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Über dieses Buch

Das Buch erklärt die praktische Umsetzung der Gesetze und Verordnungen, die für den täglichen Umgang mit Gefahrstoffen von Bedeutung sind. Vorschriften zu kennen, reicht nicht aus, um Gefahren für Beschäftigte und Umwelt auszuschließen.

Alle Rechtsgrundlagen, einschließlich der Einstufungen und Kennzeichnungen der CLP-Verordnung sowie der wesentlichen Vorschriften der REACH-Verordnung, sind aktuell abgebildet.

Unerlässlich für alle, die beim betrieblichen Umgang mit Gefahrstoffen relevante Vorschriften umsetzen und überwachen müssen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einstufung und Kennzeichnung

Zusammenfassung
Das in der Europäischen Union verbindliche Einstufungs- und Kennzeichnungssystem der EU-Verordnung 1272/2008 (CLP-Verordnung) [1] setzt das 1992 von den Vereinten Nationen verabschiedete Globally Harmonized System of Chemicals, Labelling and Packaging of Chemicals (GHS) in europäisches Recht um.
Herbert F. Bender

Kapitel 2. Die REACH-Verordnung

Zusammenfassung
Mit der EU-Verordnung 1907/2006 (REACH-Verordnung) wurde in der Europäischen Union ein vollkommen neues Regelungsregime für Chemikalien eingeführt. Neben dem bekannten Verfahren zur Registrierung von Stoffen wurden für zahlreiche Stoffe, Gemische als auch Erzeugnisse die bisherigen Herstell- und Verwendungsbeschränkungen sowie Verbote in einem eigenen Anhang zusammengefasst und regelmäßig durch neue Beschränkungen ergänzt.
Herbert F. Bender

Kapitel 3. Gefahrstoffvorschriften

Zusammenfassung
Im Gegensatz zu europäischen Verordnungen, die unmittelbar in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ohne Änderungen gelten, müssen EG-Richtlinien in das nationale Recht übernommen werden. Ergänzend zu den europäischen Richtlinien existieren umfangreiche nationale Vorschriften, neben den Gesetzen und Verordnungen des Gesetzgebers sind die Vorschriften der gesetzlichen Unfallversicherungsträger, besser bekannt als Berufsgenossenschaften, zu beachten.
Herbert F. Bender

Kapitel 4. Lagerung von Gefahrstoffen

Zusammenfassung
Die Vorschriften zur Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern in der TRGS 510 [1] gelten für die sogenannte passive Lagerung für alle Aggregatzustände gasförmige, flüssige, fest. Werden weitere Tätigkeiten ausgeführt, wie beispielsweise Abfüll- oder Umfüllarbeiten, Probenahme, Reinigungs- oder Wartungsarbeiten, sind für diese Tätigkeiten separate Gefährdungsbeurteilungen gemäß TRGS 400 durchzuführen und die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen. Zur Begriffsdefinition Lagern siehe Abschn. 3.3.1.
Herbert F. Bender

Kapitel 5. Die Betriebssicherheitsverordnung

Zusammenfassung
Die Betriebssicherheitsverordnung, abgekürzt BetrSichV [1], wurde 2002 erlassen und regelt die Verwendung und den Betrieb von Betriebsmitteln und Anlagen, während alle stoffbezogenen Vorschriften, einschließlich der Gefährdung durch explosionsgefährliche Atmosphäre, in der Gefahrstoffverordnung geregelt sind.
Herbert F. Bender

Kapitel 6. Grenzwerte

Zusammenfassung
Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung werden Grenzwerte zur Beurteilung der inhalativen Exposition am Arbeitsplatz benötigt. Insbesondere durch die REACH-VO [1] stehen mit den DNELs eine große Anzahl von Beurteilungsmaßstäben mit sehr unterschiedlichen Qualifikationen zur Verfügung.
Herbert F. Bender

Kapitel 7. Umweltvorschriften

Zusammenfassung
Das „Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge“, kurz Bundes-Immissionsschutzgesetz genannt, abgekürzt BImschG [1], hat in Deutschland eine über 45-jährige Tradition. Die ursprüngliche Fassung stammt aus dem Jahre 1974 und wurde seitdem mehrfach novelliert und ergänzt.
Herbert F. Bender

Kapitel 8. Vorschriften der Europäischen Union

Zusammenfassung
Die Vorschriften der EG-Agenzienrichtlinie 98/24/EG wurden in der Gefahrstoffverordnung in nationales Recht umgesetzt. Die ausschließlich redaktionellen Anpassungen an die Einstufungs- und Kennzeichnungsvorschriften der CLP-Verordnung erfolgt durch Richtlinie 2014/27/EG, inhaltliche Änderungen waren damit nicht verbunden. Sie beinhaltet die Vorschriften zum Arbeitsschutz bei der Herstellung und Verwendung von gefährlichen chemischen Arbeitsstoffen bzw. wenn diese am Arbeitsplatz entstehen.
Herbert F. Bender

Backmatter

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