeiteten Erkenntnissen ergeben sich diverse forschungsprogrammatische Konsequenzen, bei deren Diskussion inhaltliche Dimensionen in zukünftigen Forschungsvorhaben Berücksichtigung finden sowie methodische Aspekte aufgegriffen werden sollten. Die Aufarbeitung des Forschungsstands und die Ergebnisse der vorliegenden empirischen Untersuchung tragen zwar einerseits zur Verringerung der Forschungslücke bei, eröffnen andererseits aber weitere Ansatzpunkte, da gezeigt wird, dass die Thematik der Führungswechselforschung ein nach wie vor unzureichend bearbeitetes Forschungsfeld darstellt, in dem sich mannigfaltige Perspektiven als auch Forderungen nach einer detaillierten Betrachtung ergeben. Um diesem Anspruch Genüge zu leisten, ist zunächst der individuelle Akteur ins Zentrum der Betrachtung zu rücken.
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