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22.08.2017 | Aufsätze | Ausgabe 3/2017

Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft 3/2017

Frauen in politischen Spitzenämtern. Die Ernennung von weiblichen Ministern in die Landeskabinette der deutschen Bundesländer

Zeitschrift:
Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft > Ausgabe 3/2017
Autor:
M.A. Daniel Höhmann

Zusammenfassung

Frauen sind in den Spitzenpositionen des politisch-administrativen Systems noch immer deutlich unterrepräsentiert. Besonders auffällig ist dabei, dass deutlich mehr Männer als Frauen in das Amt eines Ministers berufen werden und damit an der Spitze der Ministerialverwaltungen stehen. Bislang gibt es in der Forschung zur Repräsentation von Frauen jedoch nur wenige Studien, die die Faktoren analysieren, welche die Ernennung von weiblichen Ministern fördern oder behindern. Der vorliegende Beitrag setzt an diesem Punkt an und führt die erste systematische Analyse der Einflussfaktoren durch, die den Frauenanteil in den Landeskabinetten der deutschen Bundesländer im Zeitraum von 1991 bis 2017 erklären. Hierfür werden drei konkurrierende theoretische Erklärungsansätze hergeleitet: (1) politische Institutionen, die einen Einfluss auf die Durchlässigkeit des politischen Systems für Frauen besitzen, (2) sozio-ökonomische Faktoren, die den Status und die Stellung von Frauen in der Gesellschaft und die Einstellungen zur Gleichstellung der Geschlechter betreffen sowie die (3) Repräsentation von Frauen in der politischen Elite. Die empirische Analyse testet die daraus abgeleiteten Hypothesen an Hand eines neuen Datensatzes, der die Zusammensetzung aller Landeskabinette der Bundesländer (1991–2017) enthält. Die Ergebnisse mehrerer Fractional Logit Modelle zeigen, dass – entgegen der Resultate bisheriger Studien – eine weibliche Regierungschefin keinen positiven Einfluss auf die Ernennung von weiblichen Ministern hat. Für die deutschen Bundesländer zeigt sich hingegen, dass linke Regierungen, die Regierungsform, die Größe der Regierungsmehrheit, der Frauenanteil im Landtag sowie die westdeutschen Bundesländer einen signifikanten Einfluss auf den Anteil von weiblichen Ministern ausüben.

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