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Über dieses Buch

Dieses essential gibt wertvolle Hinweise zur Zusammenarbeit mit Firmen und Geschäftspartnern in Indien und eröffnet Möglichkeiten zur optimalen Nutzung der Chancen, die dieses faszinierende Land bietet. Der Leser erhält einen interessanten und lebendigen Überblick über Land und Leute sowie Informationen zu den Besonderheiten bei der Verhandlungsführung, beim Konfliktmanagement oder bei der Firmengründung in Indien. Die Autoren erläutern ausführlich, wie man Fallstricke im menschlichen Miteinander vermeidet und Geschäfte mit indischen Partnern zum Erfolg führt – von der Ankunft am Flughafen bis zum Abendessen im Restaurant.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Dieses Essential gibt einen Überblick über Indien. Allerdings nicht über die 1,2 Mrd. Menschen, die den Subkontinent bevölkern, sondern über den Typ Inder, dem der deutsch-sprachige Manager auf geschäftlicher Ebene begegnet.
Indien ist – trotz aller Technologie und allen Fortschritts – immer noch ein Agrarland. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt auf dem Land und von der Landwirtschaft. Eine Hälfte der Bevölkerung – nicht unbedingt die Landbevölkerung – lebt an oder unter der Armutsgrenze von 2 USD/Tag.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

2. Grundlegende Überlegungen

Indien ist – wie viele andere asiatische Länder – ständig kontextbezogen und situativ. Zunächst werden immer in Sekundenschnelle die Machtverhältnisse durchdacht, deren Einschätzung direkte Auswirkung auf die Kommunikation und Verhaltensweise des Einzelnen hat.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

3. Religion, Kasten, Kultur, Bildung

Indien ist ein säkularer Staat. 80 % der Inder sind Hindus, weitere 14 % Muslime, alle anderen Religionen sind im einstelligen Prozentbereich vertreten. Es gibt keine Staatsreligion. Es herrscht Religionsfreiheit und ein überwiegend friedliches Miteinander. Religiöse Konflikte sind oft von lokalpolitischen Ereignissen angestachelt und stellen seltener eine Art von Fanatismus dar.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

4. Begrüßung und Kontaktpflege

Die persönliche Beziehung zum Gesprächspartner ist ein Schlüssel zum Erfolg. Inder arbeiten am liebsten mit Menschen, die sie gut und lange kennen. In Zeiten der Globalisierung ist das nicht mehr möglich.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

5. Kommunikation

Ganz besonders bei Kommunikation und Gesprächsführung sind zunächst das Machtgefüge und der persönliche Hintergrund der beteiligten Inder zu beobachten.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

6. Gesprächsführung

Indien hat trotz seiner breiten Flächenausdehnung nur eine Zeitzone: IST (Indian Standard Time). Diese wird von Indien-Kennern auch gerne mit „Indian Stretchable Time“ übersetzt.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

7. Verhandlungsführung

In Indien ist alles verhandelbar und Verhandlung ist nur ein Spiel. Manchmal ein Spiel um (viele) Millionen. Doch am Ende bleibt es ein Spiel. Verhandlung in allen Lebenslagen gehört zur indischen Mentalität.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

8. Planung

Indische Firmen planen durchaus – die Stärke ist jedoch eher in der kurzfristigen Planung zu erkennen als bei einem langfristigen Plan. Ein Inder formulierte einmal treffend: „First we plan and then we improvise.“
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

9. Kritisches Feedback & Konfliktmanagement

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ trifft in Indien nicht zu. Im Gegenteil: Schweigen wird als Unzufriedenheit bewertet.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

10. Firmengründung/Gesellschaftsformen in Indien

Ein eigenes Netzwerk ist in Indien unabdingbar. Dies betrifft jede Art des geschäftlichen Engagements in Indien: Firmengründung, Markteintritt, Joint Venture, Produktion, Entwicklung, Sourcing.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

11. Dienstreisen in Indien

Seit dem 27.11.2014 können deutsche Staatsangehörige „Visa on Arrival“ beantragen, die neben Tourismus auch auf geschäftliche Meetings, Besprechungen oder Lagebeurteilungen angewandt werden können.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

12. Besucherbetreuung in Deutschland

Kündigt sich indischer Besuch in Deutschland an, empfehlen sich einige Vorbereitungen abhängig davon, ob der indische Gast erstmals nach Deutschland kommt oder schon mehrfach zu Besuch war.
Margit E. Flierl, Hatto Brenner

Backmatter

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