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2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

3. Frauen in der sich ändernden Welt der Arbeit

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Zusammenfassung

Während der Internationalen Arbeitskonferenz im Juni 2011 wurde ein Foto veröffentlicht, in dem Generaldirektor Juan Somavía inmitten einer Schar jubelnder Frauen zu sehen ist, die die Annahme des epochalen Übereinkommens 189 Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte (Decent Work for Domestic Workers) feierten. Mit dieser Annahme hatte die IAO seit ihren Gründungszeiten einen weiten Weg zurückgelegt. Doch waren schon bei der Gründung Frauen aus verschiedenen Ländern und politischen Kontexten engagiert und kämpften um die Einbeziehung ihrer Sichtweisen. Das Kapitel skizziert diese Bemühungen, erörtert die Politik der IAO mit Blick auf die Frauen in den Kolonien und zeichnet die Veränderung der Politiklinien nach. Die gegenwärtig wachsende Bedeutung der klassisch als weiblich konnotierten Sorgetätigkeiten als Erwerbsarbeit wird vor allem mit Blick auf Industrieländer diskutiert. Das Zustandekommen und die Herausforderungen der Umsetzung des Übereinkommens 189 über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte verdeutlichen die Möglichkeit und die Notwendigkeit innovative Politikansätze in der IAO.
Fußnoten
1
Zum Aufbau wechselnder Büros und Abteilungen, die sich auf Frauenthemen beziehen, siehe Thébaut (2018) über die Gründungsjahre und Louis (2018) für einen Gesamtüberblick.
 
2
Die folgenden Abschnitte stützen sich vor allem auf Cobble (2018, S. 30 ff.).
 
3
Acht Frauen bei der Gruppe der Arbeiterdelegierten und sechs Frauen der Regierungsgruppe hatten teilgenommen; siehe Cobble (2018, S. 38).
 
4
Siehe dazu unten in diesem Kapitel. Wikander (2010) erörtert die Radikalität der Frauenforderungen des Frauen-Arbeitskongresses und ihre Nichterfüllung durch die IAO.
 
5
Im Jahre 2018 pries eine Pressemitteilung der IAO allerdings die Ergebnisse einer Internationale Konferenz der Arbeitsstatistiker als epochal: Statistische Definitionen von Arbeit sollen jetzt Beschäftigung (employment) nicht mehr auf bezahlte Arbeit oder Arbeit für Gewinn engführen, sondern auch Produktionsarbeit zum eigenen Gebrauch, unbezahlte Arbeit und Freiwilligenarbeit einbeziehen (IAO-Pressemitteilung vom 19. Oktober 2018).
 
6
Das Mindestalter wurde allerdings für Indien deutlich niedriger angesetzt.
 
7
Siehe dazu die Forschungsergebnisse von Susan Zimmermann (2010).
 
8
Aus zeitgenössischer Sicht vgl. Lüders (1931).
 
9
Diese und entsprechende Übereinkommen werden in der IAO 2019 aufgehoben.
 
10
Die folgenden Ausführungen stützen sich insbesondere auf Bonner et al. (2018); Boris (2018).
 
11
Sie wurde im Übrigen auch die erste internationale Koordinatorin von WIEGO.
 
12
Zu Einzelheiten über Widerstand und Widerstreben siehe Bonner et al. (2018, S. 183 ff.).
 
13
Zu den Begriffen siehe Giullari und Lewis (2005); Promberger (2010); grundlegend Fraser (1997, S. 67 ff.).
 
14
Empirische Analysen der Situation irregulärer Arbeitsmigrantinnen in Europa für Belgien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien und Spanien finden sich in Triandafyllidou (2013).
 
15
Niedriglöhne (gemessen an 60 % des Medianlohns) haben allgemein stark zugenommen und betreffen in Deutschland zurzeit etwa 22 % der Beschäftigten. Siehe Kalina und Weinkopf (2012).
 
16
So stand z. B. hinter der in Deutschland gefeierten Überschreitung der 40-Millionengrenze bei den Beschäftigten im Jahre 2011 und gar der 43-Millionengrenze im Jahre 2018 ein Anstieg atypischer Beschäftigung und Armut, besonders von Alleinerziehenden, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
 
17
Diese Länder zeigen, dass politischer Gestaltungsspielraum besteht, wenn politischer Wille vorhanden ist, siehe Heintze (2012).
 
18
Siehe dazu Gerhard (1996, 2010). In Deutschland soll das Elterngeld plus dazu beitragen, dass beide Eltern ihre Arbeitszeit reduzieren, sodass Kinderbetreuung und Berufstätigkeit für Mütter und Väter ausgeglichen sind.
 
19
In Südkorea, wo der strategische Einsatz sehr billiger Arbeitskraft von jungen (unverheirateten) Frauen jetzt zugunsten kapitalintensiverer und fachlich ausgebildeter Männerarbeit substituiert wird, ist die Quote gesunken.
 
20
Social Platform (2011, S. 18; in der deutscher Übersetzung S. 23). Die Zahlen sind den Angaben der EU-Kommission im zweiten zweijährlichen Bericht über die Sozialdienstleistungen von allgemeinem Interesse entnommen. http://​paperc.​de/​6771-zweijahrlicher-bericht-uber-sozialdienstleis​tungen-von-allgemeinem-interesse-9789279091100#!/​pages/​16.
 
21
Die Confederación Latinoamericana de Trabajadoras del Hogar schließt 14 Länder der Region ein. Diese und die folgenden organisationsbezogene Informationen verdanke ich Karin Pape (2016).
 
22
IDWN (International Domestic Workers Network) ist ein Unterstützungsnetzwerk für Hausangestellte, das im Zusammenhang mit der Lobbyarbeit für das Übereinkommen 189 entstand und sich 2013 zur International Domestic Workers Federation transformierte und Mitglied in der International Union of Foodworkers wurde.
 
23
WIEGO (Women in Informal Employment – Globalizing and Organizing) ist ein globales Netzwerk, in dem Gewerkschaften, Genossenschaften, Forscherinnen und Entwicklungsorganisationen zusammengeschlossen sind. http://​wiego.​org/​wiego/​about-wiego.
 
24
Die drei Mitgliedsgruppen haben eigene Organisationsformen.
 
25
Trebilcock (2018) spricht daher genauer von Haushaltsangestellten.
 
26
Trebilcock (2018) geht sehr detailliert auf die Diskussionen, Positionen und Verfahren der IAO zur Aufsicht über die Anwendung ratifizierter Übereinkommen ein, sodass ein lebendiges Bild davon entsteht, wie Verwaltungsdialoge im Rahmen der Aufsichtsfunktion der IAO ablaufen. Die folgenden Ausführungen beruhen auf dieser Darstellung und rechtswissenschaftlichen Analyse.
 
27
Zum Sorgeverständnis in Ländern des globalen Südens, wo Nahrungsmittelbeschaffung und andere materielle Fürsorge von größerer Bedeutung ist, siehe Razavi et al. (2012).
 
28
In der Übersetzung des Dokuments auf der Homepage des Netzwerks ist der Begriff Care missverständlich auf die Bezeichnung Pflege verkürzt worden.
 
29
Siehe Selbstbeschreibung auf der Homepage des Netzwerks http://​www.​socialplatform.​org/​ (zuletzt aufgesucht am 02.07.2013).
 
30
Die Tätigkeiten, die von Angehörigen, Nachbarn u. a. ohne Vertrag und nicht zum Erwerb ausgeübt werden, werden in der Sprache der Plattform „informal care“ genannt; das ähnelt der Bezeichnung informelle Sorgearbeit und ist damit nahe am spezifischen Sprachgebrauch der IAO, demzufolge informelle Arbeit als eine bezahlte, aber nicht angemeldete und geschützte Erwerbsarbeit definiert wird; dies kann zu Missverständnissen führen.
 
31
Siehe hierzu auch Rumpf (2010) sowie Teil III in Kumbruck et al. (2010, S. 346 ff.).
 
32
Siehe den Schlussbericht vom 3. Mai 2013, Deutscher Bundestag Drucksache 17/13.300, einzusehen unter http://​www.​bundestag.​de/​bundestag/​gremien/​enquete/​wachstum/​Schlussbericht/​17-13300.​pdf (zuletzt aufgesucht am 02.07.2013).
 
33
Die EU kann zwar Empfehlungen für die Ratifikation abgeben, ist aber kein Mitglied der IAO und nicht ratifikationsberechtigt.
 
34
Zu dem Begriff „Sorgen für andere“ siehe Gerhard (2010).
 
35
Es könnte gesellschaftlicher Konsens werden, dass lebensnotwendige Sorgetätigkeiten denen, die sie ausüben, staatsbürgerliche Rechte verschaffen, wie auch Joan Tronto (2011, S. 175 ff.) für die USA vorschlägt.
 
36
Dies ist auch die Einschätzung von Blackett (2012, S. 790), Autorin des „Law and Practice Reports“ zur Vorbereitung der IAK für die Verhandlungen über ein mögliches Übereinkommen zu Hausangestellten.
 
Literatur
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Zurück zum Zitat Zimmermann, S. (2010). “Special Circumstances” in Geneva. The ILO and the World of Non-Metropolitan Labour in the Interwar Years. In J. Van Daele, M. R. García, G. Van Goethem & M. van der Linden (Hrsg.), ILO Histories. Essays on the International Labour Organization and its Impact on the World during the Twentieth Century (S. 221–250). Bern etc al.: Peter Lang. Zimmermann, S. (2010). “Special Circumstances” in Geneva. The ILO and the World of Non-Metropolitan Labour in the Interwar Years. In J. Van Daele, M. R. García, G. Van Goethem & M. van der Linden (Hrsg.), ILO Histories. Essays on the International Labour Organization and its Impact on the World during the Twentieth Century (S. 221–250). Bern etc al.: Peter Lang.
Metadaten
Titel
Frauen in der sich ändernden Welt der Arbeit
verfasst von
Eva Senghaas-Knobloch
Copyright-Jahr
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-25416-2_3

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