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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Teil. Grundlegung

Zusammenfassung
Unternehmen benötigen Kapital für Investitionen, die der Leistungserstellung und der Leistungsverwertung dienen. Die für die Investitionen benötigten Mittel können als Beteiligungskapital von Eigenkapitalgebern und als Fremdkapital von Gläubigern zur Verfügung gestellt werden.1
Heiner Arnoldi

2. Teil. Determinanten der Fristigkeitsstruktur des Fremdkapitals bei Unternehmensfinanzierungen

Zusammenfassung
Die Entwicklung der Zinsen an den internationalen Kapitalmärkten wurde seit Anfang der siebziger Jahre im wesentlichen von drei bemerkenswerten Phänomenen begleitet. Erstens erhöhte sich die Spannweite der Nominalzinssätze der am Kapitalmarkt gehandelten Anleihen deutlich. Zweitens ergab sich in den Hochzinsphasen, z.B. zu Beginn der achtziger Jahre, eine in diesem Ausmaß bisher nicht gekannte Umkehr der Renditedifferenz von Anleihen kurzer und langer Restlaufzeiten. In dieser Zeit waren bedingt durch die inverse Zinsstruktur an den Finanzmärkten für Titel mit kürzerer Laufzeit wesentlich höhere Zinsen von den Emittenten zu zahlen als für längerlaufende Anleihen. Als dritte Haupterscheinung der Zinsentwicklung ist zu bemerken, daß sich die Wechsel von Hoch- und Niedrigzinsphasen in immer engerer zeitlicher Abfolge vollzogen haben, wobei die Zeiträume drastischer Zinsbewegungen ebenfalls eine Tendenz zur Verkürzung zeigen.1
Heiner Arnoldi

3. Teil. Anwendungsmöglichkeiten für Zinsswap-Transaktionen im Rahmen der Entscheidung über die Fristigkeitsstruktur des Fremdkapitals

Zusammenfassung
Swaps sind Finanztransaktionen, bei denen zwei Vertragspartner übereinkommen, Zahlungsströme über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu tauschen. Bei einem Zinsswap werden unterschiedlich geartete Zinszahlungsverpflichtungen aus einem zugrundeliegenden Kapitalbetrag derselben Währung vertragsgemäß ausgetauscht, ohne daß auch die Kapitalbeträge getauscht werden. Es gilt im wesentlichen, zwei Arten von Zinsswaps zu unterscheiden: Bei einem sog. Kuponswap (Festzins/variabler Zins) vereinbaren zwei Parteien, ihre Zinszahlungsverpflichtungen aus aufgenommenen Kapitalbeträgen untereinander auszutauschen. Dabei resultieren diese Zinszahlungsverpflichtungen aus geschuldeten Beträgen gleicher Höhe, Währung und Laufzeit, jedoch unterschiedlich langer Zinsbindungsfristen; damit verpflichtet sich die eine Partei, Zahlungen auf der Basis eines variablen Zinses (z.B. LIBOR) gegen Erhalt von Zahlungen auf Festzinsbasis zu leisten. Bei einem sog. Basisswap (variabler Zins/variabler Zins) errechnen sich hingegen die Zahlungsverpflichtungen jeder Partei aus einer unterschiedlichen variablen Zinsbasis (etwa dem Zinsindex für Commercial Paper gegen LIBOR).1
Heiner Arnoldi

4. Teil. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Erklärungsansätze zur optimalen Kapitalstruktur eines Unternehmens sollten die Relevanz von Finanzierungsentscheidungen und die Existenz vielfältiger finanzieller Institutionen und Finanzierungsinstrumente begründen können. In den meisten Erklärungsansätzen zur optimalen Kapitalstruktur wird der Verschuldungsgrad als einzige Zielvariable betrachtet, an der sich das Finanzmanagement eines Unternehmens orientieren sollte, um den Marktwert des Unternehmens zu maximieren bzw. die Kapitalkosten der aufgenommenen Mittel zu minimieren. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Bedeutung und Komplexität der Fremdkapitalfinanzierungsentscheidung sowie der veränderten Ausführungsformen der Fremdkapitalfinanzierung bei multinationalen Konzernen besteht jedoch die Notwendigkeit weiterer Zielvariablen, aufgrund derer das Finanzmanagement aus den vielfältigen Fremdfinanzierungsformen die erwartungsgemäß kostengünstigste Finanzierungsalternative auswählen kann.
Heiner Arnoldi

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