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Über dieses Buch

Dieses Buch schlägt für geschichtlich wie auch an der Natur interessierte Leserinnen und Leser den Bogen von der Historie, der Entstehung der Forstbotanik und der Entwicklung von Xylotheken bis zu den heutigen waldpädagogischen Ansätzen.

Im ersten Abschnitt lernen Sie die wichtigsten Waldbäume anhand historischer Quellen vom Keimling, den Wurzeln, der Knospe bis zur Frucht und bis zu ihrem Holz kennen. Die detaillierten Beschreibungen der forstlich relevanten Laub- und Nadelbäume enthalten die ganze Naturgeschichte des jeweiligen Baumes und benennen auch deren Schädlinge. Zugleich erfahren Sie, wie sich die Bewirtschaftung von Bäumen im Forstbetrieb von der reinen Ökonomie zur Ökologie unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit entwickelt hat.

Einen zweiten Schwerpunkt bilden die Beschreibungen und Anleitungen zu einem Baum-Herbarium nach den historischen Vorbildern der Xylotheken, die noch heute in Naturkundemuseen zu bewundern sind. Die eigene Anlage eines solchen Baum-Herbariums (in buchförmigen Holzkästen) erfolgt über eine Vegetationsperiode. Sie ermöglicht es Ihnen, sich jederzeit über die Botanik des jeweiligen Baumes – u.a. zu Knospen, Blüten, Blättern (auch Herbstlaub), Früchten, Rinde und Holz – unabhängig von der Jahreszeit durch eigene Anschauung zu informieren, wozu auch die Digitalmikroskopie zum Einsatz kommt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Forstbotanik beschäftigt sich mit dem Ökosystem Wald aus Sicht der Botanik einschließlich der speziellen Aspekte Aufforstung und Kahlschlag, also nicht allein aus ökonomischen Ansätzen wie in der umfassenderen Forst- oder Waldwirtschaft. Ein Ziel der Forstwirtschaft ist es, Holz als Rohstoff für Holzprodukte in einem Waldökosystem auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bereitzustellen.
Georg Schwedt

Kapitel 2. Einführung in die Forstbotanik

Von der Ökonomie zur Ökologie
Zusammenfassung
Die Forstbotanik ist ein Teil der angewandten Botanik und beschäftigt sich mit botanischen Aspekten des Waldes, vor allem mit der Biologie und Pathologie der Bäume, mit den Themen Aufforstung, Kahlschlag und dem Ökosystem Wald insgesamt. In Lehrbüchern ist sie ein Teil der Forstwissenschaft oder Forstwirtschaft, die ökonomisch, jedoch auch zunehmend ökologisch orientiert ist.
Georg Schwedt

Kapitel 3. Vom Baum zum Wald

Zu den allgemeinen Grundlagen der Forstbotanik
Zusammenfassung
Als Baum wird im Allgemeinen eine verholzte, aufrechtstehende, ausdauernde Pflanze bezeichnet, die bei einem ungestörten Wachstum eine Höhe von mindestens sechs Metern erreichen kann.
Georg Schwedt

Kapitel 4. Laubbäume

Zusammenfassung
Das Sammeln für Holzbücher kann beispielsweise – wie hier in Zusammenarbeit mit der Stadtförsterei und dem Haus der Natur in Bonn – bereits im Herbst beginnen.
Georg Schwedt

Kapitel 5. Nadelbäume

Zusammenfassung
In der Forstbotanik werden die vier forstwirtschaftlichen wichtigsten Gattungen wie folgt unterschieden – mit Beschreibungen aus Fischbach (1905), die noch heute gültig sind:
Georg Schwedt

Kapitel 6. Vom Baum-Herbarium zu Xylothek

Zusammenfassung
Die ausführlichste und umfassendste sowie auch aktuellste Darstellung über Alte Holzsammlungen wurde vom Landkreis Ebersberg in der Reihe „Geschichte und Gegenwart“ Band 8 „Alte Holzsammlungen. Die Ebersberger Holzbibliothek: Vorgänger, Vorbilder und Nachfolger“ herausgegeben und von Anne Feuchter-Schawelka, Winfried Freitag und Dietger Grosser 2001 verfasst – mit zahlreichen, auch farbigen Abbildungen.
Georg Schwedt

Kapitel 7. Forstbotanische Gärten und Arboreten in Deutschland

(nach Bundesländern geordnet)
Zusammenfassung
  • Arboretum und Lehrgarten der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (Neckar):
Georg Schwedt

Backmatter

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