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Über dieses Buch

Michael Wächter stellt eine Engineering-Methode vor, welche die systematische Gestaltung von gebrauchstauglichen tangiblen Mensch-Maschine-Schnittstellen ermöglicht. Im Fokus stehen Assistenzsysteme im Produktionsumfeld, die Mitarbeiter bei ihren Arbeitstätigkeiten unterstützen und für deren Akzeptanz eine hohe Gebrauchstauglichkeit erforderlich ist. Die vorgeschlagene Engineering-Methode basiert sowohl auf den identifizierten Anforderungen von Planern und Entwicklern an eingesetzte Verfahren und Werkzeuge als auch auf bestehenden, nutzerzentrierten Vorgehensmodellen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Digitalisierung der Industrie – Herausforderungen für Planer und Entwickler

Zusammenfassung
Infolge der industriellen Digitalisierung und den einhergehenden Chancen für die Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Menschen entstehen neue Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMS) (Botthof und Hartmann 2015). Mobile Endgeräte stellen ein Beispiel solcher neuartigen MMS im Kontext von Industrie 4.0 dar. Ursprünglich für die Anwendung im privaten Umfeld entwickelt, geraten diese u.a. zur Multimaschinensteuerung in den Fokus der Produktion (Spath et al. 2013). Zukünftige Bediener dieser innovativen Technologien erwarten, nicht zuletzt aufgrund persönlicher Erfahrungen im privaten Umfeld, einen hohen Bedienkomfort (Schmitt et al. 2013).
Michael Wächter

Kapitel 2. Forschungsmethodisches Design

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die wissenschaftliche Gemeinschaft und produzierende Unternehmen über die Forschungsergebnisse zu den im ersten Kapitel aufgezeigten Herausforderungen zu informieren. Um ein intersubjektiv nachvollziehbares Vorgehen bei der Beantwortung der Forschungsfragen zu gewährleisten, existieren - abhängig von der wissenschaftlichen Disziplin – verschiedene Forschungsdesigns und Forschungsmethoden zur Orientierung für Forscher (Bortz und Döring 2016).
Michael Wächter

Kapitel 3. Anforderungen an eine Engineering-Methode zur Gestaltung gebrauchstauglicher tangibler MMS

Zusammenfassung
Ein Artefakt der gestaltungsorientierten Forschung, im vorliegenden Fall die Engineering-Methode für Planer und Entwickler, lässt sich dabei als erfolgreich umgesetzt betrachten, wenn es die vorher definierten Anforderungen erfüllt. Dabei sind die Anforderungen der Anwendungsdomäne, d.h. von Planern und Entwicklern im Produktionsumfeld, und der Lösungsdomäne – z.B. durch Einschränkungen bestehender Lösungen – zu berücksichtigen (Hevner et al. 2004).
Michael Wächter

Kapitel 4. Iterative Erstellung einer Engineering-Methode zur Gestaltung gebrauchstauglicher tangibler MMS

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel erstellt iterativ eine Engineering-Methode zur Gestaltung gebrauchstauglicher tangibler Mensch-Maschine-Schnittstellen, die den identifizierten Anforderungen der Planer und Entwickler in der betrieblichen Praxis gerecht wird und den Stand der Wissenschaft berücksichtigt.
Michael Wächter

Kapitel 5. Iterative Evaluation der Engineering-Methode

Zusammenfassung
Die iterative Gestaltung (s. Kapitel 1) von Artefakten und deren Evaluation zur Lösung praxisrelevanter Problemstellungen (s. Kapitel 3) stellen Schlüsseldisziplinen der gestaltungsorientierten Forschung dar (Nunamaker und Chen 1990; March und Smith 1995; Hevner et al. 2004; Venable 2006; Peffers et al. 2007). Erst durch die systematische Bewertung der Leistung eines Artefaktes und der damit einhergehenden wissenschaftlichen Stringenz wird die gestaltungsorientierte Forschung zu einer Wissenschaft. Ohne geeignete Evaluation gelten Gestaltungstheorien, -methoden oder deren Instanziierungen lediglich als ungetestete Vermutungen und Hypothesen, da keine Beweise für deren Gültigkeit vorliegen (Hevner und Chatterjee 2010; Venable und Baskerville 2012).
Michael Wächter

Kapitel 6. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die produzierende Industrie befindet sich infolge der zunehmenden Digitalisierung in einem bedeutenden Wandel – zunehmend vernetzt und aufgrund steigender Datenmengen, halten innovative Technologien, z.B. Tablet-PCs, als unterstützende Systeme Einzug in die Produktion. Ursprünglich für den privaten Gebrauch entwickelt, stellen industrielle Umgebungen allerdings neue, produktionsspezifische Anforderungen an die Gestaltung solcher gebrauchstauglichen Mensch-Maschine-Schnittstellen.
Michael Wächter

Backmatter

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