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14.11.2017 | Originalarbeit | Ausgabe 1-2/2018

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 1-2/2018

Gewässerentwicklungs- und Risikomanagementkonzepte als Planungsinstrument für ein integratives Flussraummanagement

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 1-2/2018
Autoren:
DI Helena Mühlmann, DI Drago Pleschko, DI Klaus Michor

Zusammenfassung

Flussräume bestehen aus dem Gewässer selbst und dem durch das Gewässer und dessen Hochwässern geprägten Umland. Sie sind in Österreich einer Vielzahl unterschiedlicher Nutzungen ausgesetzt. Insbesondere der Schutz von Siedlungsräumen vor Naturgefahren sowie die Landgewinnung für land- und forstwirtschaftliche Produktion haben unsere Flusslandschaften über Jahrhunderte geprägt und nachhaltig verändert. Traditionelle schutzwasserwirtschaftliche Baumaßnahmen führen zu einer Vielzahl an Belastungen für die Gewässerökosysteme und sind in Österreich die Hauptursache für die Verfehlung der ökologischen Ziele der Wasserrahmenrichtlinie in mehr als 50 % unserer Fließgewässer.
Um die Ziele und Maßnahmenprogramme des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans mit jenen des Nationalen Hochwasserrisikomanagementplans abstimmen und gleichzeitig auch andere Nutzungen und Anforderungen an das Gewässer berücksichtigen zu können, bedarf es eines integrativen Flussraummanagements. Nur durch eine gesamtheitliche, sektorenübergreifende Betrachtung aller gewässerrelevanten Aspekte ist es möglich, Konflikte zu erkennen, Synergien zu identifizieren und in einem integrativen, partizipativen Prozess die bestmöglichen Lösungen für das Gewässer zu erarbeiten.
Mit dem Gewässerentwicklungs- und Risikomanagementkonzept (GE-RM) wurde ein Planungsinstrument für integratives Flussraummanagement entwickelt. Der GE-RM-Planungsprozess erfolgt für längere Gewässerstrecken bzw. ganze Einzugsgebiete, stärkt die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Fach- und Verwaltungsbereichen und führt zur Definition eines integrativen Leitbildes, welches in weiterer Folge als Grundlage für die Erstellung konkreter schutzwasserwirtschaftlicher und ökologischer Maßnahmenkonzepte dient. Die Identifizierung von Synergien zwischen den verschiedenen Fachbereichen steht dabei im Vordergrund.
Der 2016 veröffentlichte Leitfaden für Gewässerentwicklungs- und Risikomanagementkonzepte soll in den kommenden Jahren in der Praxis erprobt, evaluiert und entsprechend den konkreten Erfahrungen überarbeitet werden.

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