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Über dieses Buch

Stellenbeschreibungen sollen die Führungskräfte beim Mitarbeitereinsatz, bei der Personalentwicklung und auch bei der Gestaltung und Optimierung der Organisation unterstützen. Herkömmliche Stellenbeschreibungen mit bürokratischer, steriler Auflistung der Aufgaben sind dazu wenig geeignet. Werden die Stellenbeschreibung dagegen – IT-bewirtschaftet – auf die wirklich wichtigen Aufgaben der Stelle fokussiert, ergänzt mit Hinweisen zum Zeitaufwand, Anforderungsniveau und welchen Prozessen sie dienen, dann liegen wertvolle auswertbare Informationen für die Führungs- und Organisationsarbeit vor. Wenn die Stellenbeschreibung auch noch zur Beurteilung von Mitarbeitern dient, dann wird sie zum aktiven Führungsinstrument. Sie eröffnet Einblick in Stärken und Schwächen bei Mitarbeitern und Organisation.

Mit vielen Formulierungshilfen und Textbausteinen zum täglichen Einsatz in der Führungs- und Personalpraxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Warum Stellenbeschreibungen/Rollenbilder?

Überlegungen zu Sinn, Zweck und Nutzen
Eine Meinungsumfrage zum Einsatz und Nutzen von Stellenbeschreibungen hat folgendes Bild ergeben:
Sämtliche Personalmanager der befragten Großunternehmen verwenden Stellenbeschreibungen hauptsächlich in den indirekt produktiven Bereichen. Über 70 Prozent der Befragten halten die Stellenbeschreibungen für aktuell und fast 90 Prozent halten sie für ausreichend akzeptiert.
Gerd Ulmer

2. Rollenbilder im Arsenal der Organisations- & Führungsinstrumente

Übersicht und Wirkungszusammenhang
Der folgende Abschnitt zeigt und erläutert kurz jene Organisations- und Führungsinstrumente, mit denen die Rollenbilder wesentlich vernetzt sind.
Gerd Ulmer

3. Die Ausarbeitung und Einführung der Rollenbilder

Ein Führungsprozess, der nicht an Stäbe delegiert werden darf
In der exzessiven Ausstattung der Unternehmen mit Stellenbeschreibungen liegt vermutlich auch eine wesentliche Ursache dafür, warum Stellenbeschreibungen oft als bürokratisches Instrument empfunden werden und deshalb vielfach auch nicht akzeptiert sind.
Gerd Ulmer

4. Der Folgenutzen von Rollenbildern und Stellenprofilen

Der direkte Nutzen, der sich aus gut gepflegten und akzeptierten Rollenbildern ergibt, wurde bereits im Kapitel 2 des Buches, im Abschnitt „Rollenbilder – Zusammenspiel der Organisations- und Personalführungsinstrumente“ erkennbar, das sind die Personalführungs- und Organisationseffekte. Wenn das Rollenbild bei Stelleninhaber und Vorgesetzten zu mehr Klarheit im Stellen- und Prozessverständnis führt und die Optik zurechtrückt auf das, worauf es in der Stelle ankommt, dann bewirkt dies mehr Effizienz in den Arbeits- und Zusammenarbeitsprozessen. Die Führung der Mitarbeiter wird griffiger. Die Beurteilung der Aufgabenerfüllung im Rollenbild lässt Stärken und Schwächen der Mitarbeitenden deutlicher erkennen. So kann gezielt verbessert werden und leistungsstarke Mitarbeiter mit Potential lassen sich gezielter fördern.
Gerd Ulmer

5. Verankerung der Rollenbilder in der Unternehmenskultur

Finden die Rollenbilder Eingang in die Unternehmenkultur, nachhaltig, auf Dauer und mit dem erwarteten Effekt? Im folgenden Abschnitt wird nochmals hervorgehoben, worauf es bei der Entwicklung und Einführung der Rollenbilder entscheidend ankommt.
Gerd Ulmer

6. Fallbeispiele zu Rollenbildern

Kapitel 6 zeigt eine Auswahl von Stellenbeschreibungen/Rollenbildern eines kunststoffverarbeitenden Unternehmens in der Schweiz. Die vorgefundenen Stellenbeschreibungen werden zumeist diszipliniert bewirtschaftet, das konnte am jeweiligen Aktualisierungsdatum erkannt werden. Sie sind in der Regel aussagekräftig, informativ und nicht überladen. Die Stellenbeschreibungen sind ohne Bezug zu anderen Stellen verfasst, also in isolierter Betrachtung der Stellen, so wie dies bei fast allen Unternehmen der Fall ist, die Stellenbeschreibungen einsetzen. Die Stellenbeschreibungen dienen nur der Mitarbeiterführung. Sie werden nicht weiter für organisatorische Zwecke genutzt.
Gerd Ulmer

Backmatter

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