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Über dieses Buch

Ziel dieses Buches ist die Vermittlung weitreichender Kenntnisse zur Mitarbeiterführung für Ingenieure und Naturwissenschaftler. Mit einer strukturierten Kompetenzanalyse können Sie Ihre persönlichen Stärken und Entwicklungspotenziale identifizieren. Anhand der Unterlagen lassen sich selbstständig wichtige Aspekte zur prozessorientierten Personalführung erarbeiten, reflektieren und weiterentwickeln.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Kompetenzfelder und Anforderungsprofile

Zusammenfassung
Unternehmen sind offene Systeme, die materielle, energetische, informatorische und personelle Wechselwirkungen zu ihrem Systemumfeld unterhalten. Unter Systemumfeld sind hier Lieferanten und Dienstleister, Natur und Umwelt, Kunden und Geschäftspartner, Mitarbeiter und Gesellschaft zu verstehen. Sie sind in einem komplexen dynamischen Netzwerk miteinander verbunden, dessen Wirkungen bis in das Unternehmen hineinreichen. Innerhalb des Unternehmens prägen diese Wechselwirkungen die Unternehmenskultur, die ein komplexes System von Werten, gesellschaftlichen Normen und persönlichen Verhaltensmustern aller Mitarbeiter ist.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

2. Assessment Center

Zusammenfassung
Assessment Center (AC) werden zur Auswahl von Bewerbern und zur Potenzialanalyse von Mitarbeitern eingesetzt. Durch anforderungsspezifische Aufgaben und Übungen können sich die Beobachter (Assessoren) ein detailliertes Bild über die Person verschaffen und herausfinden, wer über die gewünschten Eigenschaften und Kompetenzen verfügt.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

3. Personalentwicklung

Zusammenfassung
Lernen ist mit Abschluss einer formalen Ausbildung (Lehre, Studium) nicht beendet. Die auch zukünftig zu erwartenden Herausforderungen stellen immer wieder neue Anforderungen an das Wissen und die Kompetenzen der Mitarbeiter. Das Schlagwort vom lebenslangen Lernen ist nicht neu. Nur muss es heute bewusster und zielstrebiger mit Inhalten und Leben gefüllt werden. Die sich ergebenden Chancen bieten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

4. Die Führungskraft als Persönlichkeit

Zusammenfassung
Jede Führungskraft verfügt über persönliche Eigenschaften, die den Umgang mit Menschen beeinflussen. Sie sollte sich deshalb über ihre Wesenszüge Klarheit verschaffen. Im Selbstbild und im Fremdbild lassen sich diese reflektieren. Kenntnisse und Verständnis bzgl. der Persönlichkeitseigenschaften erleichtern die Beurteilung von Personen.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

5. Führung und Leitung von Teams

Zusammenfassung
Seit vielen Jahren wird die Teamarbeit in den verschiedensten Organisationen auf immer mehr Gebieten eingesetzt. Die Anwender versprechen sich dadurch eine höhere Produktivität und Leistung ihrer Mitarbeiter bei gleichzeitig höherer Flexibilität. Der Grund dafür ist, dass die Leistung eines Teams bei guter Zusammenarbeit weitaus höher sein kann, als die Summe der Einzelleistungen der Teammitglieder. Besonders deutlich wird dieser Vorteil bei komplexen Aufgaben, deren Lösung interdisziplinäres Wissen und vielfältige Fähigkeiten erfordert. Die Produktivitätssteigerung ergibt sich, indem sich die Leistungen der einzelnen Teammitglieder durch einen Synergieeffekt deutlich verbessern.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

6. Mitarbeiterführung – Wie führe ich richtig?

Zusammenfassung
Bei genauer Betrachtung wird deutlich, dass Führungsaktivitäten nicht nur im Rahmen von vertraglich geregelten Arbeitsverhältnissen zutage treten. Auch im Bereich von Familie, sozialen Einrichtungen, Sportvereinen, letztlich in allen menschlichen Gemeinschaften findet Führung statt. Die Führung, als bewusstes oder unbewusstes, aktives oder passives Eingreifen in das Verhaltensmuster einer Gemeinschaft oder eines Einzelnen geschieht stets als wechselseitiger Beeinflussungsvorgang. Das bedeutet auch, dass die Geführten Einfluss auf die Führungsperson nehmen und damit die Situation aktiv beeinflussen können.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

7. Kommunikation und Mitarbeitergespräche

Zusammenfassung
Die Kommunikation zwischen Menschen ist eines der grundlegendsten Bedürfnisse der Menschheit, wobei die Kommunikationsstrukturen zwischen Personen durch ein einfaches Sender-Empfänger-Modell beschrieben werden können. Die vom Sender übermittelte Nachricht wird von diesem codiert und übertragen, während der Empfänger sie nach seinen Regeln und Erfahrungen decodiert und interpretiert. Im Gegensatz zu einer technischen Nachrichtenübermittlung ist die zwischenmenschliche Kommunikation wesentlich komplexer und facettenreicher, wobei sich verbale und nonverbale Anteile identifizieren lassen.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

8. Auseinandersetzungen und Konflikte

Zusammenfassung
Meinungsverschiedenheiten, Auseinandersetzungen, Streit und Konflikte lösen bei vielen Menschen Ängste aus, da hiermit überwiegend negative Assoziationen verknüpft werden. Die gefühlsmäßigen Zustände der beteiligten Personen zeigen sich in Anspannung, Stress und Feindseligkeit. Sie nehmen den Konflikt zwar wahr, sind aber zu gelähmt, um eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung zu finden. Die emotionalen Belastungen lassen vieles nur noch in düsteren Farben erscheinen. Verunsicherung und Ungewissheit über die Reaktion des Gegenübers erzeugen einen immensen inneren Druck.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

9. Persönliche Arbeitsorganisation

Zusammenfassung
Zur Verbesserung der eigenen Arbeitsorganisation sind ehrliche Selbstkritik, persönliche Veränderungsbereitschaft und ein starkes Durchhaltevermögen prinzipielle Voraussetzung. Die Bestandsaufnahme der eigenen Arbeit, die Formulierung von Zielen und die Umsetzung persönlicher Maßnahmen können die Effizienz der eigenen Arbeit erhöhen.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

10. Präsentationen erfolgreich gestalten

Zusammenfassung
Im Berufsleben müssen oft Arbeitsergebnisse, Projektvorschläge und Ideen vorgetragen werden. Für den Erfolg reichen Fakten, nackte Zahlen und Argumente nicht immer aus. Neben den rein fachlichen Aspekten sind die Zuhörer der wichtigste Teil einer erfolgreichen Präsentation. Was will ich bei den Zuhörern erreichen? muss jede Präsentationsvorbereitung beantworten können. Handelt es sich um Kunden, Vorgesetzte, Kongressteilnehmer, Studenten, Mitarbeiter oder einfach interessierte Personen? Abhängig vom Personenkreis und den Präsentationszielen gestalten sich dann der Aufbau und die Durchführung der Präsentation.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

11. Prinzipien des Projektmanagements

Zusammenfassung
Projektmanagement und dessen Prinzipien sind hervorragend geeignet, um den täglichen Arbeitsablauf, komplexere Aufgaben und Projekte zu bewältigen. Während bei komplexeren Aufgaben einzelne Aspekte des Projektmanagements herangezogen werden, sind bei Projekten alle Aspekte relevant. Bei externen Projekten existieren Verträge zwischen Kunde und Auftragnehmer, die die zu erbringenden Leistungen, Termine, etc. enthalten. Dagegen sind interne Projekte sehr oft recht unbestimmt formuliert. Angestrebte Ziele, Umfang, Anforderungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen werden nicht deutlich beschrieben. Während bei technischen Projekten der Erfolg an harten Faktoren (Produktqualität, Fertigungsanlauf, Termine) gemessen werden kann, ist dies bei Projekten der Organisationsentwicklung teilweise anders. Hier stehen die Einbeziehung aller Mitarbeiter und die Kommunikation im Vordergrund. Erst mittelfristig werden die Erfolge an wirtschaftlichen Kennziffern ersichtlich. Projektmanagement zeichnet sich daher durch eine Reihe von harten und weichen Faktoren wie Kundenorientierung, Systemorientierung, Prozessorientierung und Methodenorientierung aus.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

12. Moderationen als Führungsinstrument

Zusammenfassung
Erfolgreiche Führung erfordert immer Abstimmungsprozesse zwischen Menschen, Abteilungen, Kunden und der Öffentlichkeit. Um das Steuern und Moderieren im Zuge von Besprechungen, Workshops, Seminaren, etc. kommt eine Führungskraft nicht herum. Moderation ist dabei eine Führungsform, um Prozesse transparenter zu gestalten, das Verhalten aller Beteiligten zu reflektieren und einen effektiven Weg zum Arbeitsziel anzustreben. Sie berücksichtigt somit nicht nur thematische Aspekte, sondern auch die Persönlichkeiten der einzelnen Teilnehmer und deren Wünsche und Vorstellungen. Moderation fordert und fördert Beteiligung der Personen, Offenheit im Umgang, Eigenständigkeit in der Arbeit und Verantwortungsbereitschaft für das gemeinsam erarbeitete Ergebnis.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

13. Prozesse im Unternehmen

Zusammenfassung
Prozesse im Unternehmen haben eine fundamentale Bedeutung, da die Erfüllung der Kundenbedürfnisse oberstes Ziel des Unternehmens ist. Jeder Prozess hat einen Eigentümer, Lieferanten und Kunden. Der Eigentümer des Prozesses hat mit seinen Ressourcen (Anlagen, Material, Personal, Finanzen) einen qualitäts- und termingerechten Ablauf der Tätigkeiten und die Erfüllung der Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Dazu ist er vom Input seines Lieferanten abhängig. Durch die sich aufbauende Prozesskette ist er gleichzeitig Prozesseigentümer, Lieferant und Kunde. Im Prozessablauf befinden sich Schnittstellen, an denen der Kunde eines Teilprozesses zum Lieferanten des nächsten Teilprozesses wird. Solche Schnittstellen sind immer mit Risiken und Reibungsverlusten verbunden. Der Prozessverantwortliche muss daher stets das gesamte Bild des komplexen Systems im Auge behalten und ganzheitlich denken und handeln können. Nur wenn er die Vernetzungen der einzelnen Teile erkennt und die Auswirkungen richtig einschätzt, kann er die potenziellen Risiken eines jeden Prozesses managen und die Qualität der Leistungen und Ergebnisse, die Termintreue und die Wirtschaftlichkeit des Prozesses gewährleisten.
Heinz Meinholz, Gabi Förtsch

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