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Über dieses Buch

Die Jahresabschlüsse von Unternehmen bestehen aus einer Gewinn- und Verlustrechnung sowie einer Bilanz mit Anlagespiegel und Anhang. Unternehmen, die am Kapitalmarkt agieren, müssen Jahresabschlüsse nach IAS/IFRS (IAS: International Accounting Standard; IFRS: International Financial Reporting Standards) vorlegen und eine Kapitalflussrechnung vornehmen. Die Auswertung dieser Zahlenwerke durch entsprechende Kennzahlen gibt den Kunden, den Lieferanten, den eigenen Mitarbeitern, den fremden Geldgebern und der Öffentlichkeit Einblick darüber, ob die Geschäfte des Unternehmens erfolgreich waren oder nicht, ferner können daraus zukünftige Entwicklungschancen und Risiken abgelesen werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Zum Ende eines Geschäftsjahres, das nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen muss, sind die Unternehmen verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen. Wie Abb. 1.1 zeigt, besteht der Jahresabschluss einer Unternehmens aus folgenden Teilen:
Ekbert Hering

2. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Zusammenfassung
Die GuV gehört, wie die Bilanz, zum Jahresabschluss eines Unternehmens. Ihre Aufgabe besteht darin, den erzielten Erfolg (Gewinn oder Verlust) aufzuzeigen. Durch eine entsprechende Gliederung nach § 275 Abs. 2 HGB werden Erträge den Aufwendungen gegenübergestellt. Auf diese Weise können die Ursachen für den Gewinn bzw. den Verlust untersucht und erkannt werden.
Ekbert Hering

3. Bilanz

Zusammenfassung
Eine Bilanz stellt die Vermögenslage eines Unternehmens auf der Aktivseite der Kapitalausstattung auf der Passivseite gegenüber. Inbesondere geht dabei hervor, mit welchen Finanzmitteln (Eigen- bzw. Fremdkapital auf der Passivseite) das Vermögen erwirtschaftet wurde.
Ekbert Hering

4. Internationale Rechnungslegung (US GAP und IAS/IFRS)

Zusammenfassung
Unternehmen, die am Kapitalmarkt aktiv sind (z. B. international agierende Aktiengesellschaften) müssen einen internationalen Rechnungsabschluss vornehmen. Dazu existieren zwei Systeme:
1.
US-GAAP: (United States Generally Accepted Accountig Prinziples)
Diese Rechnungslegung ist inbsbesondere für Banken und Versicherungen maßgebend und wird im Folgenden nicht weiter ausgeführt.
 
2.
IAS (International Accounting Standards)/IFRS (International Financial Reporting Standards).
Diese sind im Amtsblatt der Europäischen Union (L 320 vom 29. November 2008) veröffentlicht worden. Diese Vorschriften werden auszugsweise im Folgenden vorgestellt.
 
Ekbert Hering

5. Auswertung durch Kennzahlen (Bilanzanalyse)

Zusammenfassung
Die Bilanzanalyse (auch Bilanzkritik genannt) analysiert den Jahresabschluss eines Unternehmens. Sie bezieht sich dabei auf die GuV-Rechnung, die Bilanz, den Anhang und den Lagebericht. Auch die Kapitalflussrechnung bietet wertvolle Hinweise zur Liquitität des Unternehmens. Bei kapitalmarktorientierten Kapitalunternehmen werden die Informationen aus der Bilanz nach IAS/IFRS herangezogen. Zur Beurteilung des Unternehmens bildet man Kennzahlen. Die geben einen wahrheitsgetreuen und präzisen Überblick über die derzeitige Lage des Unternehmens und erlauben einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungschancen. Je nach Branche haben die Kennzahlen eine unterschiedliche Aussagekraft. Besonders wichtig ist, die zeitliche Entwicklung der Kennzahlen zu beobachten. Nur dann kann eine richtige Analyse erstellt werden, um erfolgversprechende Maßnahmen wirkungsvoll einzuleiten.
Ekbert Hering

Backmatter

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