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Über dieses Buch

Mit der Einrichtung von Ganztagsschulen verbindet sich ein enormes Potenzial: Schulen könnten mit ihren Kompetenzen und Kapazitäten zur Aufwertung von Stadtteilen beitragen, könnten Bildungsverständnis und soziales Kapital verstärken und moderne Lebensstile und Lebensformen unterstützen. Umgekehrt könnten die Öffnung für die Nachbarschaft und die Vernetzung mit anderen Institutionen die Schule von erdrückender Überforderung entlasten und dazu beitragen, dass sie ihrem Bildungsauftrag wieder gerecht werden kann. Zahlreiche Probleme verhindern jedoch in der Praxis die Ausschöpfung dieses Potentials. Die AutorInnen haben an sechs verschiedenen Schulstandorten untersucht, welche Schwierigkeiten die positiven Effekte von vernetzten Ganztagsschulen bisher behindern und zeigen auf, welche Chancen in Schulentwicklung und Stadtteilvernetzung liegen.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

I. Schulen im Stadtteil – Integration durch Vernetzung und Kooperation?

Zusammenfassung
Sowohl in den anhaltenden öffentlichen und politischen Debatten als auch in der Bildungsforschung wird seit geraumer Zeit „die Schule“ nicht nur in traditioneller Weise als Bildungseinrichtung thematisiert, sondern auch als eine zentrale Instanz der sozialen Integration. Nicht nur erscheint in Deutschland das Bildungsniveau der Absolventen/innen im Durchschnitt unzureichend, die institutionellen Selektions- und Verteilungsmechanismen wirken auch als frühe und kaum revidierbare biographische Festlegungen und begünstigen bzw.
Ulrike Baumheier, Claudia Fortmann, Günter Warsewa

II. Untersuchungsdesign

Zusammenfassung
Umfang, Intensität und Qualität von Vernetzung hängen nicht nur vom persönlichen Engagement der beteiligten Akteure und von horizontalen Kooperationsprozessen im Stadtteil ab. Schulen ebenso wie die meisten ihrer Partnereinrichtungen sind jeweils auch in vertikale Kooperationsbeziehungen zu übergeordneten Behörden bzw. Trägern oder Verbänden eingebunden.
Ulrike Baumheier, Claudia Fortmann, Günter Warsewa

III. Institutionelle Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen und ihre Partner

Zusammenfassung
Qualität und Intensität der Vernetzung von Ganztagsschulen mit dem Stadtteil werden nicht nur von den Bedingungen vor Ort, sondern auch von den Schulentwicklungskonzepten der Länder sowie den kommunalpolitischen Umsetzungskonzepten beeinflusst. Bevor die Fallstudien zu Kooperations- und Netzwerkstrukturen in den Untersuchungsquartieren präsentiert werden, sollen deshalb im Folgenden die landes- und kommunalpolitischen Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen und ihre Partner verglichen werden.
Ulrike Baumheier, Claudia Fortmann, Günter Warsewa

IV. Kooperation und Vernetzung von Ganztagsschulen und Partnern im Stadtteil

Zusammenfassung
Der Borsigplatz ist Teil des Stadtbezirks Innenstadt-Nord, der in zentraler Lage nördlich des Hauptbahnhofs und der Dortmunder City liegt. Die Innenstadt-Nord stellt den bevölkerungsreichsten der drei Innenstadtbezirke dar; im Quartier Borsigplatz leben 11.106 Personen (Dortmunder Statistik 2009: 20).
Ulrike Baumheier, Claudia Fortmann, Günter Warsewa

V. Stadtteilvernetzung von Ganztagsschulen – Potenziale und Probleme

Zusammenfassung
Ausgangspunkt der Studie war die Annahme, dass Voraussetzung für eine verbesserte Erfüllung des Bildungsauftrags und einen verstärkten Beitrag von Schulen zur sozialen Integration eine enge inhaltliche und soziale Verknüpfung mit ihrem räumlichen Umfeld ist und dass Ganztagsschulen hierfür besonders gute Bedingungen böten.
Ulrike Baumheier, Claudia Fortmann, Günter Warsewa

VI. Schulentwicklung und Stadtteilvernetzung – wie weiter?

Zusammenfassung
Die Fallstudien dieser Untersuchung stellen lediglich einen begrenzten Ausschnitt aus der Vielzahl praktischer Experimente und Entwicklungsprozesse im deutschen Schulwesen dar. Gleichwohl deuten sie darauf hin, dass das Verhältnis von Schulen zu ihrer sozialen und räumlichen Umgebung ein Potenzial birgt, von dessen Nutzung beide Seiten profitieren können: Schulen können (unter bestimmten Bedingungen) mit ihren Kompetenzen und Kapazitäten zur Aufwertung von Stadtteilen beitragen, können Bildungsverständnis und soziales Kapital verstärken und moderne Lebensstile und Lebensformen unterstützen.
Ulrike Baumheier, Claudia Fortmann, Günter Warsewa

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