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Umweltbank meldet schwarze Zahlen

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Die Umweltbank schreibt 2025 einen Gewinn und strebt 2026 einen Wachstumskurs an - bei Neukunden und Erträgen. Finanzierungen erneuerbarer Energien, nachhaltiger Immobilien und Batterieenergiespeichersysteme treiben das Kreditgeschäft.

2026 will die Umweltbank weiter wachsen.


Nach zwei verlustreichen Jahren schreibt die Umweltbank wieder schwarze Zahlen: Das Ergebnis vor Steuern lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 6,4 Millionen Euro und damit innerhalb der Prognose von fünf bis zehn Millionen Euro. Die vorläufigen Zahlen belegen den Erfolg der zweijährigen Transformation, betont Vorstandssprecher Dietmar von Blücher. Den Jahresüberschuss 2025 gibt das Unternehmen mit 14,3 Millionen Euro an. Das Institut legte bei den Privatkundeneinlagen um fast zwei Milliarden Euro zu. Insgesamt 50.000 neue Kunden gewann die Umweltbank im Jahr 2025. Der Umfang der finanzierten Nachhaltigkeitsprojekte lag bei rund 400 Millionen Euro. 

Deutliches Wachstum 2026 erwartet

Für 2026 geht das Nürnberger Geldhaus von einem beschleunigten Wachstum aus: Die Einlagen sollen um über eine Milliarde Euro steigen und der Kundenstamm um 75.000 auf dann 260.000 anwachsen. Mit neuen Produkten wie Girokonto, digitaler Anlageberatung und geänderten Kontomodellen will die Bank zusätzliche Erträge erschließen. Auch prüft das Institut mögliche Partnerschaften im Bereich nachhaltiger Geldanlage. 

Erneuerbare und Batterieenergiespeichersysteme treiben Kreditgeschäft

Beim Kreditgeschäft peilt die Umweltbank einen deutlichen Ausbau auf 450 Millionen Euro an. Treiber sind nach Institutsangaben eine starke Nachfrage nach Finanzierungen für erneuerbare Energien, nachhaltige Immobilien und Projekte wie Batterieenergiespeichersysteme (BESS). 

Auch beim Ertrag erwartet der Vorstand ein Plus: Das Ergebnis vor Steuern liegt laut Prognose zwischen 12,5 und 17,5 Millionen Euro. Der Umbau der vergangenen Jahre soll in eine höhere Profitabilität münden und das Wachstum "deutlich beschleunigen", so von Blücher. 

2025 deutlich höheres Zinsergebnis

Für 2025 weist das Institut ein Zinsergebnis von 58,4 Millionen Euro nach 45,0 Millionen Euro im Jahr 2024 aus. Auch das Provisions- und Handelsergebnis steigerte sich auf 7,1 Millionen Euro (2024: 5,5 Millionen Euro). Im Rahmen der Erwartungen hielt die Bank die Personalkosten mit 30,3 Millionen Euro und den Verwaltungsaufwand in Höhe von 41,0 Millionen Euro. Letzterer soll durch das laufende Effizienz- und Kostenprogramm ab 2026 reduziert werden, so die Pläne der Bank.

Vorstand schlägt fünf Cent Dividende vor

Die Gesamtkapitalquote erhöhte sich zum Ultimo auf 17,0 Prozent. Der Vorstand plant, der Hauptversammlung eine Dividende von fünf Prozent vorzuschlagen. 

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