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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

I. Teil. Grundlegung

Zusammenfassung
Mit dieser Studie sollen pragmatische, theoretische und methodische Beiträge zur anwendungsorientierten Führungsforschung geleistet werden. Bevor diese Anliegen in den folgenden Kapiteln erläutert werden, sei der Arbeit ein einleitender Überblick vorangestellt.
Matthias Müller-Lindenberg

II. Teil. Entwicklung des theoretischen Bezugsrahmens und der Handlungsempfehlungen aus der Literatur

Zusammenfassung
Zweck dieses Teils dieser Arbeit ist es, den ersten großen gedanklichen Schritt des methodischen Dialogs zu vollziehen und aus der Forschungsliteratur am Beispiel der Softwareentwicklung Handlungsempfehlungen für Führende in zeitkritischen und komplexen Projekten abzuleiten. Dazu soll vorab erläutert werden, was in dieser Arbeit unter „Führung“ verstanden wird und warum es zur Theorieentwicklung erforderlich ist, aus der Literatur (und später von Praktikern) Aussagen zu den Zielen, dem Soll-Verhalten der Geführten und dem Soll-Verhalten der Führenden in Softwareentwicklungsprojekten und nicht etwa zu anderen Aspekten von Führung zu destillieren. Die Klärung dieser theoretischen Grundsatzfragen erfolgt im Kapitel II 1 „Zielorientierte Führungsforschung als Untersuchungsleitfaden“. In den darauffolgenden Kapiteln II 1 bis II 4.1 wird aus der Literatur ein theoretischer Bezugsrahmen entwickelt, mit dessen Hilfe in den Kapiteln II 4.2 und II 4.3 Handlungsempfehlungen an Führende in zeitkritischen und komplexen Projekten am Beispiel der Softwareentwickung aus der Literatur abgeleitet werden. Die Ergebnisse der theoretischen Vorüberlegungen und der Literaturanalyse werden abschließend im Kapitel II 5 zusammengefasst.
Matthias Müller-Lindenberg

III. Teil. Empirische Untersuchung, Vergleich und Zusammenführung

Zusammenfassung
Bis hierher wurde der erste große gedankliche Schritt des methodischen Dialogs geleistet: Aus der Literatur wurden theoriegestützt Aussagen über Ziele, Soll-Verhalten der Geführten und Handlungsempfehlungen an Führende in Softwareentwicklungsprojekten abgeleitet. Nun schließen sich weitere Schritte an, die dazu dienen, Aussagen über Ziele, Soll-Verhalten der Geführten und Handlungsempfehlungen an Führende im Kontext von Softwareentwicklungsprojekten zu gewinnen und diese Aussagen mit denen der Literatur zu vergleichen, um sie schließlich zu einer Theorie der Mitarbeiterführung zu integrieren und für komplexe und zeitkritische Projekte im Allgemeinen zu generalisieren. Nachstehend erläutert und diskutiert Kapitel III 1 die Methode dieses Teils der Untersuchung. Im Kapitel III 2 werden die Ergebnisse der Erhebung und des Vergleichs dargestellt und erörtert. Kapitel III 3 stellt schließlich die Ergebnisse der Integration und Generalisierung vor und diskutiert sie mit Blick auf die Ziele dieser Arbeit.
Matthias Müller-Lindenberg

IV. Teil. Schlussfolgerungen und Ausblicke

Zusammenfassung
Angesichts der Vorzüge der vorgestellten Theorie liegt es nahe, sie in Aus- und Weiterbildung, bei der Beratung und beim Coaching von Führenden zeitkritischer und komplexer Projekten zu verwenden. Im Gespräch mit Praktikern und anwendungsorientierten Forschem dürften allerdings alsbald einige Fragen aufgeworfen werden, die nach dem derzeitigen Kenntnisstand nur ungefähr beantwortet werden können. Eine wichtige Frage dürfte sich auf den Anwendungsbereich der Theorie und auf Unterschiede zwischen einzelnen Anwendungsbereichen beziehen. Die Theorie wurde am Beispiel von Softwareentwicklungsprojekten pars pro toto für zeitkritische und komplexe Projekte im Allgemeinen entwickelt. Aber Softwareentwicklungsprojekte zeichnen sich durch einige Eigenheiten aus, die in anderen zeitkritischen und komplexen Projekten so nicht gegeben sind. Zum Beispiel dürfte die Motivationsstruktur der Mitarbeiter eine andere als in der Unternehmensberatung sein. Auch dürfte die Zusammensetzung der Projektteams in der Softwareentwicklung homogener sein als etwa in Produktentwicklungsteams, die cross-funktional zusammengesetzt sind. Des Weiteren wurden bei der Datenerhebung reale Teams untersucht. Virtuelle Teams wurden hingegen nicht betrachtet. So stellt sich die Frage, ob Unterschiede zwischen zeitkritischen und komplexen Projekten zu unterschiedlichen Theorieaussagen führen müssten. Um diese Frage zu beantworten, bieten sich weitere Untersuchungen in anderen Feldern als der Softwareentwicklung an.
Matthias Müller-Lindenberg

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