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Über dieses Buch

Von Absolventen der Sozial- und Geisteswissenschaften wird erwartet, dass sie Arbeitsergebnisse präzise und verständlich referieren, Planungen und Projekte überzeugend präsentieren können. Im Studium werden diese Fähigkeiten vorausgesetzt – statt systematisch zu vermitteln und zu üben, wie man einen Vortrag vorbereitet, ein Referat strukturiert und eine Diskussion souverän bestreitet.

Franck vermittelt in dem Leitfaden das Know-how, das erforderlich ist, um ein Referat aufmerksamkeitsstark zu beginnen, einen Vortrag gekonnt zu beenden – und zwischen Anfang und Ende einen Sachverhalt anschaulich zu präsentieren. Weitere Themen: Umgang mit Lampenfieber, professioneller Medieneinsatz, Schreiben fürs Reden, Diskussionen bestreiten.

Der Autor kennt die Anforderungen an Referate und Vorträge innerhalb und außerhalb der Hochschule. Das macht den praxisorientierten Leitfaden über das Studium hinaus nützlich.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
In Hochschulen wird viel verschenkt. Vor allem Chancen. Zum Beispiel die Chance, Studierende für Lernpsychologie oder Deutschdidaktik, für Wirkungsforschung oder Kommunikationstheorie zu begeistern, weil mit großer Lustlosigkeit Vor- Lesungen gehalten werden: keine Vorträge mit einem erkennbaren roten Faden und erhellenden Beispielen, sondern Zumutungen mit hundert „ähm“ in fünfundvierzig Minuten oder neunzig Folien in einer Stunde.
Norbert Franck

Selbstbewusst auftreten: Lampenfieber senken, Ausstrahlung erhöhen

Zusammenfassung
Vor anderen reden, einen Vortrag, ein Referat, eine Rede halten – das ist für viele die schwierigste Redesituation. Studentin A wird nervös, wenn sie vor mehr als einem Dutzend Zuhörerinnen und Zuhörern reden soll. Für Doktorand B sind dreißig Personen die kritische Größe. Ganz unterschiedliche Befürchtungen gehen der Studentin und dem Nachwuchswissenschaftler durch den Kopf, wenn sie vor Publikum sprechen sollen.
Norbert Franck

Ansprechen statt langweilen: Referat und Vortrag

Zusammenfassung
„Beherrsche die Sache, dann folgen die Worte“ – meinte der römischen Konsul Cato, der seine Reden mit der Bemerkung beendete: „Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass Karthago zerstört werden muss“.
Norbert Franck

Medien professionell einsetzen

Zusammenfassung
Ich erlebe an Hochschulen, auf Kongressen, Tagungen und anderswo zwei Extreme:
1.
Ein Wissenschaftler setzt 45 Minuten allein auf das Wort. Auf den Einsatz von Medien wird völlig verzichtet.
 
2.
Eine Doktorandin schließt ihren Laptop an einen Beamer an und projiziert 45 Minuten viele belanglose Informationen. Der Vortrag wird nicht mit einem Medium unterstützt, vielmehr ist der Medieneinsatz Selbstzweck. Was einmal modern war, ist vielfach nur noch langweilig.
 
Norbert Franck

Sprechen wie man spricht: Schreiben fürs Reden

Zusammenfassung
Wenn Studierende ein Referat vorbereiten, sind sie oft so intensiv mit der Erarbeitung des Themas beschäftigt, dass die Aufbereitung für die Zuhörerinnen und Zuhörer zu kurz kommt oder sich in der Gestaltung von Folien erschöpft. Das Ergebnis: Referate, denen die Zuhörerinnen und Zuhörern nur mühsam folgen können. Das hat niemand gerne; die Hochschule ist keine „ganz andere“ Welt, deren Bewohnerinnen und Bewohner unverständliche oder langweilige Vorträge mögen.
Norbert Franck

In Diskussionen bestehen: Strukturiert und bestimmt argumentieren, souverän mit Fragen und Kritik umgehen

Zusammenfassung
Wissenschaft lebt von Kontroversen und entwickelt sich im Meinungsstreit. Diskussionen sind ein Medium des Erkenntnisgewinns. Studieren heißt: Einsichten in Zusammenhänge gewinnen. Ob Einsichten gewonnen wurden, lässt sich am besten im Gespräch, im Meinungsstreit prüfen. Lernen verläuft erfolgreicher, wenn Erkenntnisse nicht nur nachvollzogen, sondern in Diskussionen angewandt werden. Argumentationsfähigkeit ist eine zentrale berufliche Anforderung. Diskussionen sind ein Medium, diese Fähigkeit zu lernen. Diskussionen sind zudem der „Ort“, eine zweite berufsrelevante Qualifikation zu erwerben: Teamarbeit.
Norbert Franck

Backmatter

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