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16.02.2017 | Funktionale Sicherheit | Nachricht | Onlineartikel

Mit Crowdsourcing gegen Schlaglöcher

Autor:
Benjamin Auerbach

In seinem Entwicklungszentrum in Aachen forscht Ford an einem digitalen Warnsystem gegen Schlaglöcher. Kameras und Modems sollen künftig Informationen sammeln und so in Echtzeit abrufbare Schlaglochkarten ermöglichen.   

Ford will die durch Schlaglöcher entstehenden Schäden an Fahrzeugen reduzieren und setzt dafür auf Crowdsourcing-Technologie. Bord-Kameras und Modems sollen während der Fahrt Informationen über Schlaglöcher sammeln und speichern. Diese virtuellen Karten werden dann automatisch in eine Daten-Cloud hochgeladen - und sind in Echtzeit auf den Fahrzeugdisplays anderer Autofahrer abrufbar. Bei Bedarf schlage das System sogar alternative Ausweichstrecken vor. Noch im Verlauf dieses Jahres sollen erste Praxistests stattfinden.

"Eine virtuelle Schlaglochkarte könnte unterwegs Schlaglöcher anzeigen und den Fahrer auf Gefahren hinweisen. Einige unserer Baureihen verfügen bereits heute über Sensoren, die Schlaglöcher entdecken, nun gehen wir einen Schritt weiter", sagt Uwe Hoffmann, Research Engineer, Advanced Chassis Control Technologies, Ford of Europe.

Aktuell verwenden Ford-Modelle wie der Mondeo, der S-MAX und der Galaxy Sensoren zur Erfassung von Schlaglöchern, um im Bedarfsfall die Federung anzupassen, damit Fahrwerksschäden mögliche vermieden beziehungsweise zumindest reduziert werden.

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