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Über dieses Buch

Prozesse werden nur dann erfolgreich gestaltet, wenn sie allen Handelnden verständlich sind und von Ihnen gemeinsam getragen werden. Dies gilt für Geschäftsprozesse, Organisationsabläufe und die Entwicklung geeigneter IT-Lösungen.

Mit diesem Buch wird sichergestellt, dass Anwender, Entwickler, Berater und das Management dieselbe Sprache sprechen, um Geschäftsprozesse erfolgreich zu realisieren. Entscheidend ist dabei, dass das handelnde Subjekt in den Mittelpunkt gestellt wird. So werden Modellierung, Visualisierung, Validierung und Implementierung der Prozesse gleichermaßen am Menschen ausgerichtet. Durchgängige Beispiele und eine umfassende Fallstudie stellen ein Höchstmaß an Verständlichkeit und Praxisbezug sicher. Zusätzlich werden geeignete Modellierungs-Werkzeuge online zur Verfügung gestellt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Wesen von Geschäftsprozessen?

Zusammenfassung
In den späten 90er Jahren tauchte in vielen Organisationen der Begriff „Geschäftsprozess“ auf. Während zuvor überwiegend die Produktion und damit verbundene Maschinen und Programme im Vordergrund von Unternehmen gestanden hatten wurde deutlich, dass es für ein Unternehmen große Vorteile bringen kann, sich diesem Thema zu widmen. Viele Manager lernen, dass eine an Geschäftsprozessen orientierte Organisation Kosten reduziert und stärker dazu beiträgt, strategische Ziele rascher zu erreichen.
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

2. Fünf Abstraktionsebenen: Von der Strategie zum Workflow

Zusammenfassung
Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Realität. Es hilft, Zusammenhänge einfach und verständlich darzustellen. Ein klassisches einfaches Modell zur Einordnung von Prozessen in den betrieblichen Kontext ist das Drei-Ebenen-Modell. Es schildert in einfacher Weise, wie Prozesse ein Bindeglied zwischen Geschäftsstrategie und technischen Systemen sein können.
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

3. Unternehmersicht: Prozesse strategisch ausrichten

Zusammenfassung
In diesem Kapitel betrachten wir den Zusammenhang zwischen der Unternehmensstrategie und der Gestaltung von Geschäftsprozessen. Literatur und Praxis kennen zahlreiche Konzepte zur Darstellung der vielschichtigen Aufgaben in Unternehmen. Strategiemodelle sollen die Strukturen, die Dynamik und die Fähigkeiten eines Unternehmens leichter verständlich machen. Nur mit diesem Verständnis ist es möglich, gezielte Maßnahmen einzuleiten, beispielsweise um die Kundenzufriedenheit und die Produktivität zu verbessern.
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

4. Vorgehen: Geschäftsprozesse managen

Zusammenfassung
Wie werden Geschäftsprozesse eingeführt oder verändert? Ein Blick in die Literatur zeigt unterschiedliche Interpretationen des vielfach genutzten Begriffes „Geschäftsprozessmanagement“. Er wird u.a. sowohl im betriebswirtschaftlichen Kontext „für Dokumentation, Design, Optimierung, Implementierung, Steuerung und Weiterentwicklung von Management-, Kern- und Support-Prozessen in Organisationen“ verwendet, sowie aus technischer Sicht "für die Dokumentation und Modellierung von Prozessen über Workflow Engines zur Abarbeitung von Prozessinstanzen unter Nutzung von Funktionalitäten von Anwendungssoftware (z. B. Services eines ERP-Systems) bis hin zu Business-Intelligence-Applikationen zur Auswertung der Performance." [Fo11].
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

5. Architektensicht: Prozesse gekonnt beschreiben

Zusammenfassung
Geschäftsprozesse haben eine hohe Komplexität. Gleichzeitig sollen sie flexibel sein und dynamisch an neue Situationen angepasst werden können. Sie müssen so strukturiert sein, dass sie zur Aufbauorganisation des Unternehmens passen. Es ist eine große Herausforderung, diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden und den Prozess „richtig“ zu beschreiben.
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

6. Qualitätskontrolle: Prozessmodelle validieren

Zusammenfassung
Mit der Modellierung eines Geschäftsprozesses ist ein wichtiger Schritt in Richtung seiner Realisierung getan. Nun sollte der Entwurf auf seine Tauglichkeit in der Praxis überprüft werden. Eine sorgfältige Validierung zeigt, ob der Prozess alle Anforderungen erfüllt und die beabsichtigten Ergebnisse erreicht. Diese Qualitätskontrollen müssen möglichst frühzeitig einsetzen, bevor IT-Systeme entwickelt und die späteren Anwender geschult werden.
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

7. Implementierung: Prozessmodelle erfolgreich umsetzen

Zusammenfassung
Prozessmodelle beschreiben, wer welche Aufgaben in welcher Reihenfolge mit welchen Hilfsmitteln ausführt, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Das Ergebnis hat einen Nutzen für einen internen oder externen Kunden. Im Mittelpunkt der oben beschriebenen Ebenen lag der Schwerpunkt auf der Beschreibung eines Prozesses in Kapitel 5. Hierdurch wird ein gemeinsames Verständnis in der Organisation entwickelt, was bei der Ausführung einer Aufgabe getan werden muss. Je nach Beschreibungsmethode werden die für die Ausführung benötigten Ressourcen in dem Prozessmodell mehr oder weniger strukturiert eingefügt. Diese Prozessmodelle sind unabhängig von bestimmten Personen, wie z.B. Hans Huber und auch unabhängig von IT-Systemen und Ressourcen. In diesem Kapitel werden die zur Ausführung eines Prozessmodells benötigten Mitarbeiter, Informationen, sonstige Hilfsmittel und insbesondere IT-Anwendungen präzisiert, um ein möglichst effizientes Ausführen der beschriebenen Geschäftsprozesse zu ermöglichen.
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

8. Fallstudie

Zusammenfassung
Im abschließenden Kapitel 8 werden wir das Fünf-Ebenen-Modell zur Realisierung von Geschäftsprozessen anhand einer Fallstudie schrittweise darstellen. Wir zeigen, wie, ausgehend von der Unternehmensstrategie, ein Prozess identifiziert, dokumentiert, umgesetzt und überwacht wird. Das Beispiel stammt aus einem realen Projekt, jedoch wurden Branche und Parameter verändert.
Stefan Obermeier, Herbert Fischer, Albert Fleischmann, Max Dirndorfer

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