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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Einleitung

Zusammenfassung
Friedens- und Konfliktforschung wird in Deutschland seit Jahrzehnten trotz lange Zeit widriger institutioneller und finanzieller Bedingungen mit besonderer Intensität und bemerkenswertem Erfolg betrieben. Gründe dafür sind zum einen die historische Verantwortung, die die Bundesrepublik Deutschland als Erbin eines in der Vergangenheit besonders kriegslüsternen Staates hat, zum anderen die Bedrohungssituation während des Kalten Krieges, als die Bundesrepublik als bevorzugtes Ziel eines Atomschlags galt. Dabei war die bundesdeutsche Friedensforschung von der Friedensbewegung nur schwer zu trennen: Eine erste systematische Beschäftigung mit den Folgen des Krieges ging in den 1950er Jahren — beeinflusst von der Diskussion in den USA — von Naturwissenschaftlern aus, welche die einflussreiche „Kampf-dem-Atomtod“-Bewegung in Gang setzten (vgl. Wasmuth, 1998).
Rainer-Olaf Schultze, Tanja Zinterer

Theoretische Fragestellungen

Frontmatter

Friedensforschung — normativ, interdisziplinär, praxisorientiert

Zusammenfassung
Wer als Friedensforscher oder Friedensforscherin arbeitet, wer zum Thema Friedensforschung referiert, schreibt, diskutiert, studiert, muss das Forschungsobjekt, das seiner Wissenschaft den Namen gibt, bestimmen können. Dieser Anspruch ist ebenso selbstverständlich wie scheinbar einfach zu erfüllen: Forschungsobjekt von Friedensforschung ist natürlich der Friede. Diese Feststellung klingt auf den ersten Blick ebenso zutreffend wie banal. Aber was ist das: Frieden?
Dieter S. Lutz

Politikwissenschaftliche Friedensforschung — ein Überblick

Zusammenfassung
Die Politikwissenschaft gilt, je nach Sichtweise als die „älteste und zugleich die jüngste aller Wissenschaften von der Gesellschaft des Menschen“ (Friedrich, 1954, 325). Wählt man die Befassung mit dem Thema Krieg und Frieden als eines ihrer Merkmale, so gehört sie zu den Anfangen wissenschaftlichen Arbeitens in Europa. Einerseits ist dieser Gegenstand einer ihrer ältesten und konstantesten Bestandteile, andererseits unterliegt dieses Thema wie kaum ein anderes den kontextuellen gesellschaftlichen Bedingungen, hat Konjunktur oder auch nicht, wechselt Fragestellungen, Methodologie und Erkenntnis leitendes Interesse.
Hans-Otto Mühleisen

Friedenstheorie: Aufgabenstellungen, Ansätze, Perspektiven

Zusammenfassung
Gerade Zeiten emotionalisierter Friedensdiskussionen verlangen in besonderer Weise nach friedenstheoretischer Reflexion, um sowohl die Positionen und Argumente der Debatten-Gegnerinnen als auch das eigene Denken daraufhin zu befragen, auf welche Annahmen sich die Argumente stützen. Wenn beispielsweise auf allen Seiten von „Frieden“ die Rede ist — wird darunter eigentlich immer dasselbe oder zumindest Ähnliches verstanden? Ist dabei Frieden ein Ziel, ein Prozess, eine normative Idee oder einfach nur eine Metapher, welche die Rechtfertigung politischen Handelns erleichtern soll? Wenn von „Gewalt“ die Rede ist — wird damit auf die Rechtfertigung von Gegengewalt, auf die Leiden der Opfer oder auf die Begrenztheit des Friedens hingewiesen? Schon die grundlegendsten friedenstheoretischen Begriffe sind in starkem oder gar besonderem Maße umstritten und verlangen daher nach spezieller Aufmerksamkeit. Daher beschäftigt sich die Friedenstheorie unter anderem mit der Begriffsbildung, insbesondere bezüglich zentraler Begriffe wie Konflikt, Frieden und Gewalt (vgl. Bonacker/Imbusch, 1999).
Christoph Weller

Historische Aspekte

Frontmatter

Kann man aus der Geschichte lernen? Historische Friedensforschung

Zusammenfassung
Kann man aus der Geschichte lernen? Würde man die Frage vollständig verneinen wollen, so bräuchte man über eine Antwort nicht näher zu reflektieren. Also doch: Die Geschichte als Lehrmeisterin? In unserem Falle: Die Geschichte als Lehrmeisterin in Sachen Frieden? Auch dem Nachdenklichen erschließt sich der Zusammenhang von Geschichte und Frieden nicht unmittelbar. Fragen stellen sich, wo es glatte Antworten zu geben scheint. Gibt es beispielsweise historische Erfahrungen, die Theoretiker oder Praktiker einer dem Grundwert Frieden verpflichteten Politik berücksichtigen sollten? Lässt sich aus dem Nachvollzug bestimmter historischer Friedensaktivitäten ein Hinweis darauf gewinnen, wie man es künftig würde besser machen können? Kann man aus der gründlichen analytischen Beschäftigung mit einer Vorkriegszeit Erkenntnisse gewinnen, die bei der Verhinderung künftiger Kriege beachtet werden sollten? Und wer sollte sie beachten?
Wolfram Wette

Friedensforschung, Historische Anthropologie und neue Kulturgeschichte

Zusammenfassung
Wer das Phänomen Krieg und Gewalt mit dem Begriff Anthropologie in Verbindung bringt, setzt sich dem Verdacht aus, nach überzeitlichen Dispositionen menschlichen Verhaltens zu fragen oder zu versuchen, Ergebnisse biologischer Verhaltensforschung sozialwissenschaftlich zu bestätigen. Historische Anthropologie hat gerade dies nicht im Sinn. Der Begriff „Historische Anthropologie“ erfuhr in den letzten Jahrzehnten erhebliche Veränderungen und dient heute als Oberbegriff für verschiedene Ansätze in der Geschichtswissenschaft, die sich mit der historischen und kulturellen Wandelbarkeit von Phänomenen befassen, die in Gesellschaften oder Kulturen allgemein zur überzeitlichen „Grundausstattung“ des Menschen gerechnet werden, da es sich um scheinbar natürliche Verhaltensdispositionen handelt. Zwar gibt es Forschungsinstitute für Historische Anthropologie wie in Göttingen oder Zürich, die im Bereich der Medizingeschichte angesiedelt sind und sich in einer aus dem 19. Jahrhundert kommenden Tradition unter diesem Begriff mit den physischen Veränderungen des Menschen beschäftigen. Andere Institute, Zentren oder Arbeitsstellen für Historische Anthropologie (Berlin, Erfurt, Freiburg, Göttingen) kommen dagegen von den Humanwissenschaften und speziell von der Geschichte her und sehen ihre Aufgabe gerade darin, „sich ideologiekritisch gegen stereotype Vorstellungen von vorgegebenen und konstanten Merkmalen menschlicher Antriebe, Einstellungen und Verhaltensweisen abzugrenzen“ (Süssmuth, 1984, 8).
Andreas Gestrick

Theologisch-normative Aspekte

Frontmatter

Störenfriede oder Friedensstifter? Religionen und ihre Rolle in Konflikten

Zusammenfassung
Dass man derzeit äußerst sensibel — und unerbittlich in den Gegenmaßnahmen — auf religiöses Gewaltpotenzial reagiert, zeigt das Erlebnis eines englischen Bischofs, der eine Flugreise von Newcastle nach Brüssel anzutreten gedachte. Von dem Vorfall berichtet das Feuilleton der FAZ unter der Überschrift Ecclesia militans nun wie folgt (Vgl. FAZ, 2002, 31): Der Geistliche, unterwegs zu einer kirchlichen Zeremonie, führte ein als „gefährliche Waffe“ eingestuftes Handgepäck mit sich: seinen in vier Teile zerlegten Bischofsstab. Aufmerksame Flughafenbedienstete verhinderten in ihrem Kampf gegen den Terrorismus jedoch, dass dieses Handgepäck in die Kabine des Flugzeugs gelangen konnte. Nicht ohne Ironie vermerkt der FAZ-Feuilletonist: „Der Präventivschlag der Fluggesellschaft lenkt verdienstvoll das Augenmerk auf den Zusammenhang zwischen Religion und Gewalt. Es ist bekannt, dass die gefährlichsten Spielarten des gegenwärtigen Terrorismus einen religiösen Hintergrund haben [...]“ (FAZ 2002, 31).
Johannes J. Frühbauer

Konfliktsteigerungs- und Konfliktbearbeitungspotenziale der Religion am Beispiel des Christentums

Zusammenfassung
„Imagine there’s no countries — it isn’t hard to do —, nothing to kill or die for and no religion, too. Imagine all the people living life in peace...“, so heißt es in John Lennons Lied „Imagine“, einem Lied, das dreißig Jahre nach seinem Entstehen bereits eingegangen ist in den allgemeinen Kulturbesitz mindestens der westlichen Welt. In Lennons Vision eines innerweltlichen Friedens, einer in Besitzgemeinschaft verbundenen universalen „brotherhood of man“ hat die Religion offenkundig keinen Platz mehr. Ja, das Verschwinden der Religion scheint sogar die erste Bedingung für einen solchen umfassenden Menschheitsfrieden zu sein, setzt das Lied doch mit den Worten ein: „Imagine there’s no heaven, it’s easy if you try, no hell below us, above us only sky.“ Neben der Nation erscheint die Religion hier als wichtigste Instanz, die Menschen dazu führt, „to kill or die for.“ Thron und Altar, in unheilvoller Verschwisterung oder je für sich, verhindern also, dass Menschen „ihr Leben in Frieden leben“. „Frieden ist möglich“ — aber nur ohne Religion.
Bernd Oberdorfer

Sozialwissenschaftliche Aspekte

Frontmatter

Über die Aussichtslosigkeit ethnischer Konflikte in Deutschland

Zusammenfassung
Migrationen und ihre sozialen Folgen gelten als konfliktverursachender Sachverhalt und entsprechend wird davon ausgegangen, dass auch mit der Geschichte der Zuwanderungen in der Bundesrepublik Deutschland verbundene Konflikte zahlreich und bedeutsam waren und sind. Als eine, wenn nicht die bedeutsamste Konfliktform werden dabei ethnische Konflikte betrachtet. Der Topos Migration ruft daher gleichsam wie von selbst die beiden anderen Topoi auf: Ethnizität und Konflikt (Bade/Bommes, 1996). Dabei ist die Virulenz ethnischer Konflikte nach dem Fall des eisernen Vorhangs durch die Auseinandersetzungen in zahlreichen postsozialistischen Staaten erneut in den Blick gerückt worden. In Deutschland gilt als Dauerbeleg für den Zusammenhang von Ethnizität und Konflikt vor allem das Verhältnis zwischen Deutschen und Türken. Türken sind seit Anfang der 1970er Jahre die größte Immigrantengruppe in Deutschland. Insbesondere hier scheint Ethnizität und ethnischen Abgrenzungs- und Konfliktformen eine hohe Bedeutung zuzukommen. Die Jugendforschung weist seit den 1980er Jahren mit großer Regelmäßigkeit auf die Relevanz ethnischer Konfliktformen sowohl bei deutschen wie bei türkischen Jugendlichen hin (unter anderem Bielefeld u.a., 1982; Bielefeld, 1988; Tertilt, 1996; Heitmeyer, 1987; Heitmeyer u.a., 1992; Heitmeyer/Müller/Schröder, 1997; Eckert/Reis/Wetzstein, 2000). Zudem wird ein enger Zusammenhang zwischen Ethnizität, islamischer Religiosität und Konfliktbereitschaft vermutet. Entsprechend stoßen Erwartungen, dass das scheinbar konfliktreiche Verhältnis zwischen Deutschen und Türken in seinen verschiedenen Facetten der steten politischen Beobachtung, der wissenschaftlichen Erforschung und Beleuchtung sowie der Behandlung in Fortbildungsveranstaltungen für Sozialberufe, der Thematisierung in politischen Bildungsveranstaltungen, der pädagogischen Betreuung oder ähnliches bedarf, auf viel Verständnis und selten auf Irritation.
Michael Bommes

Die Bundesrepublik Deutschland — Nährboden des radikalen Islamismus?

Zusammenfassung
Wenngleich vereinzelt schon seit längerem vor der Entstehung muslimischer fundamentalistischer Enklaven inmitten der deutschen Gesellschaft gewarnt worden war, haben die Ereignisse vom 11. September 2001 das Problem doch plötzlich ins allgemeine Bewusstsein gehoben. Hatten die Täter, welche überwiegend arabischer Herkunft waren, nicht jahrelang in Deutschland gewohnt, studiert und dort ihre wahnwitzigen Pläne ausgeheckt, die sie dann in den USA in die Tat umsetzten? Waren sie von außen nach Deutschland eingeschleust worden oder bildete die Diasporasituation, in der sich Muslime in unserer Gesellschaft befinden, den Nährboden für ihren Hass und den gewaltsamen Angriff auf zentrale Symbole westlicher Wert- und Weltordnung?
Peter Waldmann

Interkulturalität im Bildungssystem, Interkulturelle Erziehung und Friedenserziehung

Zusammenfassung
Zwischen interkultureller Erziehung und Friedenserziehung besteht ein Zusammenhang und es lassen sich inhaltliche Gemeinsamkeiten in den Lerninhalten ebenso wie in den Zielsetzungen finden. Zielgruppen sind bei beiden pädagogischen Ansätzen nicht alleine die Minderheiten in Gesellschaften — dennoch gilt es, von der konkreten Situation der Minderheiten und insbesondere der Frage ihrer Teilhabechancen in einer Gesellschaft auszugehen. Wie sich die Interkulturalität im Bildungssystem darstellt, von welcher Bildungssituation bei Kindern mit Migrationshintergrund gegenwärtig in Deutschland auszugehen ist und welche Schlussfolgerungen sich daraus wiederum für die Notwendigkeit einer interkulturellen Perspektive in der Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen ergeben, wird im Anschluss erörtert.
Leonie Herwartz-Emden

Friedensforschung — interdisziplinär? Pädagogisch-psychologische Friedens- und Konfliktforschung an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Zusammenfassung
Der seit kurzem neu eingerichtete Arbeitsbereich „Friedenspädagogik und Konfliktpsychologie“ der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (im Folgenden: HSFK), von dem ich hier berichte, wird folgendermaßen beschrieben:
„Mit dem Arbeitsbereich Friedenspädagogik/Konfliktpsychologie engagiert sich die HSFK auch in Forschungs- und Handlungsfeldern, die die innere Stabilität von Demokratien betreffen, und stellt Ressourcen für die Begleitforschung, Evaluation, Beratung und Initiierung von Projekten bereit, in denen Konfliktfähigkeit gefördert und kooperative Strategien entwickelt werden. Arbeitsfelder sind unter anderem: Vorschulerziehung, schulische Bildung, Jugend und Medien, Erwachsenenbildung, Konflikttrainings in Demokratien sowie interkulturelle Begegnungsprogramme. [...] Darüber hinaus werden sozialpsychologische Fragestellungen bearbeitet, die sich aus aktuellen Debatten in der Friedens- und Konfliktforschung ergeben.“ (HSFK, 2003)
Christian Büttner

Rechtliche Aspekte

Frontmatter

Die (unterschätzte) Bedeutung des Völkerrechts für die Friedensforschung

Zusammenfassung
Das Symposium, das uns, Friedensforscher aus Deutschland, in Augsburg zusammen gebracht hat, diente dem Austausch von Erfahrungen in der Friedens-und Konfliktforschung in Deutschland. Festgestellt wurde, dass die Friedensforschung zwangsläufig verschiedene Aspekte umfasst, so dass letztlich kein Friedensforscher die Meinung vertreten kann, er/sie habe die einzige und umfassende Formel für die friedliche Streitbeilegung aller Konflikte gefunden. Nur die gemeinsame Arbeit von Friedensforschern aller Fachrichtungen kann zu einem friedlichen Zusammenleben der Menschen führen.
Noëlle Quénivet

Internationaler Menschenrechtsschutz in Forschung und Lehre — Möglichkeiten und Grenzen interdisziplinären Arbeitens aus rechtswissenschaftlicher Sicht

Zusammenfassung
Der Beitrag umreißt zunächst die völkerrechtliche Ausgangslage, der sich die Bundesrepublik Deutschland im Bereich des internationalen Menschenrechtsschutzes gegenübersieht (I.), erörtert kurz deren Ort in der juristischen Ausbildung (II.) und geht abschließend auf die in diesem Zusammenhang bestehende Notwendigkeit und die sich ergebenden Schwierigkeiten interdisziplinären Arbeitens (III.) ein.
Norman Weiß

Naturwissenschaftliche Aspekte

Frontmatter

Dem Missbrauch von Naturkräften entgegentreten — Naturwissenschaftliche Forschung für Abrüstung und Frieden

Zusammenfassung
Mitte der 1980er Jahre machten sich in Deutschland eine Reihe von Naturwissenschaftlern auf, kontinuierliche Beiträge zur Friedensforschung zu leisten. Dabei wurde ebenso an entsprechende Vorläufer in der jungen Bundesrepublik wie an internationale — insbesondere US-amerikanische — Beispiele angeknüpft. Mit naturwissenschaftlichen Zugangsweisen sollte eine spezifische Ergänzung der bis dahin eher politik- und sozialwissenschaftlich geprägten Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland geleistet werden. Eine starke Motivation war die Einsicht, dass die Rüstungsdynamik mit dem naturwissenschaftlich-technischen Fortschritt selbst verknüpft ist und in erheblichem Umfang zur Bedrohungswahrnehmung beiträgt. Eine bessere Durch-schaubarkeit der Rolle der Naturwissenschaft innerhalb der technologischen und militärpolitischen Dynamik sollte erzeugt werden mit dem Ziel, zu Friedens-und Abrüstungsprozessen beizutragen.
Jürgen Altmann, Wolfgang Liebert, Götz Neuneck

Gerechte Verteilung natürlicher Ressourcen für den Frieden

Zusammenfassung
Die lebenswichtigen Ressourcen Wasser, fruchtbarer Boden, strategische Mineralien, Erze und fossile Energieträger sind auf unserem Planeten äußerst ungleichmäßig verteilt. Dies hat bei der Bewirtschaftung von technisch nutzbaren Stoffen und Materialien seit Menschengedenken zu Hegemonieansprüchen, Konflikten und Kriegen geführt. Gegenwärtig ist zu beobachten, dass die Ressourcen Sauberes Wasser und Fruchtbarer Boden knapp werden, womit diese fundamentalen Faktoren aller Lebensvorgänge in den Fokus des Interesses von politischen Instanzen, vor allem aber auch von international tätigen Großkonzernen rücken. Diese Situation wird dadurch verschärft, dass für die Wassernutzung eine direkte Konkurrenz zwischen der Trinkwasserbereitstellung, der Nahrungsmittelproduktion sowie der Produktion von Industriegütern festzustellen ist.
Armin Reller, Simon Meißner, Ulrich Eckern

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