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Über dieses Buch

Kira Drössler zeigt, wie Management, Entwicklung und Content von innovativen Formaten für junge Zielgruppen gestaltet werden sollten, um Digital Natives nachhaltig auf Social Media-Plattformen zu erreichen. Mit stetigem Einbezug der Zielgruppencharakteristika entsteht ein Zyklus der Formatentwicklung, der seine Schwerpunkte auf Prozesse, eine flexible Organisation, Diversität bei der Entwicklung und den Einbezug junger Lebensrealitäten legt. Das Buch liefert damit auf Basis von Erkenntnissen aus Journalistik, Medienökonomie und Innovationsforschung sowie aus Interviews mit Akteuren des öffentlich-rechtlichen Onlineangebotes funk praxisrelevante Handlungsempfehlungen auf Format- und Senderebene für innovationsförderndes Management und die Konzeption junger Social Formate.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
„Wir müssen aufhören, in TV-Formaten zu denken“, betont Florian Hager (zit. in Promedia 2015: 29), ehemaliger Programmgeschäftsführer des Jugendangebotes von ARD und ZDF funk, und formuliert damit gleichzeitig die Problemstellung und Daseinsberechtigung der vorliegenden Forschungsarbeit: Dass sich das junge Publikum zwischen 14 und 29 Jahren primär auf YouTube, TikTok und Co. aufhält, wird durch zahlreiche Studien bestätigt. Doch um die Zielgruppe dort abzuholen, wo sie stattfindet, bedarf es mehr, als lediglich altbekannte Inhalte auf neue Plattformen zu spielen. Wenn wir aufhören, in TV-Formaten zu denken – was genau bedeutet das für journalistische Akteure und Medienorganisationen?
Kira Drössler

Kapitel 2. Theorie und Forschungsstand

Zusammenfassung
Wie im vorherigen Kapitel angedeutet, spielt sich der Wertschöpfungsprozess von Formaten auf einer Vielzahl von Ebenen ab. Vor diesem Hintergrund entsteht im Rahmen der Thematik „Innovative journalistische Formate für Digital Natives“ ein interdisziplinäres und komplexes Forschungsinteresse mit den drei Themenschwerpunkten Management, Entwicklung und Content.  Mit ihnen schließt der in diesem Kapitel erläuterte theoretische Bezugsrahmen sowohl die Perspektiven der Managementforschung und Medienökonomie als auch die der (praktischen) Journalismusforschung ein.
Kira Drössler

Kapitel 3. Untersuchungs- und Methodenkonzeption

Zusammenfassung
Das zentrale Erkenntnisinteresse der Arbeit stützt sich auf die Frage, wie die Konzeption und das Management von jungen, innovativen Formaten, die sowohl einer Erfolgs- als auch Qualitätsorientierung nachgehen, aussehen kann und welche Spezifika sie in den Bereichen Inhalt – Entwicklung – Management aufweisen. Um diese Frage und ihre bereits skizzierten Unterfragen erschöpfend zu beantworten, wurden zwei Formate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Untersuchungsgegenstände gewählt, welche den Kriterien der Forschungsfrage entsprechen und in einer Fallstudie untersucht. Das trianguläre Vorgehen wird im Folgenden näher erläutert.
Kira Drössler

Kapitel 4. Auswertung und Interpretation der Teilstudie I

Zusammenfassung
Nach der ausführlichen Darlegung der Interaktion zwischen Organisation/Management und Entwicklung im Literaturteil, werden diese theoretischen Erkenntnisse nun praktisch mit den Ergebnissen von Teilstudie I erweitert, welche die Intensivinterviews mit Führungspersonen, Formatentwickler_innen sowie den fallbezogenen Redakteuren umfasst. Damit werden im Folgenden zwei der eingangs gestellten Forschungsfragen beantwortet.
Kira Drössler

Kapitel 5. Auswertung und Interpretation der Teilstudie II

Zusammenfassung
Um der dem Ziel der ganzheitlichen Betrachtung von Formaten für Digital Natives gerecht zu werden, wird das dritte Gebiet „Content“ vor dem Hintergrund der Forschungsfrage F3 und deren Subfragen diskutiert.  Die Forschungen zeigen, dass dem Publikum beider Formate trotz subjektiver Berichterstattung Raum gegeben wird, sich eine eigene Meinung zu bilden. Grund dafür ist das multiperspektivische Beleuchten von Themen. Zudem bedient sich besonders STRG_F am Prinzip des Prozessjournalismus und greift häufiger als YK alte Folge unter Einbezug von Publikumsreaktionen auf. Als Möglichkeiten zur Innovation auf Content-Ebene werden die Integration von Social Media in die Dramaturgie, der intensive und gezielte Einsatz von bei der Zielgruppe beliebter Musik, Humor, fiktionale Momente, Autoreferenzialität und Authentizität identifiziert. Transparenz wird durch offene Subjektivität, Prozesshaftigkeit sowie Reflexion der eigenen Rolle geschaffen und durch das Nutzen plattformspezifischer Möglichkeiten unterstützt.
Kira Drössler

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Zuasmmenfassung
Mittels einer konsequent ganzheitlichen Betrachtung und Herangehensweise konnte die forschungsleitende Frage „Wie können Formate für Digital Natives, die sowohl einer Erfolgs- als auch Qualitätsorientierung nachgehen, innovativ realisiert werden?“ für die Ebenen Management, Entwicklung und Umsetzung beantwortet werden. Anhand einer mehrstufigen und transdisziplinären Fallstudienforschung zweier erfolgreicher Formate unter derselben Dachmarke ist es möglich gewesen, potenzielle Erfolgsfaktoren für Online-Only-Formate auf Produkt- und Prozessbasis zu extrahieren. Damit wurden in den vergangenen Kapiteln bereits unmittelbar aus den Analysen heraus praktische Handlungsempfehlungen für den jungen Formatbetrieb abgeleitet und formuliert, die an dieser Stelle resümiert werden.
Kira Drössler

Backmatter

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