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Über dieses Buch

Das vorliegende Lehrbuch richtet sich an alle, die die Prüfung zur Schutz- und Sicherheitskraft vor einer Industrie- und Handelskammer ablegen wollen, und eignet sich zugleich als Nachschlagewerk für die Praxis sowie zur regelmäßigen Weiterbildung. Die aktualisierte 4. Auflage wurde dem aktuellen Rechtsstand im Frühjahr 2020 angepasst, insbesondere wurden die aktuellen Bestimmungen im Gewerberecht - GewO und BewachV - eingearbeitet. Das Werk behandelt systematisch alle prüfungsrelevanten Fachgebiete. Besonderen Wert hat der Autor auf den oft als schwierig empfundenen Rechtsteil gelegt: Zahlreiche Abbildungen und Beispiele veranschaulichen die Inhalte und ihre Bedeutung für die Praxis, erleichtern das Stoffverständnis und das Lernen: Die ideale Prüfungsvorbereitung - Schritt für Schritt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Handlungsbereich 1: Rechts- und aufgabenbezogenes Handeln a) Rechtskunde

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Wir alle unterliegen in unserem täglichen Tun und Handeln vielfältigen rechtlichen Regelungen und Normen – bewusst und unbewusst. So müssen sich auch Sicherheitsmitarbeiter bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Rahmen der gültigen Rechtsnormen bewegen. Wann und wie weit ist ein Eingreifen erforderlich und zulässig und welche Mittel dürfen dabei eingesetzt werden?

Robert Schwarz

Kapitel 2. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (GG)

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gehört als VerfassungVerfassung unseres Landes zum Verfassungsrecht und steht als ranghöchstes Gesetz über allen anderen Rechtsnormen. Somit gibt es, wie bei einem Bilderrahmen, den rechtlichen Rahmen vor, in dem sich Recht, Gesetz und Bürger bewegen. Im Gegensatz zu allen anderen Gesetzestexten ist es nicht in Paragrafen (§), sondern in Artikel (Art.) untergliedert.

Robert Schwarz

Kapitel 3. Privatrecht

Wie wir bereits im vorangegangenen Abschnitt gesehen haben, regelt das Privatrecht oder auch ZivilrechtZivilrecht die Rechtsbeziehungen zwischen gleichberechtigten Bürgern. Die Rechtssubjekte stehen hier auf Augenhöhe nebeneinander. Die Grundgedanken des Privatrechts, die sich aus den Grundrechten des Grundgesetzes ableiten, sind Freiheit und rechtliche Gleichheit.

Robert Schwarz

Kapitel 4. Arbeitsrecht

Unter Arbeitsrecht versteht man alle Vorschriften, die die rechtlichen Beziehungen zwischen den Arbeitsvertragsparteien regeln. Dabei wird zwischen Kollektiv- und Individualarbeitsrecht unterschieden. Die einschlägigen Vorschriften zum ArbeitsrechtArbeitsrecht finden sich dabei in zahlreichen Einzelgesetzen, Rechtsverordnungen und anderen Quellen – ein einheitliches Arbeitsgesetzbuch fehlt im deutschen Recht.

Robert Schwarz

Kapitel 5. Straf- und Strafverfahrensrecht

Das Strafrecht als Teil des öffentlichen Rechts ist durch die Unterordnung der Bürger unter die Staatsgewalt gekennzeichnet. Aufgabe des Strafrechts ist es, begangene Rechtsverletzungen zu ahnden. Aus dem Privatrecht kennen wir als typische Rechtsfolge einer Rechtsverletzung die Schadenersatzpflicht.

Robert Schwarz

6. Gewerberecht

Das Gewerberecht regelt als Teil des öffentlichen Rechts die Berufsausübung der Gewerbebetriebe und dient vorrangig der Gefahrenabwehr. Wie wir im Abschnitt über die freie Berufswahl gesehen haben, kann der Zugang zu bestimmten Berufen und/oder deren Ausübung durch Gesetze näher geregelt werden. Die Gewerbeordnung regelt dies unter anderem für das private Sicherheitsgewerbe.

Robert Schwarz

Kapitel 7. Waffenrecht

Der Umgang mit Waffen ist durch die Bestimmungen des WaffengesetzWaffengesetz es (WaffG) geregelt. Für den Bereich der gewerblichen Sicherheit gelten darüber hinaus die speziellen Bestimmungen der Bewachungsverordnung (BewachV) und der DGUV Vorschrift 23. Umgang mit einer Waffe hat, wer diese erwirbt, besitzt, überlässt, führt, verbringt, mitnimmt, damit schießt, herstellt, bearbeitet, instand setzt oder damit Handel treibt (§ 1 Abs. 3 WaffG).

Robert Schwarz

Kapitel 8. Datenschutz

Die Bewachungsverordnung bezieht sich mit § 8 ausdrücklich auf Informationen und Daten, die Sicherheitsmitarbeiter im Rahmen einer Tätigkeit im Bewachungsgewerbe erlangt haben und stellt diese unter besonderen Schutz.

Robert Schwarz

Handlungsbereich 1: Rechts- und aufgabenbezogenes Handeln b) Dienstkunde

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Kapitel 9. Einführung

Die Globalisierung – auch und gerade die Globalisierung von Spionage, Kriminalität und Terrorismus, veränderte Strukturen in der Wirtschaft, neue Technologien und daraus resultierende neue und veränderte Gefahrenpotenziale prägen heute das Umfeld, in dem Sicherheitsunternehmen ihre Dienstleistungen anbieten. Hieraus leiten sich auch die nachfolgend beschriebenen neuen und veränderten Aufgabenfelder ab, wobei „klassische“ Tätigkeiten wie der einfache Pförtnerdienst immer weiter in den Hintergrund rücken.

Robert Schwarz

Kapitel 10. Aufgabenfelder der privaten Sicherheit

Grundlage der von der Sicherheitswirtschaft angebotenen Dienstleistungen und Aufgabenfelder ist wie beschrieben die DIN 77200.DIN 77200 Sie legt für alle Unternehmen der Branche einheitliche Kriterien und nachprüfbare Anforderungen fest und sichert so die Transparenz und Qualität der erbrachten Leistungen. Für Kunden wird jede Leistung sichtbar und eindeutig definiert.

Robert Schwarz

Kapitel 11. Kontrollen

Kontrollen dienen der Erkennung von Gefahren und von Verstößen gegen geltende Regeln. Will man beides verhindern, sind Kontrollen unerlässlich und nehmen deshalb zeitlich und inhaltlich einen großen Anteil der Sicherheitstätigkeiten ein (zum Vorgehen bei Kontrollen siehe Verhaltensgrundsätze und Eigensicherung). Wie bereits bei den einzelnen Aufgabenfeldern beschrieben, erfordern unterschiedliche Aufgabenbereiche auch unterschiedliche Kontrollen.

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Kapitel 12. Handeln in besonderen Situationen

Tritt ein solches Ereignis ein, ist schnelles und besonnenes Handeln gefragt. Insbesondere, wenn es sich um Ereignisse von größerem Ausmaß handelt, können auch die daraus resultierenden Folgen schwerwiegend sein. So definiert sich der Begriff Katastrophe nicht über das Ausmaß des schädigenden Ereignisses, sondern über die Folgen – das Ausmaß des Schadens (Großschadenereignis).

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Kapitel 13. Taktisches Verhalten und EigensicherungEigensicherung

Eigensicherung beginnt mit dem taktischen Verhalten im Dienst eines jeden Mitarbeiters. Es gibt keine Situation im Arbeitsalltag, die nicht – auch plötzlich – eskalieren und zu einer Gefahr werden könnte.

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Kapitel 14. Meldungen und Berichte

Für die Erstellung und Abgabe von Meldungen und Berichten gibt es zahlreiche Vorgaben in Gesetzen, Vorschriften und Dienstanweisungen.

Robert Schwarz

Handlungsbereich 2: Gefahrenabwehr sowie Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik a) Brandschutz

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Kapitel 15. Grundsätze des BrandschutzesBrandschutz

Brände stellen neben Straftaten die größte Bedrohung für Unternehmen und Objekte dar. Von ihnen geht eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben aus. Nicht zuletzt deswegen besteht eine gesetzliche Verpflichtung zum Brandschutz.

Robert Schwarz

Kapitel 16. Vorbeugender Brandschutz

Unter vorbeugendem Brandschutz versteht man alle technischen, baulichen, organisatorischen und personellen Maßnahmen zur Brandverhütung bzw. Schadenminimierung im Brandfall und zur Freihaltung der Flucht- und Rettungswege.

Robert Schwarz

Kapitel 17. Brandschutzeinrichtungen

Um die Ausbreitung von Bränden zu verhindern, bzw. zu verlangsamen, werden Gebäude in Brandabschnitte unterteiltBrandabschnitte.

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Kapitel 18. Brandschutzkontrollen

Im Rahmen von Bewachungsaufgaben können Mitarbeiter im Objekt- und Revierdienst verschiedene Aufgaben des vorbeugenden Brandschutzes bei ihren Kontrollen und Kontrollgängen ausführen.

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Kapitel 19. Abwehrender Brandschutz

Unter abwehrendem Brandschutz versteht man alle technischen, organisatorischen und personellen Maßnahmen zur Brandbekämpfung bzw. Schadenminimierung im Brandfall.

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Kapitel 20. Grundlagen der Brandentstehung und -bekämpfung

Brände haben vielfältige Ursachen – technische Defekte, Unachtsamkeit im Umgang mit Feuer und brennbaren Stoffen, aber z. B. auch Straftaten wie Brandstiftung. Voraussetzung für die Entstehung und Ausbreitung eines Brandes ist jedoch stets das Vorhandensein von drei Komponenten (auch als Verbrennungsdreieck bezeichnet).

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Kapitel 21. FeuerlöscheinrichtungenFeuerlöscheinrichtung

Je nach Gefährdungslage müssen ausreichend funktionsfähige Feuerlöscheinrichtungen für die wahrscheinlichen Brandklassen in Betriebsgebäuden vorgehalten werden. Ihre Position ist im Flucht- und Rettungswegeplan verzeichnet. Zu unterscheiden sind Feuerlöscheinrichtungen in selbsttätige und nicht-selbsttätige Einrichtungen.

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Kapitel 22. Alarmierung

Grundlage für die Alarmierung ist der AlarmierungsplanAlarmierungsplan als Teil der Brandschutzordnung eines Betriebes. Er hat Angaben über Art und Weise der Alarmierung, Verantwortlichkeiten und zu treffende Maßnahmen nach einer Alarmierung zu enthalten. In den meisten Fällen wird es tatsächlich der Sicherheitsdienst sein,der für die Alarmierung verantwortlich ist.

Robert Schwarz

Kapitel 23. Evakuierung

Nach der Alarmierung erfolgt in der Regel die EvakuierungEvakuierung des Gebäudes über die gekennzeichneten Fluchtwege. Je nach Brandschutzordnung und Dienstanweisung kommen dem Sicherheitsdienst dabei unterschiedliche Aufgaben zu. Im Folgenden werden die Aufgaben der so genannten Brandschutz- bzw. Räumungshelfer kurz dargestellt. Teile davon können auch von Sicherheitskräften übernommen werden.

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Handlungsbereich 2: Gefahrenabwehr sowie Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik b) Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz

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Kapitel 24. Arbeits- und Gesundheitsschutz

Die Gesundheit eines Menschen ist das höchste Gut. Wie an jedem Arbeitsplatz drohen auch Sicherheitsmitarbeitern vielfältige Gefahren bei der Ausübung ihres Dienstes. Daher hat der Gesetzgeber verpflichtende Regeln festgelegt, um die Gesundheit von Arbeitnehmern an ihrem Arbeitsplatz bestmöglich zu schützen.

Robert Schwarz

Kapitel 25. Umweltschutz

Unter Umweltschutz werden alle Maßnahmen verstanden, die dazu dienen, die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen zu bewahren.

Robert Schwarz

Handlungsbereich 2: Gefahrenabwehr sowie Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik c) Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik

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Kapitel 26. Einführung

Wie bereits im Abschnitt Dienstkunde beschrieben wurde, reicht die personelle Bewachung allein nicht aus, um den bestmögliche Schutz zu gewährleisten. Nur im Zusammenspiel mit technischen Schutzmaßnahmen kann optimale Sicherheit erreicht werden. Zur Erinnerung hier noch einmal die drei aufeinander abzustimmenden Maßnahmenpakete: Technische (mechanische und elektronische), organisatorische und personelle SchutzmaßnahmenTOP- Prinzip (TOP-Prinzip).

Robert Schwarz

Kapitel 27. Mechanische Sicherheitseinrichtungen

Die erste Gruppe der technischen Schutzmaßnahmen bilden die mechanischen Sicherheitseinrichtungen. Dies sind im Wesentlichen bauliche Maßnahmen, die durch den Einsatz bestimmter Materialen (z. B. Sicherheitsglas), die Verwendung spezieller Bauelemente (Zäune, Schlösser) und die Gebäudegestaltung selbst (Personenschleusen) die Sicherheit eines Objektes (passiv) erhöhen sollen. Typischerweise unterscheidet man solche Elemente nach dem Widerstandswert und dem Widerstandszeitwert und teilt sie in entsprechende Klassen (Widerstandsklassen)Widerstandsklassenein.

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Kapitel 28. Elektronische Sicherheitseinrichtungen

Die zweite Gruppe technischer Sicherheitsmaßnahmen bilden elektronische Sicherheitssysteme. Sie verstärken bauliche und mechanische Einrichtungen und unterstützen das Sicherheitspersonal bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.

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Kapitel 29. Technische Einsatzmittel

Unter technischen EinsatzmittelnEinsatzmittel werden alle Gegenstände und Geräte verstanden, welche die Arbeit des Sicherheitspersonals ermöglichen bzw. erleichtern. Die Abgrenzung zu sonstiger Schutz- und Sicherheitstechnik ist nur schwer möglich, die Übergänge sind fließend. So gehören beispielsweise Tor- und Handsonden genau genommen in beide Bereiche.

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Kapitel 30. KommunikationsmittelKommunikationsmittel

Die taktische Bedeutung von Kommunikationsmitteln kann in modernen Einsatzszenarien nicht hoch genug eingeschätzt werden, gerade in größeren Räumen und unübersichtlichen Lagen, wie z. B. beim Veranstaltungsschutz, gewährleisten sie ein schnelles Eingreifen und eine zielgerichtete Koordination der Kräfte.

Robert Schwarz

Kapitel 31. Informations- und Dokumentationsmittel

Die WächterkontrolleWächterkontrollsystem dient den Bewachungsunternehmen intern als Kontrolle über durchgeführte Tätigkeiten (Kontrollgänge) und zum Nachweis gegenüber den Auftraggebern. Ältere Systeme funktionieren dabei noch manuell mit Schlüsseln, während neuere Varianten mit (Chip-)Karten, per Funk oder als so genannte App für Mobiltelefone gesteuert sind. Das Grundprinzip ist aber allen Systemen gleich, die Sicherheitsmitarbeiter werden bei Kontrollen an bestimmten Punkten (Kontrollpunkte) registriert und die Daten zu Ort und Zeit gespeichert.

Robert Schwarz

Handlungsbereich 3: Sicherheits- und serviceorientiertes Verhalten a) Situationsbeurteilung und -bewältigung

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Kapitel 32. Grundlagen menschlichen VerhaltenVerhaltens

Der Umgang mit Menschen ist gewissermaßen ein „Berufsrisiko“ von Sicherheitsmitarbeitern, aber zugleich auch der spannendste Aspekt dieser Tätigkeit. Tagtäglich treffen wir im Dienst mit den unterschiedlichsten Menschen in den unterschiedlichsten Situationen zusammen. Daraus ergibt sich naturgemäß ein hohes Potenzial an möglichen Konflikten, die zu lösen, ein wesentlicher Bestandteil der Aufgabe ist.

Robert Schwarz

Kapitel 33. Wirkung der Person

Selbstwertgefühl entsteht aus der Wahrnehmung und Beurteilung der eigenen Person. Es ist damit das Ergebnis des Selbstbildes, dasSelbstbild ein Mensch von sich hat, wohingegen die Wahrnehmung und Beurteilung durch andere das Fremdbild anhandFremdbild bestimmter Kriterien zeichnen.

Robert Schwarz

Kapitel 34. Einflussmöglichkeiten auf das Verhalten

Von Sicherheitsmitarbeitern wird erwartet, dass sie sich je nach Situation richtig, bzw. angemessen verhalten. Voraussetzung hierfür ist eine richtige Analyse und Beurteilung der Situation durch den Handelnden. Nur so kann er sein Verhalten an die Situation anpassen und zum gewünschten Ergebnis gelangen – nicht zuletzt aus sicherheitstechnischen Gründen ist es notwendig, eine Situation vollständig und richtig zu erfassen, um Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Robert Schwarz

Kapitel 35. Verhalten in bestimmten Situationen

Unter sozialen Gruppen verstehtGruppesoziale manGruppesoziale eine Anzahl von Personen, die in einer bestimmten Beziehung zueinander stehen, gemeinsame Ziele verfolgen und eigene Werte und Normen haben.

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Kapitel 36. Umgang mit Konflikten

Es gibt ebenso viele Anlässe für Konflikte, wie es Anlässe für Gespräche gibt. Ein Konflikt entsteht immer dann, wenn zwei gegensätzliche Interessen aufeinandertreffen.

Robert Schwarz

Handlungsbereich 3: Sicherheits- und serviceorientiertes Verhalten b) Kommunikation

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Kapitel 37. Grundlagen der Kommunikation

Kommunikation beschreibt den Austausch von Informationen zwischen einem Sender und einem Empfänger. Sie stellt somit eine spezielle Form der Interaktion von Menschen dar.

Robert Schwarz

Kapitel 38. Gesprächsführung

Als Sicherheitsmitarbeiter habenGesprächsführung Sie in den unterschiedlichsten Situationen Gespräche mit Menschen zu führen. Die vorstehenden Grundlagen der Kommunikation sollen Ihnen dabei helfen, diese Gespräche sachgerecht zu führen. Der Verlauf ist immer abhängig von den Motiven der Beteiligten, der Situation, dem Ziel, das erreicht werden soll, und der Gesprächsführung selbst.

Robert Schwarz

Kapitel 39. Kommunikation mit ausgewählten Personengruppen

Jugendliche (Heranwachsende) verhalten sich meist anders, als Erwachsene dies tun, erwarten selbst aber, als solche behandelt zu werden. Neben dem eigentlichen Generationenkonflikt spielen noch andere Faktoren eine Rolle in ihrem Verhalten.

Robert Schwarz

Handlungsbereich 3: Sicherheits- und Serviceorientiertes Verhalten c) Kunden- und Serviceorientierung

Kapitel 40. Einführung

Aufgrund der Vielzahl am deutschen Markt tätigen Sicherheitsunternehmen gewinnt die Kundenzufriedenheit immer mehr an Bedeutung, denn nur zufriedene Kunden erteilen Aufträge und sichern so die Wirtschaftlichkeit und den Fortbestand des Unternehmens. Sicherheitsunternehmen sind DienstleistungsunternehmenDienstleistungsunternehmen. So ist der Dienst beim Kunden auch immer Dienst am Kunden und beschränkt sich häufig nicht auf reine Sicherheitstätigkeiten.

Robert Schwarz

Kapitel 41. Qualitätsorientierter Sicherheitsservice

Grundlage von Sicherheitsdienstleistungen ist stets ein Bewachungsvertrag, der zwischen dem Auftraggeber (Kunde) und dem Bewachungsunternehmen (Auftragnehmer) geschlossen wird. Dabei wird die Leistung, die durch das Bewachungsunternehmen zu erbringen ist, nach Art und Umfang beschrieben und vertraglich festgelegt (Leistungsbeschreibung, Lastenheft) – das Leistungsversprechen des Auftragnehmers.

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Kapitel 42. Spannungsfelder im Sicherheitsdienst

Die Aufgabenerfüllung von Sicherheitspersonal ist geprägt durch die unterschiedlichsten Rechtsnormen, Vorschriften und Anweisungen, durch unterschiedliche Charaktere, Motive und Ziele von Personen, durch die Anforderungen Ihres Arbeitgebers und Ihre eigenen Motive, Ziele und Interessen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich einige dieser Faktoren widersprechen oder sogar ausschließen – es entstehen Spannungen als Vorstufe zu Konflikten.Unterschieden werden können diese in personenbezogene und aufgabenbezogene Spannungsfelder, wobei die eindeutige Abgrenzung in der Praxis häufig nicht ganz eindeutig ist.

Robert Schwarz

Handlungsbereich 3: Sicherheits- und serviceorientiertes Verhalten d) Zusammenarbeit

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Kapitel 43. Einführung

Schon die Einsatzgrundsätze (z. B. NSL) und die Grundsätze der Eigensicherung verbieten ein Handeln allein. Viele Situationen erfordern aber auch spezielle Kompetenzen, die nur auf unterschiedliche Einsatzkräfte verteilt vorhanden sind (Feuerwehr, Rettungsdienst usw.). Hinzu kommt, dass der Einzelne in der heutigen Arbeitswelt mit ihren komplexen Aufgabenstellungen schnell überfordert ist.

Robert Schwarz

Kapitel 44. Grundlagen der Teamarbeit

Teams sind formelle Gruppen, insoweit treffen die dort gemachten Ausführungen uneingeschränkt auch auf das Verhalten und die Funktionsweise von Teams zu.

Robert Schwarz

Kapitel 45. ZusammenarbeitZusammenarbeit mit anderen Kräften

Wie eingangs beschrieben, machen viele Einsatzszenarien ein gemeinsames Handeln mit unterschiedlichen Kräften notwendig. Dabei haben alle diese Kräfte eigene Einsatzgrundsätze, Informations- und Kommunikationswege und Befugnisse. Alle Aktivitäten der unterschiedlichen Bereiche müssen unter Berücksichtigung der verschiedenen Einsatzgrundsätze und Befugnisse koordiniert und die Informations- und Kommunikationswege zusammengeführt werden.

Robert Schwarz

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