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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Implementierung von Geschäftsprozessen mittels SAP R/3: Unmöglichkeit oder Königsweg?

Zusammenfassung
In der Informatik-Presse wird das Thema SAP R/3 sehr kontrovers diskutiert. Die Kommentare reichen von totaler Begeisterung bis zur abgründigen Ablehnung. Mit dem nachfolgenden Beitrag soll die Diskussion um SAP R/3 einmal von einer anderen Warte aus erfolgen: aus der Optik einer Geschäftsleitung in einem sich transformierenden Unternehmen. Es sollen insbesondere folgende Fragestellungen beantwortet werden: Was haben Business Process Redesign und SAP R/3 miteinander zu tun? Was kann SAP R/3 hier bieten? Wieso laufen Business Process Redesign-Projekte oft aus dem Ruder, wenn es an die Implementation der Prozesse ins Informationssystem geht? Worauf ist im Implementationsprozeß besonders zu achten?
Thomas A. Gutzwiller

Modellbasierte Organisations- und Informationssystemgestaltung unter Verwendung der R/3-Referenzmodelle

Zusammenfassung
Die Einführung der Standardsoftware R/3 wird derzeit von vielen Unternehmen — im Sinne eines Business Reengineering — zum Anlaß für eine Restrukturierung betrieblicher Abläufe genommen. Ein wesentliches Ziel ist dabei die Kongruenz zwischen Organisations- und Informationssystemgestaltung. Hierzu bedarf es allerdings einer hinreichenden Operationalisierung der oftmals unternehmensphilosophischen Managementkonzepte, für die Informationsmodelle besonders geeignet erscheinen.
Michael Rosemann, Thomas Rotthowe, Reinhard Schütte

Wirtschaftliche R/3-Einführung im Mittelstand — Einsatzmöglichkeiten von Methoden und Tools

Zusammenfassung
Zwei entscheidende Aspekte werden in der aktuellen Mainstreamdiskussion zum Thema “Geschäftsprozeßoptimierung mit R/3” völlig vernachlässigt:
Wirtschaftlichkeit: Wie kann eine Einführung von R/3 einfach und schnell realisiert werden, wenn für wesentliche Anforderungen feststeht, was zu tun ist? So existieren im mittelständischen Unternehmen meist keine Geschäftsprozesse mit hoher Arbeitsteilung, die aufwendig analysiert werden müssen.
Andreas Hufgard

Das SAP-R/3-Berechtigungskonzept

Zusammenfassung
Grundzüge des R/3-Berechtigungskonzepts sind die Festlegung von komplexen Berechtigungen, der hierarchische Aufbau der Berechtigungselemente und die Verteilung der Administrationsaufgaben im Hinblick auf eine größtmögliche Systemsicherheit. Das Kapitel 2 definiert die Grundelemente des Berechtigungskonzepts. Kapitel 3 stellt die Versionen von Wertebereichen vor, die Grundlage für die Aufgabenverteilung bei der Vergabe von Berechtigungen sind. Schließlich beschreibt Kapitel 4 die Einführung des R/3-Berechtigungskonzepts vor dem Hintergrund der betrieblichen Organisationsstruktur.
Michael Hofebauer

SAP Business Workflow zur Steuerung von Geschäftsprozessen

Zusammenfassung
Die Begriffe Workflow und Workflow-Systeme werden derzeit häufig als Schlagworte gebraucht, obwohl das Thema Workflow (Vorgangsverarbeitung) bereits in den letzten Jahren zum Gegenstand von Diskussionen in Informatik und Betriebswirtschaftslehre geworden ist. Die Definitionenvielfalt vermittelt einen Eindruck der zu erwartenden Funktionalitäten einer Software für dieses Aufgabenfeld.
Edgar Bahmann, Paul Wenzel

Optische Archivierung und Dokument-Management in SAP-R/3

Zusammenfassung
Sowohl im kommerziellen R/3-Umfeld als auch dort, wo R/3-Systeme Schnittstellen zu technischen Anwendungen wie PPS, CAD und ähnlichen Feldern besitzen, fällt eine immer größer werdende Anzahl von Belegen und Dokumenten an, die bisher fast ausschließlich als Papier vorliegen. Sie müssen vielfach aus betriebswirtschaftlichen oder steuerrechtlichen Gründen, für Qualitätsnachweise oder ganz pragmatisch aus anderen Gründen der Betriebsführung über längere Zeit aufbewahrt werden.
Jürgen Gulbins

Integration von Fremdprodukten in R/3 - Vorteile der funktionalen Kopplung

Zusammenfassung
Die SAP AG hat auf der CeBIT 94 verschiedene Integrationsschnittstellen zur Anbindung von Desktop-Anwendungen vorgestellt. Im Desktop-Bereich unterstützt die SAP im System R/3 die Microsoft-Standards OLE und ODBC. Darüber hinaus werden in einem Software Development-Kit Techniken zur Verfügung gestellt, die eine direkte, funktionale Kopplung mit dem System ermöglichen. In einer solchen Lösung wird auf der ProgrammProgramm-Ebene kommuniziert. Damit werden die bisherigen Möglichkeiten des Download und des Dateitransfers weit übertroffen.
Stephan Schilling

Integration heterogener Systeme: Kopplung COPICS-MRP und SAP-R/3-Einkauf

Zusammenfassung
Der Generationswechsel in der Architektur der Standardsoftware von der Mainframe- zur Client-Server-Welt zwingt viele Unternehmen, diesen Weg mitzugehen, unabhängig davon, ob sie sich der Kostenvorteile oder eines zusätzlichen Nutzens wirklich sicher sind. Wenn marktprägende Systeme, wie z.B. SAP-R/3, eindeutig als die neue strategische Linie der Softwarehersteller erkennbar sind, so muß sich der Nutzer fragen, wie er vorgehen muß, um in seinem Hause eine nahezu komplett neue Datenverarbeitung aufzubauen und wie er dabei trotzdem den laufenden Tagesbetrieb aufrechterhalten kann.
Karl-Heinz Reutter, Herbert Glöckle

Konzeption und Umsetzung einer Systemarchitektur für die Produktionssteuerung in der Prozeßindustrie

Zusammenfassung
Fertigungsnahe Systeme zur Planung und Steuerung der Produktionslogistik sind bereits seit einigen Jahren in Form von Fertigungsleitständen in der stückorientierten Fertigung erfolgreich im Einsatz. In der prozeßorientierten Industrie besteht dagegen meist eine konzeptionelle und systemtechnische Lücke zwischen lang-und mittelfristiger Planung einerseits und der Prozeßautomation andererseits. Aus diesem Grund wurden in dem Projekt CAPISCE Module für die Produktionssteuerung unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Prozeßindustrie entwickelt. Der Beitrag gibt einen Überblick über typische Anforderungen an Logistikinformationssysteme in der Prozeßindustrie und beschreibt die Umsetzung in dem Projekt CAPISCE anhand der Ausgangsbedingungen, der Modulkonzeption und deren Implementierung und Integration in R/3. Insbesondere wird dabei auf den Integrationsgedanken im Sinne einer durchgängigen Geschäftsprozeßunterstützung eingegangen. Eine kurze Darstellung der ersten Pilotinstallationen schließt den Beitrag.
Peter Loos

Bericht über das Projekt „Einheitliche Anlagenabwicklung Vertrieb“ (EAV) am Beispiel des „Internationalen Fachbereichs Hochspannungstechnik“ der AEG Daimler Benz Industrie

Zusammenfassung
Die AEG Daimler Benz Industrie arbeitet derzeit an dem Projekt „Einheitliche Anlagenabwicklung Vertrieb“ auf der Basis der Standardsoftware SAP R/3.
Theo G. Sulzmann

Wellpappeproduktion — ein Fall für branchenunabhängige Standardsoftware?

Zusammenfassung
Die Wellpappeproduktion erfolgt in variantenreicher Einzelfertigung mit einem kontinuierlichen Spektrum der Merkmalausprägungen und enthält Elemente einer Fließfertigung. Aufgrund dieser Spezifika war der Anpassungsaufwand von PPS-Komponenten von branchenübergreifenden Standardpaketen wie SAP in dieser Branche sehr hoch, und das „Feld“ wurde von Eigenoder Branchenlösungen dominiert. Eine Erleichterung bieten hier die in den neuesten Releases von branchenunabhängigen Standardpaketen angebotenen Stücklistenkonfiguratoren. In diesem Beitrag evaluieren wir die dadurch gebotenen neuen Möglichkeiten für die Wellpappebranche und skizzieren die aus Sicht der Autoren wichtigsten Problemfelder einer Standardsoftwareeinführung in dieser Branche.
Alfred Taudes, Martin Lukanowicz, Peter Schneider

Paneuropäisches Informationsmanagement mit SAP-R/3

Zusammenfassung
Das Zusammenwachsen von Europa zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum führt zunehmend zu einer Europäisierung der Unternehmen. Dies gilt für Großunternehmen gleichermaßen wie für mittlere Unternehmen. Eine Europäisierung treibt europäische, amerikanische und asiatische Gesellschaften mit gleich starker Intensität voran.
Siegbert Kern

SAP-Ausbildung im Wandel

Zusammenfassung
Moderne Anwendungssoftware wird auf der einen Seite immer leistungsstärker, auf der anderen Seite aber auch immer komplexer. Ohne umfangreiche und fachlich fundierte Ausbildung sind die Anwender mit dem Programm in der Regel überfordert. Die Möglichkeiten der Software bleiben weitgehend ungenutzt. Die Konsequenz: Die kostenintensive Umstellung auf elektronische Datenverarbeitung bringt nicht den erwarteten Wettbewerbsvorteil.
Ulrich Bartels, Christoph Siebeck

Projektausschnitte Integration SAP-R/3 Planung und Konzeption für Schulung (Aus-, Fort- und Weiterbildung)

Zusammenfassung
Wer die betriebswirtschaftliche Software SAP R/3 einführen will, betritt in vielen Punkten Neuland. Bei der Einführung von SAP-R/3 wird mit einer Menge „Unbekanntes“ gearbeitet. Fast alle Unternehmensbereiche sind betroffen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Optimierung des Integrationsprozesses von SAPR/3-basierenden DV-Strukturen ist die Vorgehensweise und Betrachtung der Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen der Endanwender (Mitarbeiter), die in ihrer täglichen aufgabenbezogenen Arbeitsweise mit der neuen Umgebung und Anwendungsoberfläche konfrontiert werden.
Stefanie Franken, Nils H. Jörgensen

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