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Über dieses Buch

Dieses Buch stellt Ihnen das aktuell verfügbare Wissen über professionelles Fundraising und sein systematisches Management zur Verfügung. Dabei profitieren Sie sowohl von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Nonprofit-Management und Fundraising als auch von der mehr als 25-jährigen Praxiserfahrung aus über 90 Beratungsprojekten zum Auf- und Ausbau von Fundraising in kleinen und großen gemeinwohlorientierten Organisationen.
Knapp 300 Best-Practice-Beispiele sowie über 300 Abbildungen und Tabellen veranschaulichen praxisnah, wie Sie das Fundraising für Ihre gemeinwohlorientierte Organisation systematisch einsetzen können. Ein umfassender Service-Teil am Ende nennt Adressen von Fachverbänden, Anbietern von Aus- und Weiterbildung sowie Dienstleistern in Deutschland, Österreich und Schweiz.
Die 7. Auflage wurde umfassend überarbeitet, aktualisiert und insbesondere beim Thema „Online-Fundraising“ deutlich ausgebaut - hierzu werden die neuesten Entwicklungen auf anschauliche und nachvollziehbare Weise erläutert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Definition des Begriffs „Fundraising“

In Kapitel 1 wird der Begriff Fundraising definiert. Eine exakte Definition ist wichtig, da der Begriff weiten Teilen der Gesellschaft nach wie vor nicht geläufig ist. Selbst wenn der Begriff bekannt ist, bestehen oft nur diffuse Vorstellungen. Fundraising wird dann gerne in einen Topf geworfen mit Spendenwerbung, Spendenmarketing und Sponsoring. Auch wenn alle diese Begriffe etwas miteinander zu tun haben, so können sie doch nicht synonym verwendet werden. Fundraising ist weit mehr als nur „Geldbeschaffung“ (to raise funds). Fundraising ist die systematische Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten einer gemeinwohlorientierten Organisation, welche darauf abzielen, alle benötigten Ressourcen (Geld-, Sach- und Dienstleistungen) durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Ressourcenbereitsteller (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, öffentliche Institutionen) zu möglichst geringen Kosten zu beschaffen. Die einzelnen Elemente der Definition werden im Kapitel anhand von konkreten Praxisbeispielen erläutert. Tipps und Literaturempfehlungen runden das Kapitel ab.
Michael Urselmann

2. Fundraising bei Privatpersonen

In der Definition des Fundraising-Begriffs (Kapitel 1) wurden vier Gruppen von Ressourcenbereitstellern (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und öffentliche Institutionen) unterschieden. In Kapitel 2 wird das Vorgehen im Fundraising bei Privatpersonen vorgestellt. Systematisiert anhand der Spenderpyramide wird anhand zahlreicher Best Practice Beispiele anschaulich erläutert, wie Interessenten, Erst-, Mehrfach-, Dauer-, Groß- und Testamentspender für eine gemeinwohlorientierte Organisation gewonnen, gebunden und (bei Abwanderung) zurückgewonnen werden können. Da Fundraising als eine Erscheinungsform des Marketing betrachtet wird, werden – in Analogie zum Marketing-Mix – alle erforderlichen Entscheidungen im Rahmen des Fundraising-Mix (Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik) vorgestellt und anhand zahlreicher Best Practice Beispiele veranschaulicht. Aufgrund seiner steigenden Bedeutung wird das Online-Fundraising besonders hervorgehoben und auf 80 Seiten detailliert in seinen neuesten Entwicklungen vorgestellt. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Tipps, Kapitelzusammenfassungen und Literaturempfehlungen runden das Kapitel ab.
Michael Urselmann

3. Fundraising bei Unternehmen

In der Definition des Fundraising-Begriffs (Kapitel 1) wurden vier Gruppen von Ressourcenbereitstellern (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und öffentliche Institutionen) unterschieden. In Kapitel 3 wird das Vorgehen im Fundraising bei Unternehmen vorgestellt. Basierend auf dem Konzept der Corporate Social Responsibility (CSR) werden alle in der Praxis gebräuchlichen Formen der Unterstützung gemeinwohlorientierter Organisationen durch Unternehmen detailliert vorgestellt und anhand zahlreicher Best Practice Beispiele anschaulich erläutert: Von der Unternehmensspende als Geldspende (Corporate Giving), Sachspende oder Zeitspende (Corporate Volunteering) über das Sponsoring und Cause-Related Marketing bis zur Bereitstellung von Infrastruktur und der Errichtung einer (gemeinnützigen) Unternehmensstiftung (Corporate Foundation). Das Management dieser Form des Fundraising wird genauso behandelt wie das Volumen der zur Verfügung gestellten Ressourcen und ethische Aspekte. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Tipps, Kapitelzusammenfassungen und Literaturempfehlungen runden das Kapitel ab.
Michael Urselmann

4. Fundraising bei Stiftungen

In der Definition des Fundraising-Begriffs (Kapitel 1) wurden vier Gruppen von Ressourcenbereitstellern (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und öffentliche Institutionen) unterschieden. In Kapitel 4 wird das Vorgehen im Fundraising bei Stiftungen vorgestellt. Nach einem Überblick über die verschiedenen Erscheinungsformen von Stiftungen wird das Management dieser Form des Fundraising anhand zahlreicher Best Practice Beispiele anschaulich erläutert. Das Volumen der zur Verfügung gestellten Ressourcen wird genauso behandelt wie ethische Aspekte. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Tipps, Kapitelzusammenfassungen und Literaturempfehlungen runden das Kapitel ab.
Michael Urselmann

5. Fundraising bei öffentlichen Ressourcenbereitstellern

In der Definition des Fundraising-Begriffs (Kapitel 1) wurden vier Gruppen von Ressourcenbereitstellern (Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen und öffentliche Institutionen) unterschieden. In Kapitel 5 wird das Vorgehen im Fundraising bei öffentlichen Ressourcenbereitstellern vorgestellt. Das Einwerben von Fördermitteln der Europäischen Union sowie von Bund, Ländern und Kommunen wird ebenso erläutert wie das Einwerben von Bußgeldern und Geldauflagen sowie Fördermitteln aus Kirchensteuern. Abbildungen, Tabellen, Tipps, Kapitelzusammenfassungen und Literaturempfehlungen runden das Kapitel ab.
Michael Urselmann

6. Fundraising-Management

In Kapitel 6 wird das Vorgehen im Fundraising-Management vorgestellt. Auf Basis der Ergebnisse der Analyse im Fundraising wird erläutert, wie die zu fällenden Entscheidungen in der normativen, strategischen und operativen Fundraising-Planung durch das strategische und operative Fundraising-Controlling unterstützt werden. Ziel ist die Lösung des komplexen Optimierungsproblems, das begrenzte Fundraising-Budget in den optimalen Fundraising-Mix zu investieren. Anhand zweier fiktiver Beispiele wird der Zusammenhang zwischen den Steuerungsinstrumenten veranschaulicht. Darüber hinaus werden die Aufgaben des Qualitätsmanagement, der Organisation und der Führung im Fundraising beleuchtet. Zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Tipps, Kapitelzusammenfassungen und Literaturempfehlungen runden das Kapitel ab.
Michael Urselmann

7. Service-Teil: Weitere Informationsquellen zum Fundraising

Kapitel 7 liefert den Service-Teil des Buches. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Fundraising werden ebenso vorgestellt wie Fundraising-Fachzeitschriften, Informationsquellen im Internet und wichtige Adressen für Fundraiser in Deutschland, Österreich und Schweiz. Literaturempfehlungen runden das Kapitel ab.
Michael Urselmann

Backmatter

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