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Generation Z international: Ansprache und Rekrutierung junger Talente

Erwartungen an Arbeitgeber und Berufsfelder

  • 2025
  • Buch
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Über dieses Buch

Dieses Buch bietet wertvolle Einblicke und Best Practices für Unternehmen, die Talente aus der Generation Z international rekrutieren wollen.
Was erwartet die Gen Z von ihrer beruflichen Zukunft – und was erwarten Arbeitgeber von ihr? Die Beiträge in diesem Buch zeigen internationale Perspektiven auf die Nachwuchsgeneration auf und geben fundierte Einblicke in ihre Werte, Mediennutzung, Karriereziele und Anforderungen an die Arbeitswelt.
Experten aus Forschung und Praxis analysieren die Gen Z als globales, sozio-technisches und kulturelles Phänomen – mit Fokus auf Deutschland, den USA, Großbritannien, Südafrika, Lateinamerika, Asien und Afrika. Die Beiträge spannen den Bogen von Identitätsbildung und Nachhaltigkeitsansprüchen über digitale Verhaltensmuster bis hin zu Erwartungen an Arbeitgebermarken, KI-Kompetenzen und Rekrutierungsstrategien. Fallstudien und Best Practices zeigen, wie junge Talente mit unterschiedlichen Hintergründen – auch mit Behinderung oder aus kreativen Milieus – ihren Weg finden.
Das Buch gewährt einen interdisziplinären Zugang zu einer Generation, die Arbeitswelten weltweit prägt und verändert und ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die junge internationale Talente verstehen, ansprechen und fördern möchten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Generation Z – Einordnungen und individuelle internationale Charakteristika

Frontmatter
Jenseits von Etiketten: Die Generation Z als soziotechnisches und kulturelles Konstrukt
Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird das Konzept der Generation Z kritisch beleuchtet und herausgearbeitet, dass sie weniger als empirische Kategorie, sondern vielmehr als soziotechnisches und symbolisches Konstrukt zu verstehen ist, das maßgeblich durch Medieninfrastrukturen, institutionelle Agenden und Marktlogiken geprägt wird. Anstatt die Kohorte als homogene Einheit zu betrachten, rückt der Beitrag die strukturellen Ungleichheiten in den Fokus – insbesondere jene, die mit Klasse, Geschlecht, Ethnie, geografischer Lage und digitalem Zugang verknüpft sind. Diese Unterschiede unterminieren jedes kohärente Narrativ einer einheitlichen Jugendidentität. Anhand aktueller portugiesischer Umfragedaten zu kulturellen Praktiken wird beispielhaft deutlich, dass der Zugang zu digitaler Infrastruktur und Medienkompetenz weiterhin stark ungleich verteilt ist und somit die Vorstellung einer universell vernetzten und technologisch versierten Generation relativiert. Diese Analyse hinterfragt essentialistische und deterministische Darstellungen von Generationenidentität und zeigt auf, wie algorithmische Profilerstellung sowie Generations-Branding normative Skripte verstärken und gleichzeitig die gelebte Vielfalt und Komplexität der jungen Menschen ausblenden. Der Beitrag plädiert daher für einen reflektierteren und kritischeren Ansatz in der Jugendforschung, der auf konkreten Daten basiert, die Unterschiede innerhalb der Generation anerkennt und vermeidet, Generationsetiketten als unumstößliche Wahrheiten zu behandeln. Generation Z wird somit nicht als feststehende demografische Größe verstanden, sondern als umkämpftes Terrain von Bedeutungszuschreibungen und Darstellungen.
Tiago Lapa, Cláudia Álvares
Generation Z in Deutschland: Werte, Einstellungen und Ziele im Vergleich zu Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika
Zusammenfassung
Jede Generation bringt ihre eigenen Werte und Einstellungen zu verschiedenen Themen sowie Ziele mit, die sie in der Gesellschaft als relevant erachtet. Dies gilt auch für die Generation Z, die den Babyboomern sowie den Generationen X und Y folgt und in naher Zukunft die Arbeitswelt prägen wird. Für gegenwärtige Arbeitgeber ist es daher von entscheidender Bedeutung, das Werteverständnis dieser Generation zu kennen und zu verstehen, um sie zum einen erfolgreich rekrutieren und sie zum anderen langfristig im Unternehmen binden zu können. In vorliegendem Beitrag werden entsprechend die in der Generation Z vorhandenen Werte, Einstellungen und Ziele näher beleuchtet und im internationalen Vergleich, exemplarisch anhand der Länder Großbritannien und den USA betrachtet. Mit Unterstützung von Umfrageergebnissen bzw. Forschungsberichten werden für Deutschland ebenso wie für Großbritannien und die USA Charakteristika herausgearbeitet, die in einer Zusammenschau wichtige Einblicke in Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Werte-, Einstellungs- und Zielkontext der Generation Z bieten.
Annika Bender, Christoph Kochhan
Identitätsparadigma im Wandel: Nachhaltigkeit zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei Unternehmen und der Generation Z
Zusammenfassung
Dieser Beitrag hinterfragt zum einen kritisch das Konzept der „Generation Z“ und beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz (KI) ein verzerrtes Bild dieser Alterskohorte erzeugt. Er deckt zum anderen die Diskrepanz zwischen behaupteter und tatsächlicher unternehmerischer Nachhaltigkeit aus der Perspektive dieser Generation auf, die den Begriff „Nachhaltigkeit“ zwar kennt, ihn aber zunehmend kritisch hinterfragt. Die Analyse verknüpft medienhistorische Entwicklungen mit normativen Verschiebungen im Nachhaltigkeitsdiskurs und stellt die Tragfähigkeit bestehender Generationenbegriffe infrage. Es zeigt sich, dass die Generation Z nicht nur Rezipient, sondern auch aktiver Mitgestalter eines Paradigmenwandels ist. Dieser Wandel findet an der Schnittstelle von digitalem Umbruch, unternehmerischer Identität und ethischen Anforderungen statt. Nachhaltigkeit wird dabei zum zentralen Prüfstein unternehmerischer Identität, besonders unter dem kritischen Blick dieser medienaffinen und global vernetzten jungen Generation. Insbesondere die Erwartungen an Transparenz und Substanz in der Nachhaltigkeitskommunikation verdeutlichen die Kluft zwischen Ideal und Realität. Der Beitrag fordert einen neuen theoretischen Rahmen, der disziplinäre Grenzen überwindet und die Generation Z nicht nur als Zielgruppe, sondern als intellektuelle Triebkraft dieses Wandels im 21. Jahrhundert begreift.
Alexander Moutchnik
Identitätsbildung als versteckter Treiber der Gen Z in der südafrikanischen Arbeitswelt: Die „Born Frees“ zwischen Liberalisierung, Unsicherheit und Aktivismus
Zusammenfassung
Die derzeitige Definition der Generation Z – also jener Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden – ist vor allem durch zwei Bedingungen geprägt. Die erste betrifft das mögliche Ende des Wirtschaftswachstums und für die Generation Z das Eintreten des Prekariats der Millennials, die zweite betrifft die Neigung zu Angstzuständen und Selbstbeschädigung, die durch die ausufernde Nutzung sozialer Medien hervorgerufen wird. Dieser Beitrag setzt sich hier kritisch auseinander und schlägt insbesondere für den südafrikanischen Kontext eine innovative Verwendung von Ludwig Wittgensteins sprachphilosophischem Konzept des „Käfers-in-der-Schachtel“ vor. Damit soll veranschaulicht werden, wie Identitätsbildung Wege eröffnet, um sich beiden Herausforderungen – der Unsicherheit und dem Trauma durch soziale Medien – nicht nur zu stellen, sondern sie auch produktiv zu nutzen.
Ronald Irvin

Generation Z – Mediennutzung im internationalen Kontext

Frontmatter
Mediennutzung der Generation Z in Deutschland: Gegenwärtige Trends und Ausblick auf die Generation Alpha
Zusammenfassung
Die intensive Mediennutzung der Generation Z stellt Unternehmen, Bildungseinrichtungen und die Gesellschaft insgesamt vor neue Herausforderungen, bietet aber auch Chancen. Der vorliegende Beitrag analysiert spezifische Mediennutzungsmuster dieser Generation in Deutschland und zeigt eine ausgeprägte Präferenz für visuelle, interaktive und On-Demand-basierte Medienformate sowie eine starke mobile Gerätenutzung. Neben der Betrachtung der positiven und negativen Auswirkungen intensiver Mediennutzung werden insbesondere die Nutzung sozialer und digitaler Medien im Kontext von Jobsuche und Bewerbungsverfahren dargestellt. Dabei wird deutlich, dass digitale Plattformen und mobile Endgeräte zunehmend zentrale Rollen auch im beruflichen Kontext der jungen Generation einnehmen.
Julia Hamprecht
Medienverhalten der Generation Z in den Vereinigten Staaten von Amerika: Nutzungsmuster und zukünftige Trends
Zusammenfassung
In diesem Beitrag werden das Medienverhalten sowie die aktuellen Trends der Generation Z in den Vereinigten Staaten beleuchtet. Dabei werden insbesondere Erkenntnisse aus den USA, aber auch anderen Ländern herangezogen, um aufzuzeigen, wie die Generation Z mit verschiedenen Medienplattformen umgeht, welche Faktoren ihr Medienverhalten beeinflussen und wie sich ihre Mediengewohnheiten in den kommenden Jahren voraussichtlich entwickeln werden. Die aktive Beteiligung der Generation Z sowie ihr Einfluss auf Kultur, Wirtschaft und Technologie stellen Lehrende, Personalverantwortliche, Vermarkter, politische Entscheidungsträger und weitere Interessengruppen zunehmend vor neue Herausforderungen und eröffnen zugleich vielfältige Chancen. Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, die Mediennutzung, das Konsumverhalten und die Trends der Generation Z zu verstehen, um wirkungsvolle Medienstrategien zu entwickeln, mit denen diese Zielgruppe sicher und effektiv erreicht sowie angesprochen werden kann.
Lina Gomez-Vasquez
Mediennutzung der Generationen Z und Alpha in Singapur
Zusammenfassung
In diesem Beitrag werden die Werte, Verhaltensweisen und Mediengewohnheiten der Generation Z und Alpha in Singapur beleuchtet, die in einer hypervernetzten und leistungsorientierten Gesellschaft aufwachsen. Es wird aufgezeigt, wie einschneidende Ereignisse wie der SARS-Ausbruch, die Finanzkrise 2008 sowie die COVID-19-Pandemie ihre Einstellungen zu Themen wie psychische Gesundheit, Work-Life-Balance und Vertrauen in Autoritäten geprägt haben. Die Generation Z bevorzugt kurze, authentische und nutzergenerierte Inhalte und kommuniziert schnell, informell sowie überwiegend visuell. Im Berufsleben streben sie nach Sinnhaftigkeit, Flexibilität und psychologischer Sicherheit und hinterfragen traditionelle Karrierenormen. Der Beitrag bietet einen kultursensiblen Einblick, wie diese Generationen Erfolg, Identität und Einfluss in Singapur neu definieren.
Li Yann Long
Medien- und Nachrichtenkonsum der Generation Z in Uruguay
Zusammenfassung
In diesem Beitrag geht es um den Nachrichtenkonsum junger Menschen der Generation Z in Uruguay, der in einer Studie untersucht wurde. Ziel ist es, zu verstehen, wie die Gen Z sich gegenüber alten und neuen Medien positioniert, welche Praktiken und Nutzungen ihre Informationsbeschaffung prägen und welchen Wert sie Informationen beimisst. Die explorative, qualitative Studie konzentriert sich auf Studierende des Fachs Kommunikation von zwei führenden Privatuniversitäten des Landes – der Katholischen Universität von Uruguay und der Universität von Montevideo – mit denen fünf Fokusgruppen durchgeführt wurden. Die alltäglichen Praktiken der jungen uruguayischen Generation Z zeigen, dass sie sich flexibel und geschickt zwischen verschiedenen Medien bewegen. Soziale Medienplattformen spielen dabei zwar eine zentrale Rolle, doch das Verhältnis zu anderen Medien ist nicht durch reine Substitution geprägt. Vielmehr kommt es zu Überlagerungen, Überschneidungen und teils subtilen Verschiebungen. Informationen erreichen die jungen Menschen meist zufällig und beiläufig; sie nutzen soziale Medien vor allem, um sich über aktuelle Themen zu informieren. Ihr Umgang mit Informationen in sozialen Netzwerken ist stark relational geprägt. Insgesamt deutet sich ein Wandel in den Medienpraktiken an: Die jungen Menschen bevorzugen lockere Formate und eine informelle Sprache.
Andrés Roizen, Rosario Sánchez Vilela, Beregnna Giorgina Santángelo, Gimena Suárez
Digital Natives in Aktion: Erforschung des digitalen Verhaltens der Generation Z und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen in Kenia
Zusammenfassung
Kenia verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Internetdurchdringung – von 28 % im Jahr 2020 auf 40,8 % im Jahr 2024. Dies hat das digitale Verhalten der Generation Z maßgeblich geprägt. Diese technikaffine Generation, die rund 80 % der Bevölkerung ausmacht, nutzt soziale Medien u. a. gezielt, um politische, soziale und institutionelle Normen herauszufordern. Ihr digitaler Aktivismus beschränkt sich dabei nicht nur auf politische Themen, sondern richtet sich auch gegen religiöse Führungspersonen, öffentliche Institutionen sowie gegen strukturelle Probleme wie Korruption, Vetternwirtschaft und sozioökonomische Ungleichheiten. Die Ergebnisse der Studie, die in diesem Beitrag beschrieben wird, zeigen, dass die Gen Z in Kenia besonders anpassungsfähig und unternehmerisch eingestellt ist. Sie strebt nach sinnstiftender Arbeit und nutzt digitale Plattformen sowohl zur Einkommensgenerierung als auch zur Entwicklung neuer Kompetenzen und zum bürgerschaftlichen Engagement. Ihr aktiver Einsatz im Online-Aktivismus, insbesondere im Zusammenhang mit dem Finanzgesetz 2024–2025, verdeutlicht ihre Rolle als aufstrebende Akteure der Zivilgesellschaft, die die soziopolitische und wirtschaftliche Landschaft Kenias nachhaltig beeinflussen.
Enock Masaki Magack, Ann Mwende David, Hellen Ogodo
Audiovisuelle Plattformen im Kulturkonsum
Generationsbedingte und sozioökonomische Faktoren in Argentinien
Zusammenfassung
Dieser Beitrag analysiert die Konsumgewohnheiten im Umgang mit audiovisuellen Plattformen in Argentinien. Aufbauend auf den Beiträgen verschiedener Autoren wird dargelegt, dass Plattformen eine Neukonfiguration der zeitgenössischen Kultur darstellen, die als Zusammenspiel von Prozessen der Produktion, Zirkulation und des Konsums bedeutungstragender Werke begriffen wird. Im Mittelpunkt stehen dabei audiovisuelle Plattformen. Der Beitrag führt eine historische Perspektive auf die Entwicklung des audiovisuellen Ökosystems ein und untersucht die Rolle von Netflix als paradigmatischem Dienst, der wesentlich zur stärkeren Integration audiovisueller Märkte auf globaler Ebene beigetragen hat. Gleichzeitig betont er die Notwendigkeit, die Heterogenität dieser Märkte zu berücksichtigen, da in Entwicklungsländern weiterhin erhebliche Ungleichheiten bestehen, die den Zugang erschweren. Abschließend werden auf Basis einer landesweiten Erhebung zum Kulturkonsum die Nutzungsmuster audiovisueller Angebote in Argentinien differenziert nach Alter und sozioökonomischem Status eingehend analysiert.
Leandro González

Generation Z – Erwartungen an und Ansprache durch Arbeitgeber in verschiedenen Ländern

Frontmatter
Die Relevanz der Arbeitgebermarke beim Recruiting der Gen Z in Deutschland
Zusammenfassung
Die Rekrutierung der Generation Z in Deutschland stellt für Unternehmen eine strategische Notwendigkeit dar, die durch den bevorstehenden demografischen Wandel und die einzigartigen Merkmale dieser Kohorte bedingt ist. Diese Generation, definiert durch ihre umfassende digitale Kompetenz und ein ausgeprägtes Wertebewusstsein, bringt neue Erwartungen an den Arbeitsplatz mit sich. Dabei besteht eine qualitative Herausforderung in Form eines Fachkräftemangels, besonders durch die Verrentung der Generation der Baby-Boomer, und einer Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Generation Z und denen der Arbeitgeber.
Astrid Nelke
Künstliche Intelligenz im künftigen beruflichen Alltag der Gen Z
Nutzung, Akzeptanz und Erwartungen
Zusammenfassung
In diesem Artikel wird untersucht, welche Erwartungen die Generation Z an den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in ihrem zukünftigen Berufsleben stellt und wie Unternehmen diesen Erwartungen begegnen können. Für die Studie wurden sowohl Studierende befragt als auch Expert:innen aus kleinen und mittleren Unternehmen interviewt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Generation Z eine ausgeprägte Affinität zu KI-Tools besitzt und von ihren zukünftigen Arbeitgebern erwartet, den Zugang zu solchen Technologien zu ermöglichen und deren Einsatz aktiv zu unterstützen. Zu den größten Herausforderungen zählen dabei insbesondere Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, das Fehlen klarer Richtlinien sowie potenzielle Qualifikationslücken. Unternehmen haben die Chance, KI gezielt einzusetzen, um Effizienz zu steigern, Innovationen zu fördern und ihr Employer Branding zu stärken. Um KI erfolgreich zu integrieren und als Arbeitgeber für die Generation Z attraktiv zu bleiben, sollten Unternehmen vorrangig in Fort- und Weiterbildungen investieren, eine offene Unternehmenskultur schaffen und umfassende KI-Strategien entwickeln.
Ulrike Aumüller, Isabella Buck
Attraktivität von Arbeitgeber:innen:Was die Generation Z in der Schweiz antreibt
Zusammenfassung
Die Generation Z prägt den Schweizer Arbeitsmarkt mit neuen Erwartungen, wobei soziale Aspekte wie Teamzusammenhalt, Sinnhaftigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten stärker zählen als traditionelle Extras. Eine generationenübergreifende Studie bestätigt, dass unter den Beschäftigten aller Altersgruppen Initiativen für Chancengleichheit, Vielfalt und ein wertschätzendes Arbeitsklima hohe Relevanz haben. Auch wenn Maßnahmen zur Förderung von Diversität selten als primärer Entscheidungsfaktor genannt werden, bilden sie das Fundament für jene Arbeitsbedingungen, die insbesondere der Generation Z wichtig sind. In Zeiten gesellschaftlicher Debatten und zunehmender Widerstände bleibt ein inklusives Arbeitsumfeld ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen.
Hannah Instenberg, Katharina Rehfeld, Adzra Aliyya Pinanditya
Über typisches Employer Branding hinaus: Wie italienische Unternehmen Ingenieure der Generation Z gewinnen können
Zusammenfassung
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich das Employer Branding in Italien von einer Nischenstrategie internationaler Unternehmen zu einer weit verbreiteten und standardisierten Praxis in Unternehmen aller Größenordnungen entwickelt. Mit dieser Verbreitung hat jedoch die Differenzierungskraft des Employer Brandings abgenommen – insbesondere angesichts einer neuen Generation von Talenten, die in den Arbeitsmarkt eintritt. Der Beitrag beleuchtet, wie die Generation Z der Studierenden aus dem Bereich Ingenieurwesen, geprägt durch digitale Kompetenzen sowie ein starkes Bedürfnis nach Authentizität und Sinnhaftigkeit, traditionelle Ansätze des Employer Brandings herausfordert. Er analysiert außerdem den strukturellen Mangel an Ingenieurabsolventen in Italien, der auf Faktoren wie der demografischen Entwicklung, niedrigen Immatrikulationszahlen an Hochschulen und sozioökonomischen Hürden – etwa steigende Lebenshaltungskosten in Städten und die als gering wahrgenommene Rentabilität eines Hochschulstudiums – zurückzuführen ist. Vor diesem Hintergrund zeigt der Beitrag, dass herkömmliche Branding-Strategien nicht mehr ausreichen; er stellt zwölf aufkommende Trends vor, die Unternehmen bei der Gewinnung von Talenten berücksichtigen sollten. Die Ausführungen stützen sich auf praktische Erfahrungen des Career Service am Politecnico di Milano und kommen zu dem Schluss, dass zeitgemäßes Employer Branding gegenwärtig weit mehr als eine reine Rekrutierungsmaßnahme ist: Es handelt sich vielmehr um eine strategische Praxis der gemeinsamen Gestaltung und langfristigen Bindung der nächsten Generation von Ingenieuren.
Francesca Teresa Saracino
Hochschulabsolventen der Generation Z in Europa und USA: Interviewstudie zu Anforderungen junger Arbeitnehmer an potenzielle Arbeitgeber
Zusammenfassung
Arbeitskräfte aus den Generationen der Babyboomer und der Generation X verlassen zunehmend die Unternehmen, sodass junge Hochschulabsolventen als Arbeitnehmer relevant werden, um weiter am Markt bestehen zu können – eine Situation, die als globales Phänomen beschrieben werden kann. Unternehmerisch wichtig werden gegenwärtig dementsprechend die Angehörigen der Generation Z, nicht nur in den Ländern Europas, sondern auch in den USA. In diesem Kontext führt die demografische Situation, die mit dem vorhandenen Arbeitnehmermarkt und Fachkräftemangel einhergeht, dazu, dass sich die Vertreter der Generation Z die Unternehmen bzw. Organisationen, für die sie arbeiten möchten, vielfach „aussuchen“ können. Vor diesem Hintergrund ist es für Arbeitgeber bedeutsam, zum einen konkret die – im Vergleich zu Vorgängergenerationen – Mediennutzung der Nachwuchskräfte zur adäquaten Ansprache zu kennen, zum anderen auch mit den Werten sowie den Anforderungen an Unternehmen und berufliche Tätigkeiten der Generation Z vertraut zu sein, um diese Zielgruppe erfolgreich adressieren und im Resultat rekrutieren zu können. Die vorliegende Interviewstudie mit Career-Experten an Hochschulen und Universitäten in Europa (exemplarisch in Belgien, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz) sowie in den USA beleuchtet die gegenwärtige Situation in den jeweiligen Ländern und gibt Impulse für zukünftige, erfolgreiche Rekrutierungsstrategien.
Christoph Kochhan, Gudrun Bolduan
Schlüsselfaktoren zur Gewinnung von Gen-Z-Nachwuchstalenten in den USA: Strategien und Ansätze der Personalbeschaffung
Zusammenfassung
In diesem Kapitel, verfasst von einer Hochschulmitarbeiterin der Generation X zusammen mit ihren beiden Töchtern, die der Generation Z angehören, werden die entscheidenden Faktoren untersucht, die Personalverantwortliche im Rahmen des Recruitings von Hochschulabsolventen der Generation Z in den USA beachten sollten. Angesichts des Generationenumfangs und ihrer einzigartigen Eigenschaften ist dies von besonderer Bedeutung, da traditionelle Rekrutierungs- und Managementstrategien zunehmend unbedeutend werden. Der Beitrag beginnt mit einer Analyse der Ereignisse und Faktoren, die die Denkweise dieser Generation geprägt haben. Diese Grundlage soll denjenigen, die in der Rekrutierung und im Management tätig sind, einen Kontext und ein besseres Verständnis vermitteln. Im Anschluss daran werden praktische Strategien für die Personalbeschaffung vorgestellt, gefolgt von Ansätzen für eine effektive Führung der jungen Generation. Diese richten sich an diejenigen, die daran interessiert sind, wie sie mit der Generation Z im Arbeitsalltag umgehen und auf ihre spezifischen Bedürfnisse eingehen können. Abgerundet wird der Beitrag durch Fallstudien von US-Unternehmen, die Rekrutierungskampagnen entwickelt haben, die gezielt auf die Generation Z ausgerichtet sind. Zusammenfassend werden wertvolle Einblicke für alle angeboten, die die Bedürfnisse der aufstrebenden Talente – insbesondere der Generation Z – in den USA besser verstehen und sie gezielt ansprechen möchten.
Kelli Smith, Karson Smith, Rowen Smith
Erfolgreiche Kooperationen zwischen Unternehmen und Universitäten für Employer Branding: Erkenntnisse aus dem ländlichen Raum der USA
Zusammenfassung
Die spezifischen Karriere- und Lebensstilvorstellungen der Generation Z haben traditionelle Employer-Branding-Strategien grundlegend verändert. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im ländlichen Raum stehen vor besonderen Herausforderungen, aber auch Chancen, wenn sie Talente aus dieser Generation gewinnen möchten – insbesondere im Wettbewerb mit größeren, renommierten Unternehmen. Dieser Beitrag stellt erfolgreiche Strategien einer engen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen vor. So erhalten KMU im ländlichen Raum die Möglichkeit, im Wettbewerb um hochqualifizierte Absolventen erfolgreich zu bestehen.
Les Hollingsworth

Generation Z – Vorbereitung auf verschiedene Arbeitswelten

Frontmatter
Zukunftssicher und alltagstauglich: Die Rolle projektbasierten Lernens im Kontext der Kompetenzentwicklung von Studierenden
Zusammenfassung
Angesichts des heute vorhandenen, rasanten technologischen Wandels, ist es für Marketingdozenten wichtiger denn je, relevante technische und übergeordnete Metakompetenzen in ihre digitalen Marketingkurse einzubauen. Wir werten die pädagogische Literatur zum Thema Kompetenzentwicklung und projektbasiertes Lernen aus und stellen zwei Live-Kursprojekte vor, die den Studierenden helfen sollen, technische Fähigkeiten in Bezug auf digitales Marketing zu entwickeln – zusätzlich zu wichtigen Meta-Skills wie Kreativität, kritisches Denken, Zusammenarbeit und Kommunikation. Wir bewerten die Auswirkungen der Projekte durch einen direkten und indirekten Prozess. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass projektbasiertes Lernen die Entwicklung von technischen und Meta-Skills unterstützen kann, die Studierende benötigen, um sich an Ungewissheiten anzupassen und für die Zukunft und den Eintritt in die Arbeitswelt gerüstet zu sein. Wir erörtern sowohl Vorteile als auch Herausforderungen, die mit der Umstellung der Ausbildung im digitalen Marketing von konzeptionellen auf reale Projekte einhergehen und bieten pädagogische Empfehlungen für Lehrkräfte an, die projektbasiertes Lernen in ihre Kurse integrieren wollen.
Andrew Rohm, Matt Stefl, Noriko Sato Ward
Interkulturelle Kompetenzen als Future Skills für die Berufsfähigkeit im internationalen Kontext
Virtuelle internationale Lehr-Lern-Settings als Anwendungsbeispiel zur Vorbereitung auf den Beruf
Zusammenfassung
Berufliche Begegnungen in nahezu allen akademisch geprägten Arbeitsfeldern finden in der dritten Dekade des 21. Jahrhunderts sowohl vor Ort in direkter Präsenz als auch zunehmend im virtuellen Online-Raum statt. In diesem Beitrag wird kurz die Diskussion zu Future Skills im Bereich Employability angerissen, in denen sich interkulturelle Kompetenz (auch) verorten lässt. Basierend auf internationalen Online-Begegnungen im Hochschulkontext, kommen Studierende zu Wort und eröffnen neue Perspektiven auf internationale Lehr-Lern-Settings und deren vorbereitende Rolle auf das zukünftige Berufsleben Studierender.
Nadine Scholz, Johann Fischer, Nils Echterhoff
Einflussfaktoren auf Karrierewege der Generation Z in den USA und Ansätze zur Unterstützung von Karrierezielen
Zusammenfassung
Die Generation Z startet in einer Zeit ins Berufsleben, die von globalen Umbrüchen und rasanter technologischer Innovation geprägt ist und damit die berufliche Entwicklung von Hochschulabsolventen grundlegend verändert. Dieser Beitrag beleuchtet zentrale Ereignisse und Trends in den USA, die die beruflichen Perspektiven der Generation Z beeinflusst haben – darunter Globalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit, die COVID-19-Pandemie, soziale und politische Bewegungen sowie die schnelle Entwicklung digitaler Technologien. Es wird dargestellt, wie diese Faktoren die Werte, Erwartungen und Arbeitsweisen der Generation Z geprägt haben, insbesondere ihren Wunsch nach Flexibilität, Sinnhaftigkeit und psychischem Wohlbefinden. Zudem wird auf die sich wandelnde Bildungslandschaft und den wachsenden Stellenwert alternativer Qualifikationen eingegangen, die traditionelle Karrierepfade neu definieren. Aufbauend auf aktuellen Forschungsergebnissen und Theorien zur beruflichen Entwicklung wird ein Modell vorgestellt, das die berufliche Beteiligung und adaptive Entscheidungsfindung der Generation Z unterstützt. Abschließend liefert der Beitrag praxisnahe Erkenntnisse für Lehrende, Arbeitgeber und Karriereberater, um die Generation Z in einer dynamischen und unsicheren Arbeitswelt bestmöglich zu begleiten.
David Gaston
Karrierewünsche der Generation Z in den USA: Wie Arbeitgeber junge Talente gewinnen, halten und entwickeln können
Zusammenfassung
Dieser Beitrag beleuchtet die Karrierewünsche der Generation Z (Gen Z) in den Vereinigten Staaten und zeigt auf, wie Arbeitgeber diese junge Zielgruppe für sich gewinnen, langfristig binden und bestmöglich unterstützen können. Da immer mehr Angehörige der Generation Z in das Berufsleben einsteigen, wird es zunehmend wichtiger, ihre Motivationen, Werte und Erwartungen an den Arbeitsplatz zu verstehen. Der Beitrag stützt sich auf akademische Studien, Branchenberichte und Fallstudien aus den USA, um zentrale Trends – wie das Streben nach sinnstiftender Arbeit, Flexibilität sowie vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten – herauszuarbeiten. Darüber hinaus werden praxisnahe Strategien vorgestellt, mit denen Unternehmen die aufstrebenden Talente gezielt ansprechen und erfolgreich integrieren können.
Branden F. Grimmett

Generation Z – Internationale Fallstudien

Frontmatter
Fallstudie USA: Herausforderungen bei Rekrutierung und Einstellung behinderter Menschen aller Altersstufen in den Vereinigten Staaten
Zusammenfassung
Trotz der Einführung umfassender Gesetze wie dem Americans with Disabilities Act (ADA) von 1990 bestehen in den Vereinigten Staaten weiterhin deutliche Unterschiede in der Beschäftigungssituation von Menschen mit und ohne Behinderung. Dieser Beitrag beleuchtet die historische Entwicklung der beruflichen Rehabilitation, die Entstehung der Behindertenrechtsgesetze sowie die fortbestehenden Herausforderungen, mit denen Menschen mit Behinderungen bei der Suche nach und dem Erhalt von sinnvoller Beschäftigung konfrontiert sind. Basierend auf aktuellen Forschungsarbeiten und Arbeitsmarktstatistiken werden zentrale Hindernisse herausgestellt. Dazu zählen die Stigmatisierung von Menschen mit Behinderungen, die schwierige Frage der Offenlegung, verbreitete Fehleinschätzungen bezüglich der Kosten von Arbeitsplatzanpassungen sowie unzureichende Schulungsangebote für Arbeitgeber. Der Beitrag setzt sich kritisch mit dem traditionellen angebotsorientierten Modell der beruflichen Rehabilitation auseinander und spricht sich stattdessen für einen nachfrageorientierten Ansatz aus, der die Bedürfnisse der Arbeitgeber stärker berücksichtigt und integrative Einstellungspraktiken fördert. Abschließend wird deutlich, dass der gesetzliche Schutz zwar eine wichtige Grundlage bildet, jedoch ein umfassender systemischer Wandel erforderlich ist. Dieser Wandel muss von einem aktiven Engagement der Unternehmen für Inklusion und einem proaktiven kulturellen Umdenken getragen werden, um gerechte Beschäftigungschancen für Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu verwirklichen.
Andrew Shoemaker
Fallstudie UK: Versteckte Talente entdecken durch „Widening Participation“
Klassenbedingte Ungleichheiten unter Hochschulabsolventen ausgleichen – Storytelling und die Erschließung von Netzwerken als Mittel
Zusammenfassung
Studierende aus dem Bereich „Widening Participation“ (WP) – also Personen aus unterrepräsentierten oder einkommensschwachen Schichten sowie der ersten Generation in ihrer Familie mit Hochschulzugang – bleiben auf dem britischen Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen häufig „versteckte Talente“. Trotz einer massenhaften Ausweitung von Studiengängen in der Hochschulbildung bestehen weiterhin klassenbedingte Ungleichheiten in den Karriereergebnissen: Elitejobs und Führungspositionen werden überwiegend durch Menschen mit höherem sozioökonomischem Status besetzt. Der vorliegende Beitrag, der auf der Doktorarbeit des Autors basiert, untersucht, wie das Erzählen von Geschichten dazu beitragen kann, diese verborgenen Talente unter den Hochschulabsolventen zu fördern und so die soziale Mobilität zu verbessern. Ausgehend von seinem eigenen Werdegang als Hochschulabsolvent der ersten Generation und seiner Tätigkeit als Karriereberater erläutert der Autor einen qualitativen, praxisorientierten Ansatz, der wissenschaftliche Literatur, persönliche Erzählungen, studentische Interventionen, Interviews mit Hochschulabsolventen sowie erfolgreiche Experimente miteinander kombiniert.
Bob Athwal
Fallstudie Argentinien: Wie junge Tätowiererinnen soziale Netzwerke zur Gestaltung ihres Ausbildungs- und Karriereweges nutzen
Zusammenfassung
Dieser Beitrag analysiert die Ergebnisse einer Arbeit, die im Jahr 2021 begonnen wurde und untersuchte, inwieweit die Einbindung von Frauen in die Arbeitswelt des Tätowierens durch die Ausweitung des Feminismus in Argentinien gestärkt wurde. Es wird beobachtet, dass digitale soziale Netzwerke und virtuelle Trainingsumgebungen die Sichtbarkeit von Anforderungen, Arbeitseinsatz und Geselligkeit im Tätowierbereich fördern. Besonders im Fokus steht, wie Instagram Teil der Tätowierkunst und ihres kulturellen Kontexts geworden ist (Ryan Force, 2020). Wir untersuchen die Arbeitsbedingungen im Tätowieren und richten dabei unser Augenmerk auf die Erfahrungen von Frauen sowie geschlechtsspezifische Unterschiede, die den Zugang zu Lernmöglichkeiten und die Ausübung ihres Handwerks in einer überwiegend männlichen Domäne erschweren (Faur und Zamberlin, 2008). Digitale soziale Netzwerke schaffen Räume, die spezifische Formen des Arbeitseinsatzes, des Zugangs zu Informationen und der Geselligkeit ermöglichen, und darüber hinaus Forderungen in Bezug auf geschlechtsspezifische sowie rassistische Diskriminierung artikulieren (Gorban und Vázquez, 2023). Unser Ziel ist es, dabei den Begriff der Generation zu hinterfragen, um deterministische Sichtweisen zu vermeiden und Besonderheiten wie geschlechtsspezifische und ethnische Aspekte angemessen zu berücksichtigen.
Débora Gorban, Cecilia Vázquez
Titel
Generation Z international: Ansprache und Rekrutierung junger Talente
Herausgegeben von
Christoph Kochhan
Gudrun Bolduan
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-658-49350-9
Print ISBN
978-3-658-49349-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-49350-9

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