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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel I. Freizeit und Tourismus — komplexe Phänomene moderner Gesellschaften

Zusammenfassung
Das Wort Freizeit erzeugt eine Fülle von Vorstellungen und Wünschen, die oft mehr von traumhaft schönen Sehnsüchten verraten, als dass sie auf die (oft triste) Realität des Alltags verweisen. Eine wichtige Rolle für das Verständnis von Freizeitvorstellungen sind dabei die Emotionen, die mit Freizeit verbunden werden. Vor allem zwei sich scheinbar diametral gegenüberstehende Wünsche scheinen in der breiteren Öffentlichkeit vorzuherrschen:
  • Freisein und Ungebundenheit, der Drang, endlich das tun zu dürfen, was einem wirklich Freude macht. Aktivität, Erlebnishunger, Tatendurst dürften das Freizeitverhalten prägen.
  • Ruhe, Erholung und Abschalten, dem Stress des Alltagslebens entkommen, sich der Passivität hingeben. Dementsprechend ist der Unternehmensgeist eher gering.
Raphael Breidenbach

Kapitel II. Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung

Zusammenfassung
In der Gesamtbetrachtung lassen sich eine Reihe von Faktoren ausmachen, die das System Freizeit und das Teilsystem Tourismus maßgeblich beeinflussen. Dies sind vor allem:
  • allgemeiner Wertewandel und Entwicklung der Arbeitszeiten,
  • allgemeine wirtschaftliche Entwicklung,
  • Einkommen und Erwerbstätigkeit,
  • Bildung und Beruf,
  • wohnen, Mobilität, Familien- und Haushaltsstrukturen,
  • demographischer Wandel,
  • globale Umweltsituation und
  • Informationsgesellschaft.
Raphael Breidenbach

Kapitel III. Nutzeneffekte und Kritik freizeittouristischer Entwicklungen, Freizeit- und Tourismuspolitik

Zusammenfassung
Wer sich mit dem Phänomen des Massentourismus auseinander setzt, wird zwangsläufig mit dessen positiven Wirkungen und Chancen, aber auch mit den damit verbundenen Problemen konfrontiert. Was aber konkret als positiv und was als belastend oder negativ einzustufen ist, ist nicht nur eine Frage der Perspektive und der Wertmaßstäbe, die für eine Beurteilung zugrunde gelegt werden. Auch der spezifische ökonomische, soziokulturelle und ökologische Kontext, in dem sich Tourismus ereignet, ist hier von Bedeutung. Aus diesem Kontext können sich z.B. Verschiebungen in der Gewichtung einzelner Beurteilungsfaktoren ergeben.
Raphael Breidenbach

Kapitel IV. Kunden- und marktorientiertes Freizeit- und Tourismusmanagement

Zusammenfassung
Die enorme Entwicklung der freizeittouristischen Branche in den vergangenen Jahren hat zumindest eines deutlich gezeigt: Freizeit und Reisen sind wichtige Themen für die Bevölkerung. Auch wenn wirtschaftliche Stagnation oder politisch-kriegerische Ereignisse immer wieder für Dellen in der touristischen Wachstumskurve gesorgt haben, ist insgesamt die Nachfrage und damit auch der Markt über die Jahre stetig gewachsen. Diese Gesamtbetrachtung darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es Regionen und Orte gibt, die einen Niedergang ihrer Tourismuswirtschaft haben erleben müssen. Mangelnde Professionalität im Management und Fehleinschätzungen in Bezug auf die Entwicklungen des Marktes haben manches freizeittouristische Unternehmen zur Aufgabe gezwungen. Ebenso haben die in Kapitel 3 angesprochenen negativen Wirkungen, vornehmlich der Massentourismus, Herausforderungen entstehen lassen, denen nicht jede Region bzw. jeder Betrieb gewachsen ist.
Raphael Breidenbach

Backmatter

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