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2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

16. Freies Marktgeld und freier Zins

verfasst von : Christoph Braunschweig, Bernhard Pichler

Erschienen in: Die Kreditgeldwirtschaft

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Viele Menschen glauben, dass der Markt – abgesehen von einigen zugestandenen Vorteilen – ein Bild der Unordnung und des Chaos biete. Nichts sei „geplant“, alles so zufällig. Die meisten Menschen lehnen den Marktmechanismus alleine schon deshalb rein instinktiv ab, weil das menschliche Gehirn ihn nicht abbilden kann. Die dezentrale, unpersönliche Systemintelligenz des freien Marktes ist ihnen nicht geheuer. Staatliche Anweisungen und Bevormundung scheinen hingegen einfach und geordnet und obendrein „sozial“ zu sein. In keinem anderen Bereich der Wirtschaft ist dieser Aberglaube weiter verbreitet als im Bereich des Geldes. Scheinbar muss auf jeden Fall das Geldwesen unter schärfste staatliche Kontrolle gestellt werden. Im Gegensatz zur allgemein herrschenden Meinung wäre ein freier Markt für Geld alles andere als chaotisch.
Metadaten
Titel
Freies Marktgeld und freier Zins
verfasst von
Christoph Braunschweig
Bernhard Pichler
Copyright-Jahr
2018
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-21480-7_16

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