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Über dieses Buch

Prof. Dr. Günther Viktor Schulz, ein bedeutender Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, prägte ganz wesentlich das Gebiet der Polymerchemie. Sein Leben und Wirken in den Wirren dieser Epoche war erfüllt von wissenschaftlichen Entdeckungen und schicksalhaften Begegnungen. Das vorliegende Werk stellt eine private Niederschrift seiner persönlichen Lebens- und Arbeitserinnerungen bereit.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Kindheit in Lodz (1905–1914)

Zusammenfassung
Die Stadt Lodz gehörte zur Zeit meiner Geburt im Oktober 1905 infolge der letzten polnischen Teilung zum russischen Reich. Sie hatte sich im Laufe der letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts aus einem kleinen Dorf an dem Flüsschen Ludka zu einer großen, hässlichen Industriestadt von etwa einer halben Million Menschen entwickelt. Ihr Aufbau war ganz unregelmäßig. Neben mit Bretterzäunen umgebenen Fabrikgrundstücken standen kleine Dorfhäuser und natürlich viele hohe Mietshäuser.
G. V. Schulz

Kapitel 2. Schulzeit in Berlin-Steglitz und Weltkrieg I (1914–1925)

Zusammenfassung
Im Sommer 1914 war ich mit Schwester Liselotte und Tante Dora an der Ostsee. Als die Situation bedrohlicher wurde, zogen wir Kinder mit Mutter zu den Großeltern nach Steglitz, während Vater sich nach Lodz begab, um nach der Fabrik zu sehen. Man muss bedenken, dass Lodz damals zu Russland gehörte und in der Fabrik viele Deutsche als Facharbeiter oder Angestellte arbeiteten und als gern gesehene Gäste am Aufbau der Industrie beteiligt waren.
G. V. Schulz

Kapitel 3. Studienjahre (1925–1932)

Zusammenfassung
Obgleich ich fest entschlossen war, ein naturwissenschaftliches Fach zu studieren, folgte ich dem Rat meines Vaters, mir den Betrieb seiner Fabrik zunächst anzusehen, damit ich wüsste, was ich aufgab. Es war interessanter, als ich mir vorgestellt hatte. Meister Müller führte mich zunächst in die Produktion ein und erklärte mir, dass das „Gesetz der Schwere“ bei zahlreichen Vorgängen eine große Rolle spiele.
G. V. Schulz

Kapitel 4. In Freiburg bei Hermann Staudinger und Weltkrieg II (1933–1942)

Zusammenfassung
Als wir an einem trüben Herbsttag in Freiburg ankamen, war uns zunächst gar nicht nach Aufstieg zumute. Staudinger nahm mich sehr kühl auf, da er von einem Vortrag im Harnack-Haus den Eindruck hatte, dass man seiner Idee der Makromoleküle dort sehr skeptisch gegenüberstand. Ein Lichtblick war nur der freundliche Empfang von Inspektor Hall, der mich noch von meiner Freiburger Studienzeit kannte. Sonst aber kam mir Freiburg nach der anregenden Zeit in Berlin sehr beengt vor.
G. V. Schulz

Kapitel 5. Als Extraordinarius in Rostock (1942–1945)

Ohne Zusammenfassung
G. V. Schulz

Kapitel 6. Besatzungszeit und Aufbau der Universität in Mainz (1945–1951)

Ohne Zusammenfassung
G. V. Schulz

Kapitel 7. Mit Frau und Kindern in Mainz

Zusammenfassung
Politischer Rahmen. In dieser Zeit entwickelte sich der Gegensatz zwischen Ost und West zum „kalten Krieg“. In Polen, Bulgarien und Ostdeutschland wurde sofort nach der Kapitulation des Hitlerreiches ein kommunistisches Regime eingesetzt. Die Tschechoslowakei, Ungarn und Rumänien folgten durch kommunistischen Druck in den sogenannten Ostblock.
G. V. Schulz

Kapitel 8. Nach der Emeritierung

Zusammenfassung
Im Jahre nach meiner Emeritierung fand in Rio de Janeiro eine IUPAC-Tagung statt, auf der ich einen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützten Vortrag hielt. Rio war wie stets hinreißend schön. Zwar war die Stadt in letzter Zeit stark angewachsen, aber da sie sich entlang der Küste ausdehnte, war ihre Silhouette mit dem Corcovado und dem Zuckerhut erhalten geblieben. Der Autoverkehr in den Straßen war noch rasanter als damals, auf dem Meer waren die bunten Segel der Surfer hinzugekommen.
G. V. Schulz

Kapitel 9. Größere Reisen

Zusammenfassung
Im Sommer 1954 fand die Reise in die Vereinigten Staaten statt, zu der mich Hermann Mark auf der Tagung in Uppsala eingeladen hatte. Zur Vorbereitung dieser Reise führte Mark eine ausgedehnte Korrespondenz mit verschiedenen Hochschulen und Firmen, um meinen Aufenthalt so informativ und finanziell günstig wie möglich zu gestalten. Damals war die Deutsche Forschungsgemeinschaft noch nicht in der Lage, solche Überseereisen zu finanzieren, sodass die Kosten durch Vortragshonorare aufgebracht werden mussten.
G. V. Schulz

Backmatter

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