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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Die Stimmungslage mittelständischer Unternehmer

Angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung des so genannten Motors der deutschen Wirtschaft ist das Thema Mittelstand mehr denn je in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses, der Politik und der Wissenschaft gerückt. Tatsächlich zählen über 99% aller Unternehmen in Deutschland gemäß der Definition der Europäischen Kommission zu kleinen und mittleren Unternehmen, kurz KMU. Die Bedeutung des Mittelstandes als Arbeitgeber ist immens; denn fast 13 Millionen Menschen – das sind über 55% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland – stehen bei einem mittelständischen Unternehmen unter Vertrag. Von den 1,34 Millionen Auszubildenden stellt der Mittelstand etwa 82% aller betrieblichen Ausbildungsplätze. Darüber hinaus erwirtschaftet der Mittelstand über 40% des gesamtwirtschaftlichen Jahresumsatzes in Deutschland. Diese exemplarischen Fakten unterstreichen die zentrale Relevanz des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft.
Christina Stadler

B. Der Untersuchungskontext der vorliegenden Arbeit

Zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Freude am Unternehmertum von mittelständischen Unternehmern ist es zunächst notwendig, die wesentlichen Aspekte des Untersuchungsgegenstandes „kleine und mittlere Unternehmen (KMU)“, „Unternehmer“ und „Unternehmertum“ zu erörtern. Der Untersuchungskontext der vorliegenden Studie sind kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland. In Anbetracht der unterschiedlichen Definitionsmöglichkeiten von KMU auf nationaler und internationaler Ebene und um ein genaueres Verständnis für den Terminus zu erlangen, wird im ersten Abschnitt dieses Kapitels eine für die vorliegende Untersuchung gültige Definition erarbeitet, um KMU von großen Unternehmen abzugrenzen. Um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Positionierung der KMU zu erläutern, werden die Charakteristika und Ausprägungen mittelständischer Unternehmen anhand wirtschaftsstatistischer Kennzahlen herausgearbeitet. Obwohl sich der Untersuchungskontext auf den Standort Deutschland beschränkt, wird unter Zuhilfenahme von wirtschaftsstatistischen Schlüsselzahlen dargelegt, dass es sich bei KMU um keine Spezifika der deutschen Unternehmenslandschaft handelt.
Christina Stadler

C. Theoriegeleitete Modellentwicklung zur Analyse der Freude am Unternehmertum

Das folgende Kapitel dient dazu, ein theoriebasiertes und einer empirischen Überprüfung zugängliches Modell zur Relevanz der Freude am Unternehmertum in mittelständischen Unternehmen zu generieren. Gemäß den gesetzten drei Forschungszielen werden in den nächsten Abschnitten drei Modelle theoriegetrieben entwickelt und dessen Argumentationsaufbau mit empirischen Untersuchungen unterlegt. Zu allererst gilt es, in Abschnitt C.2. das Zielkonstrukt dieser Arbeit die „Freude am Unternehmertum“ zu spezifizieren.
Christina Stadler

D. Empirische Untersuchung der Forschungsmodelle zur Freude am Unternehmertum

Im vorangegangenen Kapitel C. wurde anhand theoretischer und empirischer Erkenntnisse die Relevanz der Freude am Unternehmertum für mittelständische Unternehmen erörtert.
Christina Stadler

E. Aus den Untersuchungsbefunden resultierende Implikationen

In diesem Kapitel werden die empirischen Untersuchungen zur Freude am Unternehmertum und die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen evaluiert. Der Abschnitt E.1. vergegenwärtigt die wesentlichen Limitationen der vorliegenden Untersuchung. Anschließend werden in Abschnitt E.2. aus den gewonnenen Erkenntnissen Handlungsempfehlungen für die Praxis, die Wirtschaftspolitik und die Interessenvertreter des Mittelstandes gegeben. Im letzten Abschnitt (E.3.) dieses Kapitels werden unter Berücksichtigung der empirischen Ergebnisse und Restriktionen der Untersuchungen Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschungsaktivitäten eruiert.
Christina Stadler

F. Schlussbetrachtung

Die vorliegende Arbeit fokussierte die betriebswirtschaftliche Relevanz der Freude am Unternehmertum bei mittelständischen Unternehmern. Gleichzeitig ist diese Arbeit eine der ersten theoretisch und empirisch fundierten Untersuchungen zur Freude am Unternehmertum. Ein Blick in die Unternehmerforschung zeigte, dass bis dato die empirischen Untersuchungen überwiegend betriebswirtschaftliche Komponenten erörtern und weniger den Zusammenhang zwischen weichen und harten Faktoren eruieren. Die Studien der Amtlichen Statistiken und der Wirtschaftsforschungsinstitute orientieren sich überwiegend an harten Fakten – ohne einen Erklärungsbeitrag zu leisten, wodurch die herrschende Geschäftssituation beeinflusst wird. Empirische Studien der organisationsgerichteten Emotionsforschung überprüften ihre Hypothesen bisher kaum am Anwendungsfall der Unternehmerperson.
Christina Stadler

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