Zum Inhalt

Frauen bauen - Employer Branding in der Bauwirtschaft

Strategien zur Gewinnung und Bindung weiblicher Fachkräfte

  • 2026
  • Buch

Über dieses Buch

Die Bauwirtschaft steht vor der Herausforderung, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Besonders der Anteil weiblicher Fachkräfte bleibt trotz vielfältiger Initiativen gering. Der Autor untersucht am Beispiel deutscher Bauunternehmen, wie Employer-Branding-Strategien gestaltet werden können, um die Attraktivität des Sektors für Frauen zu steigern.

Auf Basis qualitativer Interviews und einer systematischen Inhaltsanalyse, die durch den Stimulus-Organism-Response-Ansatz theoretisch fundiert ist, werden zentrale Erfolgsfaktoren identifiziert – von authentischer Unternehmenskommunikation über familienfreundliche Strukturen bis hin zu diversitätsorientierter Personalpolitik. Die Arbeit bietet sowohl theoretische Beiträge zur Employer-Branding-Forschung als auch praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Einleitung

    Mohamed El-Asmer
    Der Fachbeitrag untersucht die Herausforderungen und Ungleichheiten, denen Frauen im Baugewerbe auf nationaler und internationaler Ebene begegnen. Es werden konkrete Maßnahmen und Ansätze im Rahmen eines Employer Branding-Prozesses entwickelt, die zur Erhöhung des Frauenanteils im Baugewerbe beitragen können. Der Beitrag analysiert Hindernisse, die Frauen den Einstieg und die Karriere im Baugewerbe erschweren, und erhebt ihre Erfahrungen im Arbeitsumfeld. Zudem werden Wahrnehmungen von Frauen in der Baubranche betrachtet und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Arbeitsqualität und Gleichstellung im Baugewerbe identifiziert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Identifikation von Handlungsempfehlungen für ein attraktives Employer Branding zur Gewinnung von Frauen und zur Verbesserung der Arbeitsqualität. Abschließend werden Empfehlungen zur Organisationsstruktur und zu Kontrollmöglichkeiten abgeleitet. Die Untersuchung basiert auf theoretischen Modellen und empirischen Daten, einschließlich Interviews mit Frauen, die im Baugewerbe tätig sind, sowie mit Führungskräften. Der Fachbeitrag bietet nicht nur eine akademische Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern auch praktisch anwendbare Lösungen, die zu einer echten Verbesserung der Situation von Frauen im Baugewerbe beitragen können.
  3. 2. Situativer Kontext in der Baubranche zur Gewinnung weiblicher Arbeitskräfte

    Mohamed El-Asmer
    Der Fachbeitrag beleuchtet die aktuellen Herausforderungen der Baubranche, insbesondere den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel. Es wird aufgezeigt, dass Frauen ein großes, bisher ungenutztes Potenzial darstellen, um diese Lücken zu schließen. Der Text analysiert detailliert die Hindernisse, die Frauen in der Baubranche begegnen, wie Stereotypen, den Gender Pay Gap und mangelnde Work-Life-Balance. Zudem werden die Chancen und Risiken der Integration von Frauen in die Baubranche durch eine SWOT- und PESTLE-Analyse umfassend dargestellt. Der Beitrag zeigt auf, wie durch gezielte Maßnahmen und politische Unterstützung die Baubranche für Frauen attraktiver gestaltet werden kann, um so den Fachkräftemangel zu lindern und die Effizienz sowie Innovationskraft der Branche zu steigern. Abschließend werden konkrete Strategien und Initiativen vorgestellt, die bereits in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt wurden und als Vorbild dienen können.
  4. 3. Genderorientiertes Employer Branding und Integration weiblicher Arbeitskräfte

    Mohamed El-Asmer
    Der Fachbeitrag beleuchtet die Herausforderungen und Strategien des genderorientierten Employer Brandings in der Baubranche. Es wird die Bedeutung von Gender Diversity für die Attraktivität als Arbeitgeber hervorgehoben und die Notwendigkeit, gezielte Maßnahmen zur Förderung weiblicher Arbeitskräfte zu ergreifen. Der Text analysiert die aktuellen Herausforderungen der Baubranche, wie den Fachkräftemangel und die mangelnde Attraktivität für Frauen, und stellt Strategien vor, um diese zu überwinden. Dabei wird das SOR-Modell (Stimulus-Organismus-Response) als theoretischer Rahmen verwendet, um die Wahrnehmung und das Verhalten von Frauen in der Baubranche zu verstehen. Der Beitrag diskutiert auch die Rolle von Führungskräften und die Bedeutung einer inklusiven Unternehmenskultur. Abschließend werden konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen vorgestellt, die Unternehmen umsetzen können, um die Attraktivität für weibliche Fachkräfte zu steigern und langfristig zu binden.
  5. 4. Empirisches Forschungsdesign und Auswertungsergebnisse

    Mohamed El-Asmer
    Der Fachbeitrag untersucht die Diskriminierungserfahrungen von Frauen in der Baubranche und bietet eine detaillierte Analyse der Herausforderungen, denen sie im Arbeitsalltag begegnen. Die Studie basiert auf qualitativen Interviews mit Frauen und Führungskräften und identifiziert zentrale Themen wie strukturelle Barrieren, geschlechtsbezogene Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen in der Baubranche häufig mit Vorurteilen, mangelndem Respekt und unangemessenem Verhalten konfrontiert sind. Der Beitrag diskutiert auch die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Formen der Diskriminierung und betont die Notwendigkeit eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit. Die Handlungsempfehlungen umfassen infrastrukturelle Anpassungen, Bewusstseinsbildungsmaßnahmen und verbindliche Mechanismen zum Schutz vor Belästigung. Die Studie bietet wertvolle Einblicke in die Arbeitsrealität von Frauen in der Baubranche und liefert praktische Lösungsansätze für eine inklusivere und gerechtere Arbeitsumgebung.
  6. 5. Zusammenführung der Forschungsergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen

    Mohamed El-Asmer
    Die Untersuchung analysiert die Rolle von Frauen in der Baubranche und identifiziert sowohl theoretische als auch empirische Herausforderungen und Chancen. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen in der Baubranche mit strukturellen Barrieren und kulturellen Vorurteilen konfrontiert sind, die ihren Einstieg und ihre Karriere erschweren. Die Studie bestätigt, dass der Fachkräftemangel in der Baubranche eine Chance für weibliche Arbeitskräfte darstellt, da Unternehmen zunehmend offen für weibliche Fachkräfte sind. Geschlechterstereotype und ungleiche Aufstiegschancen sind zentrale Hindernisse, die durch gezielte Employer Branding-Maßnahmen überwunden werden können. Die Bedeutung von Netzwerken und Vorbildern sowie eine inklusive Unternehmenskultur werden als entscheidende Faktoren für die Integration und Bindung von Frauen in der Baubranche hervorgehoben. Die Studie zeigt, dass Unternehmen durch gezielte Maßnahmen wie Diversity-Strategien, Mentoring-Programme und familienfreundliche Arbeitsbedingungen Frauen langfristig binden und die Branche attraktiver machen können. Die Untersuchung betont die Notwendigkeit einer systematischen Implementierung von Employer Branding-Maßnahmen und einer Sensibilisierung der Führungskräfte, um langfristig eine geschlechtergerechte Personalpolitik zu etablieren.
  7. Backmatter

Titel
Frauen bauen - Employer Branding in der Bauwirtschaft
Verfasst von
Mohamed El-Asmer
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-658-50957-6
Print ISBN
978-3-658-50956-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-50957-6

Die PDF-Dateien dieses Buches wurden gemäß dem PDF/UA-1-Standard erstellt, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Dazu gehören Bildschirmlesegeräte, beschriebene nicht-textuelle Inhalte (Bilder, Grafiken), Lesezeichen für eine einfache Navigation, tastaturfreundliche Links und Formulare sowie durchsuchbarer und auswählbarer Text. Wir sind uns der Bedeutung von Barrierefreiheit bewusst und freuen uns über Anfragen zur Barrierefreiheit unserer Produkte. Bei Fragen oder Bedarf an Barrierefreiheit kontaktieren Sie uns bitte unter accessibilitysupport@springernature.com.

    Bildnachweise
    Schmalkalden/© Schmalkalden, NTT Data/© NTT Data, Verlagsgruppe Beltz/© Verlagsgruppe Beltz, ibo Software GmbH/© ibo Software GmbH, Sovero/© Sovero, Axians Infoma GmbH/© Axians Infoma GmbH, genua GmbH/© genua GmbH, Prosoz Herten GmbH/© Prosoz Herten GmbH, Stormshield/© Stormshield, MACH AG/© MACH AG, OEDIV KG/© OEDIV KG, Rundstedt & Partner GmbH/© Rundstedt & Partner GmbH, Doxee AT GmbH/© Doxee AT GmbH , Governikus GmbH & Co. KG/© Governikus GmbH & Co. KG, Vendosoft/© Vendosoft, givve Bezahlkarte - digitale Effizienz trifft menschliche Nähe/© givve