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Über dieses Buch

Mit dem Modell der „Trialektik des Fundraisings“ stellt Stefanie Hirschfeld ein Instrument vor, anhand dessen die komplexen Dynamiken in diesem Feld untersucht und bewusst gemacht werden können. In ihrer Studie geht die Autorin der Frage nach, wie im Fundraising tätige Personen den Konflikt zwischen Ökonomisierung und Mitmenschlichkeit lösen. Im Spannungsfeld zwischen Ökonomisierung, Ethik-Standards und Spendermotiven sind nicht nur Fundraiser, sondern auch Führungskräfte, Mitarbeitende und Projektverantwortliche zunehmend herausgefordert, interne Konflikte und Widersprüche - insbesondere im Hinblick auf die Außenwirkung - klug zu balancieren. Ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten ist die Basis für die Entwicklung von Handlungsoptionen, die nach innen und außen so stimmig wie tragfähig sind.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Spätestens, seit das Spendenkonto der Aktion Deutschland Hilft bei aktuellen Katastrophenfällen in der Tagesschau noch während der Berichterstattung eingeblendet wird, ist eine der wirkungsvollsten Fundraisingmaßnahmen in den meisten deutschen Wohnzimmern angekommen. Um die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung gezielt anzusprechen, haben sich im Bündnis Aktion Deutschland Hilft 24 renommierte deutsche Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, die im Bedarfsfall gemeinsam zu Spenden aufrufen.

Stefanie Hirschfeld

Kapitel 2. Grundlagen und Hintergründe zum Forschungsthema

Fundraising hat im deutschsprachigen Raum seit Anfang der 1990er Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung ist auf den sukzessiven Rückgang staatlicher Fördermittel zurückzuführen, die traditionell für Nonprofit-Organisationen (NPOs) in Deutschland eine wichtige Einkommensquelle darstellen. Der Organisationszweck von NPOs, bei denen es sich um private, halbstaatliche oder öffentliche Institutionen handeln kann, liegt nicht in erster Linie darin, Gewinne zu erwirtschaften.

Stefanie Hirschfeld

Kapitel 3. Forschungsvorhaben: Emotionale, soziale und organisationale Herausforderungen im Tätigkeitsfeld von Fundraiser*innen

In Zeiten knapper werdender öffentlicher Mittel entscheiden sich immer mehr gemeinnützige Organisationen, Fundraising als zusätzliche finanzielle Option zu etablieren oder ihr bereits bestehendes Fundraising zu professionalisieren. Wie bereits in der Einleitung dieser Arbeit verdeutlicht wurde, verfolgt die Professionalisierung das Ziel, dem zunehmenden Wettbewerbsdruck um die Gunst und das Geld (potenzieller) Förderer effektiv zu begegnen.

Stefanie Hirschfeld

Kapitel 4. Ergebnisse der Untersuchung: Die Elemente der Strukturlandschaft Fundraising und ihre Beziehungen

Wie in Kapitel 3.3.1 bereits beschrieben, wurden auf der Basis der Strukturlandschaft Fundraising elf Hauptkategorien konstruiert, die die Elemente und ihre Beziehungen abbilden. Eine weitere, quer liegende Kategorie bildet dabei das Thema Geld. Die folgenden Kapitel fassen die Aussagen der Interviewpartner im Hinblick auf die einzelnen Strukturelemente und die Beziehungen zusammen und lassen sie an vielen Stellen selbst zu Wort kommen. In den ausgewählten Zitaten sind betonte Wörter kursiv geschrieben. Redepausen sind durch Punkte gekennzeichnet, die Länge der Pause wird durch die Anzahl der Punkte angedeutet. Zur besseren Lesbarkeit wurden einige Zitate sprachlich geglättet.

Stefanie Hirschfeld

Kapitel 5. Interpretation der Ergebnisse

Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung im Hinblick auf die Frage zusammen, welchen emotionalen, sozialen und organisationalen Herausforderungen Fundraiser*innen in ihrem Tätigkeitsfeld vor dem Hintergrund notwendiger Widersprüche ausgesetzt sind. Zudem werden Thesen über mögliche Ursachen diskutiert. Wie ich in den vorhergehenden Kapiteln aufgezeigt habe, sind Fundraiser*innen in ihrem Tätigkeitsbereich zahlreichen Herausforderungen, Erwartungen und Spannungen ausgesetzt, sowohl persönlich als auch in ihrer Funktion innerhalb der Organisation und gegenüber den Spendengebern.

Stefanie Hirschfeld

Kapitel 6. Fazit und Ausblick

In der vorliegenden Untersuchung konnte mit Mitteln der qualitativen Sozialforschung gezeigt werden, dass Fundraiser*innen in ihrem Tätigkeitsfeld zahlreichen Herausforderungen und Spannungsfeldern ausgesetzt sind, und zwar sowohl auf der persönlichen als auch auf der sozialen und organisationalen Ebene. Es wurde deutlich, dass strategisches Fundraising bedeutet, systematisch und kontinuierlich Maßnahmen zum Aufbau und zur Pflege von Beziehungen zu planen und umzusetzen.

Stefanie Hirschfeld

Backmatter

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