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01.12.2011 | Originalbeitrag | Ausgabe 4/2011

Gesunde Pflanzen 4/2011

Fusarium oxysporum- und F. proliferatum-Isolate aus Spargel und deren Pathogenitätsüberprüfung in einer modifizierten in vitro-Schnelltestmethode

Zeitschrift:
Gesunde Pflanzen > Ausgabe 4/2011
Autoren:
Monika Goßmann, Alexandra Scholz, Frank Hennig, Susanne von Bargen, Carmen Büttner

Zusammenfassung

Fusarium oxysporum und Fusarium proliferatum sind wichtige Erreger der Kronen- und Wurzelfäule an Spargel. Um Unterschiede in der Pathogenität und Aggressivität zu detektieren, wurden sowohl Einsporisolate von zwei F. proliferatum- und fünf F. oxysporum-Herkünften aus Spargelstangen aus österreichischen und deutschen Anlagen, als auch Reinkulturen von insgesamt 55 Isolaten von F. oxysporum aus Spargelwurzeln einer hessischen Spargelanlage und einem F. oxysporum-Isolat aus einer Spargelstange einer österreichischen Anlage, einem insgesamt 28-tägigen in vitro-Pathogenitätsschnelltest auf einem Hoagland-Agar in Glasröhrchen unterzogen. Unter sterilen und kontrollierten Bedingungen in der Klimazelle wurden ca. 14 Tage alte Spargeljungpflanzen mit einer Sporensuspensionen der jeweiligen Isolate inokuliert. Nach einer zweiwöchigen Inkubation wurde mittels visueller Wurzelbonitur nach Schadklassen, der Parameter Befallsgrad ermittelt. Bei der Prüfung der Einsporkulturen wurde zusätzlich noch die Frischmasse von Wurzel und Spross erfasst.
Die Pathogenität der meisten F. proliferatum- und der F. oxysporum-Isolate wurde in diesem Test bestätigt. Im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle zeigte sich, sowohl bei der Inokulation mit Rein-, als auch Einsporkulturen von F. oxysporum und F. proliferatum, ein erhöhter Befallsgrad der Wurzeln. Insbesondere die beiden F. proliferatum-Isolate erwiesen sich aggressiver, als die von F. oxysporum geprüften Isolate. Zudem wiesen alle Einsporisolate eine Reduzierung der Frischmassen von Wurzel und Spross im Vergleich zur Kontrolle auf. Hinsichtlich der Sortenunterschiede bestätigte sich, dass „Ramos“ anfälliger gegenüber den geprüften F. oxysporum-Isolaten reagierte, als „Ravel“.
Insgesamt erwies sich die geprüfte in vitro-Schnellmethode als geeignet, die Pilzstämme aller eingesetzten F. oxysporum- und F. proliferatum-Isolate innerhalb von 28 Tagen hinsichtlich ihrer Pathogenität zu evaluieren und deren Aggressivität an Spargel vergleichend zu bewerten.

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