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Über dieses Buch

Das Buch beschäftigt sich eingehend mit den politischen Aspekten von Lists Wirken und widmet sich außerdem umfassend historischen Fragestellungen.Es enthält eine Reihe bisher unveröffentlichter Briefe an und von List sowie weitere unbekannte Dokumente, die zeitlich eingeordnet und soweit erforderlich und möglich kommentiert wurden. Somit erweist sich der vorliegende Band als eine aufschlussreiche und lebendige Quellensammlung, die ein erhellendes Licht auf diesen weltweit einflussreichen Ökonomen wirft und neue Erkenntnisse zur List-Rezeption von Karl Marx und Friedrich Engels liefert.

Das vorliegende Werk ergänzt Eugen Wendlers bereits erschienene Trilogie "Friedrich List (1789-1846) - ein Ökonom mit Weitblick und sozialer Verantwortung (Biografie), "Friedrich List im Zeitalter der Globalisierung" (Ergänzungsband) und "Politik der Zukunft" ( Ergänzungsband) hervorragend und stellt insbesondere eine wichtige Fortsetzung seines zuletzt erschienenen Bandes "Politik der Zukunft" dar.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Würdigung der politischen Verdienste von Friedrich List in den Standardwerken zur Deutschen Geschichte im Vormärz bzw. zum 19. Jahrhundert

Zusammenfassung
Einen weitgehend in Vergessenheit geratenen, aber höchst interessanten Artikel „Über Friedrich List“ in den Preußischen Jahrbüchern von 1903 leitete damals Max Höltzel mit folgenden Worten ein: „Es sind recht Wenige, die für Handel und Industrie, Verkehr und Volkswirtschaft in Praxis und Theorie von so großer Bedeutung waren und eine so tiefgreifende Wirksamkeit entfaltet haben, wie Friedrich List; – auch hat selten ein Mann so viele unerbittliche Verfolger gehabt, wie er. Die Kurzsichtigkeit und die blindwütige Gegnerschaft seiner Zeitgenossen hat es aber doch nur zu gut verstanden, das Andenken Lists auch über seinen Tod hinaus zu schmälern und die Würdigung seiner Lebensarbeit zu untergraben.“
Eugen Wendler

Das politische Meinungsbild von Friedrich List zu Afrika, Asien, Ozeanien und Südamerika

Zusammenfassung
Seit dem Untergang der ägyptischen und karthagischen Kultur sei dieser ungeheure Kontinent, der bis jetzt erst zu einem Fünftel bekannt sei „ein Pfuhl der Barbarei“, der weniger durch seine früheren und jetzigen Zustände, als vielmehr durch seine Hoffnungen, welche die fortschreitende Entwicklung der sozialen und politischen Verhältnisse in der Welt für seine Zivilisation erwarten lasse, unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen sollte. Man betrachte die Vielzahl von Ländern mit ihrer üppigen Vegetation, mit ihren kostbaren und vielfältigen Produkten aus dem Tier- und Pflanzenreich, mit ihrem Reichtum an Gold und anderen wertvollen Mineralien, man berechne, welche Massen von Menschen dort leben könnten, wenn sie, statt sich gegenseitig zu vernichten, zu unterdrücken, zu berauben und zu Sklaven zu machen, in der Industrie und in wechselseitigem, durch öffentliche Sicherheit und Verkehrserleichterungen begünstigten Handel, ihren Lebensunterhalt gestalten würden.
Eugen Wendler

Die Meinung von Friedrich List zur Migration und Kolonialpolitik

Zusammenfassung
Im Jahre 2009 hat Rüdiger Gerlach seine Abschlussarbeit im Fach Geschichte an der FU Berlin unter dem Titel „Imperialistisches und kolonialistisches Denken in der politischen Ökonomie Friedrich Lists“ veröffentlicht.
Eugen Wendler

Zwei unbekannte Patentanmeldungen von Friedrich List

Zusammenfassung
In dem von Harald Enke und Adolf Wagner herausgegebenen Memorial „Zur Zukunft des Wettbewerbs – In memoriam Karl Brandt (1923–2010) und Alfred E. Ott (1929–1994)“ habe ich zu Ehren meines Doktorvaters einen Beitrag zum Thema „Friedrich List als Techniker – das technologische Fundament seines ökonomischen Denkens“ verfasst. Darin habe ich deutlich gemacht, wie List schon von frühester Jugend an ein technisches Interesse entwickelte und sein ganzes Leben hindurch neuen Erfindungen gegenüber vorurteilslos aufgeschlossen war und deren produktive Kraft in sein Entwicklungskonzept integrierte.
Eugen Wendler

Neue Belege zur List-Rezeption von Karl Marx und Friedrich Engels

Zusammenfassung
In drei früheren Forschungsbeiträgen bin ich der Frage nachgegangen, inwiefern sich bei Karl Marx und Friedrich Engels die Rezeption von Lists ökonomischen Theorien nachweisen lässt. Die dabei festgestellten Befunde sollen hier nicht wiederholt werden. Es mögen folgende Hinweise genügen: Aus dem Bestandsverzeichnis der Bibliothek von Marx und Engels geht hervor, dass darin zwei Schriften von List: „Das nationale System“ und „Die Ackerverfassung“ enthalten waren.
Eugen Wendler

Unbekannte Briefe und andere Dokumente

Zusammenfassung
Im Frühjahr 1819 unternahm Friedrich List eine Reise, deren ursprüngliches Ziel nicht genau bekannt ist. Sie sollte ihn wahrscheinlich nach Göttingen oder Koblenz führen. Als er seine Reise in Frankfurt a. M. unterbrach, traf er dort zufällig mit namhaften Vertretern deutscher Kaufleute zusammen, die zur berühmten Ostermesse in die Mainmetropole gekommen waren.
Eugen Wendler

Schlussbemerkung

Zusammenfassung
Angesichts der vielfältigen neuen und bunten Mosaiksteine, die in diesem Band zusammengetragen und in ein Gesamtbild eingefügt wurden, erscheint eine Zusammenfassung kaum möglich. Lediglich eine Erkenntnis soll zum Schluss besonders hervorgehoben werden. Es ist sicher bemerkenswert, über welchen weit gespannten geographischen Radius sich das Einzugsgebiet der List`schen Korrespondenz erstreckt oder anders ausgedrückt, wie weit sein Wirken im europäischen Ausland und den Vereinigten Staaten von Nordamerika wahrgenommen wurde und wie viele namhafte und fast ausnahmslos positiv eingestellte Absender sich mit ihren Anliegen an Friedrich List gewandt haben.
Eugen Wendler

Backmatter

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