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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A

Zusammenfassung
ABC-Analyse, universelle Methode zur Trennung des Wesentlichen vom Unwesentlichen mit dem Ziel der Rationalisierung des Beschaffungs-, Produktions- und Absatzprozesses. In der → Materialwirtschaft wird die Bedeutung der Vorprodukte i. d. R. am jeweiligen Einkaufs- bzw. Herstellungswert gemessen, und die Materialien werden gemäß ihrer Bedeutung für den Wertschöpfungsprozess in die Kategorien A, B und C eingestuft. So kann der Aufwand in der → Beschaffungsmarktforschung und der Lieferantenauswahl gezielt auf die Wichtigkeit der Materialien abgestimmt werden. Spiegelbildlich dazu kann die ABC-A. auf der Absatzseite zur systematischen Abstufung der Betreuungsintensität des Kundenstamms oder der Absatzmärkte eingesetzt werden.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

B

Zusammenfassung
Backbone Network, Hochleistungsnetzwerk zum Anschluss lokaler Subnetze, Endgeräte, Terminalnetze oder Telefonanlagen. Als zentrales Kernnetz eines Telekommunikationsnetzwerkes zeichnet es sich durch hohe Bandbreiten und ausgeprägte Ausfallsicherheiten aus. Backbone-Betreiber bieten Unternehmen, Festnetzbetreibern oder Internetdiensteanbietern die Nutzung ihres B. N. als Basis für deren Dienstleistungen an.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

C

Zusammenfassung
CABEI, Abk. für → Central American Bank for Economic Integration.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

D

Zusammenfassung
Dashboard, Tafel zur visuellen Darstellung einer Auswahl von wesentlichen Kennzahlen, deren periodische Überwachung die Steuerung des Unternehmens erleichtert. Wichtige Voraussetzung ist die direkte „Online-Verknüpfung“ mit Unternehmensprozessen, um eine zeitnahe Momentaufnahme der → Key Performance Indicator (KPI) widerzuspiegeln. Das D. wird in vielen marktüblichen Softwareprogrammen abgebildet, die gleichzeitig eine Verfolgung („drill down“) der verdichteten Kennzahlen ermöglichen, um die Ursachen potenzieller Störungen zu lokalisieren. – Vgl. auch → Kennzahlenanalyse.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

E

Zusammenfassung
EAD, Abk. für → Exposure at Default.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

F

Zusammenfassung
Facility Management, die Organisation und Verwaltung von Einrichtungen und Prozessen einer Organisation, die dazu dienen, die primären Aktivitäten der Organisation unterstützen. I. Allg. fällt darunter das Management von Gebäuden und Diensten zur Gewährleistung der Sicherheit, der Sauberkeit und der Funktionsfähigkeit der technischen Einrichtungen. F. M. hat sich zu einem eigenen Beratungsfeld entwickelt.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

G

Zusammenfassung
Ganzheitliche Anlagenbetreuung (GAB), Total Productive Maintenance (TAB); Kombination von Methoden zur kontinuierlichen Verbesserung in allen Bereichen des Produktionsprozesses mit dem Ziel, die lückenlose Produktivität aller in einem Produktionsprozess eingesetzten Maschinen sicherzustellen (→ Kontinuierlicher Verbesserungsprozess). Dies erfordert die Einbindung nicht nur des Bedienungspersonals, sondern auch von Mitarbeitern aus Instandhaltung, Management, Produktionstechnik und Qualitätssicherung. GAB konzentriert sich auf die Minimierung der sechs häufigsten Verlustarten: Ausfallzeiten, Rüstzeiten, Kleinstörungen, Geschwindigkeitsverluste, Ausschuss, Nacharbeiten. Es berücksichtigt dazu den gesamten Lebenszyklus der eingesetzten Maschinen und überträgt ihrem Bedienungspersonal die Verantwortung für regelmäßige Wartung, Verbesserungsprojekte und einfache Reparaturen. GAB verbessert die technische Verfügbarkeit und trägt zur Steigerung von Qualität, Produktivität und Effizienz bei.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

H

Zusammenfassung
Haavelmo-Theorem, nach dem norwegischen Wirtschaftswissenschaftler Trygve Haavelmo (1911-1999) benannter Lehrsatz, wonach von zusätzlichen → Staatsausgaben (Budgetverlängerung) expansive Wirkungen auf die Wirtschaft ausgehen können, auch wenn diese gänzlich durch zusätzliche → Steuern finanziert werden.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

I

Zusammenfassung
IAO, Abk. für Internationale Arbeitsorganisation, → International Labour Organization (ILO).
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

J

Zusammenfassung
Japan. 1. Charakteristika des Beratungsmarktes: Mit einem Bruttoinlandsprodukt von mehr als 4.000 Mrd. US-Dollar (2004) dominiert die japanische Volkswirtschaft nach wie vor die gesamte asiatisch-pazifische Region. Analoges gilt für den japanischen Beratungsmarkt: Japanische Klientenunternehmen bringen mehr als 50 Prozent der Einkünfte im Beratungsgeschäft in Ost- und Südostasien (→ Asien). Trotz der langen Phase wirtschaftlicher Stagnation konnte der Markt für Beratungsleistungen bzw. Managementberatung bescheidene Wachstumsraten erzielen. Als Grund für dieses Wachstum wird die „Offenheit“ der Japaner – eine Bezeichnung, die üblicherweise nicht mit Japan assoziiert wird – identifiziert (Quelle: Kennedy Information, The Global Consulting Marketplace 2004–2006).
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

K

Zusammenfassung
Kabelnetzbetreiber, Unternehmen, das eigene (Breitband-)Kabelnetzwerke zur Verbreitung von Fernseh- und Radioprogrammen betreibt. Das Kabelnetz wird in Deutschland unterteilt in die Netzebenen 3 und 4. Betreiber der Ebene 3 (Datenübermittlung via Kabel vom Einspeisepunkt bis zum Haus) sind zumeist große, nationale bzw. überregionale Unternehmen, Betreiber der Ebene 4 häufig kleinere regional oder lokal aufgestellte Betriebe, die kabelnetzähnliche Hausverteilanlagen betreiben. Neben der klassischen Verbreitung von Fernseh- und Radioprogrammen dringen die K. verstärkt in angrenzende, vormals den Festnetzbetreibern (→ Carrier) vorbehaltene Bereiche vor, indem sie zusätzlich Telefonie- und breitbandige Internetzugangsdienste über ihr Netzwerk anbieten. In Kombination mit TVDiensten eröffnen sog. Triple-Play-Angebote (→ Triple Play) den K. neue Marktpotenziale.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

L

Zusammenfassung
Lager, → Materiallagerung.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

M

Zusammenfassung
Machbarkeitsstudie, Feasibility Study; bei größeren Vorhaben übliche Vorstudie, die die Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung prüft. Diese umfasst nicht nur die ökonomische und technische Bewertung des Vorhabens, sondern auch die Prüfung des gesetzlichen und institutionellen Rahmens sowie die Beurteilung der Leistungsfähigkeit der für die Durchführung des Vorhabens vorgesehenen Organisation (→ Trägeranalyse).
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

N

Zusammenfassung
Nachfassen, Tätigkeit zur Klärung einer Sachfrage oder der Möglichkeit einer Zusammenarbeit bzw. der Aufnahme einer Geschäftsbeziehung.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

O

Zusammenfassung
Objektgliederung, Prinzip der → Aufbauorganisation. Die O. beruht auf der Zusammenfassung von gleichartigen Objekten zu → Organisationseinheiten. Die Objekte können bspw. Produkte bzw. Produktgruppen oder Kundengruppen oder regional definierte Märkte sein. Wird die O. auf der zweiten Hierarchiestufe gewählt, so entsteht die typische → divisionale Organisation oder Spartenorganisation. – Anders: → Verrichtungsgliederung.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

P

Zusammenfassung
Pacing-Technologie, → Schrittmachertechnologie.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

Q

Zusammenfassung
Qualitätsalarm/Qualitätsstopp, Methode im Rahmen des Qualitätsmanagements, die auf die Gewährleistung der Qualitätsziele, einen stabilen Geradeauslauf und eine hohe Prozesssicherheit zielt. Q./Q. kombinieren die visuelle Anzeige von Qualitäts-, Produktions-, Teile- oder Maschinenproblemen mit der Möglichkeit, die Produktionslinie zu stoppen. Der Ablauf vollzieht sich in vier Schritten: (1) Ein Mitarbeiter zeigt ein Qualitätsproblem an. (2) Die mit der Problemlösung beauftragte Person reagiert darauf. (3) Das Problem wird entweder bei laufendem Betrieb beseitigt, oder die Linie wird angehalten. (4) Die verantwortlichen Mitarbeiter treffen eine Entscheidung über das weitere Vorgehen. – Das Ziel von Q./Q. besteht darin, eine schnelle Reaktion auf Qualitätsund Produktionsprobleme zu erreichen, Probleme unmittelbar aufzudecken und zu einer schnellen Problemlösung zu kommen.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

R

Zusammenfassung
Rabattsystem, → Konditionensystem.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

S

Zusammenfassung
Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR), per Gesetz eingerichtetes Sachverständigengremium zur wirtschaftspolitischen Beratung der Bundesregierung, das sich aus fünf unabhängigen Mitgliedern zusammensetzt. Die Mitglieder werden auf Vorschlag der Bundesregierung durch den Bundespräsidenten für die Dauer von fünf Jahren ernannt. Insbes. erstellt der Rat ein Jahresgutachten, das v. a. eine Einschätzung der Wirtschaftslage, die wirtschaftspolitischen Ziele der Regierung (Jahresprojektion) und die geplanten wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen umfasst.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

T

Zusammenfassung
Tagessatz, Abrechnungseinheit zur Kalkulation des → Beratungshonorars. Der T. gibt den Betrag an, den ein Beratungsunternehmen einem Kunden für den Einsatz eines Beraters pro Tag in Rechnung stellt. Seine Höhe kann in Abhängigkeit der Qualifikation bzw. der Position der eingesetzten Mitarbeiter variieren. Der T. errechnet sich üblicherweise aus zwei Komponenten: (1) den jährlichen Personalkosten eines Beraters, inklusive der Gehaltsnebenkosten, (2) einem auf den Mitarbeiter umgelegten Aufschlag (Markup) für den allgemeinen Verwaltungsaufwand und den kalkulatorischen Gewinn des Beratungsunternehmens. Um den Tagessatz zu ermitteln, wird die Summe dieser Kostenbestandteile durch die abrechenbare Zeit (→ Billable Time) des Beraters dividiert.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

U

Zusammenfassung
Überangebot, → Markt.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

V

Zusammenfassung
Value Added, im streng betriebswirtschaftlichen Sinn der geschaffene Mehrwert am Produkt (→ Wertschöpfungsbeitrag) in einzelnen Stufen der Produkterstellung oder Leistungserbringung, definiert als die Differenz des betriebswirtschaftlichen Wertes nach dieser Stufe im Vergleich zum Wert vor der Stufe. Im Rahmen einer wertorientierten Geschäftsprozessanalyse wird V. A. auch als Differenz zwischen Ergebnis (Output) eines Prozesses oder einzelner Prozessschritte und seiner jeweiligen Eingangsgrößen (Inputs) definiert, um die tatsächliche Notwendigkeit des Prozesses oder Prozessschrittes zu bewerten. In diesem Fall ist eine Wertschöpfung im streng betriebswirtschaftlichen Sinne nicht zwingend notwendig, allerdings muss ein klares und als nutzbringend eingestuftes Ergebnis vorliegen.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

W

Zusammenfassung
WACC, Abk. für Weighted Average Cost of Capital, → Kapitalkostenoptimierung.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock

X – Z

Zusammenfassung
XYZ-Analyse. 1. Begriff: Methode zur Klassifizierung von Materialien gemäß der Genauigkeit, mit der sich der Bedarf vorhersagen lässt. Die X. dient dazu, die Beschaffung zu rationalisieren. – 2. Definition der Klassen: Die Klassen werden nach dem Verbrauchsverhalten der Materialien gebildet. Die X-Klasse nimmt Materialien auf, die in konstanter Abfolge verbraucht werden, deren Bedarf sich daher zuverlässig vorhersagen lässt. Die Y-Klasse steht für einen trendartigen bzw. saisonalen Verbrauch mit mittlerer Vorhersagegenauigkeit. Die ZKlasse fasst Materialien zusammen, die unregelmäßig verbraucht werden, deren Bedarf sich daher nur sehr ungenau vorausschätzen lässt. – 3. Bedeutung: Materialien der Klasse X sind grundsätzlich für → Global Sourcing prädestiniert. Sie werden in der Organisation konstant nachgefragt und bilden somit aus der Sicht des Einkaufs eine Gruppe von regelmäßig neu zu beschaffenden Materialien, die die vergleichsweise besten Aussichten auf Kostensenkungspotenziale bietet.
Rolf-Dieter Reineke, Friedrich Bock
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