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Über dieses Buch

In wenigen Jahren wird nichts mehr so sein, wie es war. Branchen und Organisationen erfinden sich neu oder verschwinden vom Markt. Wirtschaftliche Herausforderungen koppeln sich mit sozialen und gesellschaftlichen. Längst geht es um viel mehr als „Customer Centricity“ und Agilität.

Mit dieser Transformation ändert sich auch das Führungsverständnis radikal. Führung ist nicht mehr untrennbar an einzelne Personen und Positionen in Organisationen gebunden. Den Weg weisen Menschen mit sinnstiftenden Zukunftsideen und Gestaltungskraft.

Mitarbeiter wie Führungskräfte brauchen eine Haltung, die sich situativ und flexibel zwischen den Polen „Führen“ und „Folgen“ bewegen kann. Die innere Komplexität muss mit der äußeren Schritt halten.

Das erfordert ein neues Mindset und eine konsequente Flexibilisierung der bisherigen Führungsmodelle.

Svenja Hofert zeichnet in ihrem Buch eine pragmatische Vision der Zukunft, die schon längst begonnen hat. Eine Zukunft, die Fantasie braucht zur Gestaltung und den Mut, alte Wege und Denkstrukturen hinter sich zu lassen und Denkräume zu öffnen, die sonst geschlossen bleiben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Agile Kurzgeschichte

Zusammenfassung
Die Geschichte der Agilität ist eine Geschichte voller Irrtümer und verläuft anders, als manche glauben. Sie ist in verschiedenen Umfeldern entstanden. Das ist wichtig zu verstehen. Denn oft reden wir über Begriffe, von denen wir gar kein ähnliches Verständnis haben. Und bevor wir ins Postagile starten, sollten wir erst einmal verstehen, was das Agile überhaupt ausmacht.
Svenja Hofert

2. Exkursion in eine postagile Zukunft

Zusammenfassung
Alles fließt und interagiert miteinander. Unsere Umwelt verändert sich, und wir wandeln uns mit ihr – unser Bewusstsein, unsere Werte, unsere Biologie, alles. In diesem Kapitel schaue ich auf das, was werden könnte. Ich werde die Veränderungen aus dem Blickwinkel der Kontratieff-Zyklen, des Cynefin-Modells und der Spiral-Dynamics-Meme betrachten. Meine These ist einfach: Wir gestalten die Zukunft und entscheiden damit jetzt darüber, was morgen sein wird. Verschiedene Brillen helfen uns dabei zu verstehen, was unsere Gegenwart ausmacht.
Svenja Hofert

3. Exkurs in die Psychologie des Wandels

Zusammenfassung
Wer die Psychologie der Veränderung kennt, führt sicherer in die Zukunft. Veränderung ist komplex, hat unendlich viele Varietäten und Einflussgrößen. Was sich im Großen zeigt, wiederholt sich im Kleinen: Sowohl menschliche als auch organisationale und gesellschaftliche Veränderung funktionieren ausschließlich selbstorganisiert im Innern. Wir können außen Hebel bewegen, Schrauben drehen und Strukturen bauen. Aber was Innen entsteht, wissen wir nie genau. Wir wissen aber, was einen inneren „Umbau“ unterstützt. Zu einem postagilen Denken gehört deshalb auch ein Bewusstsein für die Bedingungen von Wandel. Denn so lassen sie sich gezielter beeinflussen.
Svenja Hofert

4. Zukunft der Führung

Zusammenfassung
Führung heißt Richtung geben. Unter den aktuellen Bedingungen fundamentaler Umwälzungen bedeutet das vor allem auch, eine Richtung zeigen, Möglichkeiten auffächern. Das ist der Aspekt der Führung, den ich als Kunst, vor allem Sprachkunst bezeichne. Denn wer Richtung gibt, ohne dabei Gewalt auszuüben, muss sich Narrativen bedienen. Führungspersonen und Führungsteams, die das können, verbinden und katalysieren, was sie vorfinden. Sie wandeln um, verändern. Der andere Aspekt ist der des Designs einer Organisation und seiner Einheiten wie Teams. Das ist der Aspekt der Führung, der vor allem auf strukturellen Entscheidungen basiert, als Rahmengestaltung zu verstehen ist. Führung denke ich also also überindividuell, sprachlich und strukturell. Das heißt keineswegs, dass Menschen überflüssig wären. Diese verkörpern vielmehr die mitreißende Fantasie, die sich in den Narrativen spiegelt.
Svenja Hofert

5. Postagiler Denk- und Handlungsraum

Zusammenfassung
In Kap. 5 lade ich Sie ein, sich mögliche postagile Herangehensweisen mit mir anzuschauen. Diese entwickeln die „postagilen Denkboxen“ der vorherigen Kapitel weiter. Sie können das „post“ auch gerne streichen, wenn Sie der Meinung sind, es geht immer noch erst einmal darum, das Agile in die Welt zu bringen, oder wenn Sie finden, Agil ist doch Unsinn und es geht um etwas anderes, mehr Menschlichkeit etwa.
Svenja Hofert
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