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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Übersichtsbeiträge

Frontmatter

Requirements Engineering in Grossen Projekten

Übersichtsbeitrag zum Fachgespräch „Requirements Engineering und Projektmanagement“

Die Realisierung umfangreicher Softwaresysteme ist zunehmend mit technischen und wirtschaftlichen Risiken verbunden. Gründe hierfür sind die Komplexität der zu lösenden Aufgabe (Funktionsvielfalt, Funktionsverknüpfung), die Unklarheit der Zielvorgaben und Kommunikationsprobleme.

H. Morgenbrod

10 Jahre Graphische Standards

Die Entwicklung von Computer-Graphik-Software war in den letzten Jahren geprägt von Bestrebungen, graphische Schnittstellen zu normen. Das Graphische Kernsystem GKS, jetzt ISO-Norm, ist das erste Resultat einer Entwicklung, die vor 10 Jahren begonnen hat. Aber die Entwicklung ist nicht abgeschlossen. Im Gegenteil, GKS ist der Ausgangspunkt für eine ganze Reihe weiterer Projekte, die die Standardisierung graphischer Schnittstellen zum Ziel haben. Die wichtigsten Schlagworte sind hier: 3D-GKS, PHIGS, CGM, CGI und WSI.

Günter Enderle

Standardsoftware und Programmentwicklung für Personal-Computer

In diesem Beitrag werden Möglichkeiten vorgestellt, die in der Verwendung von sog. „Integrierten PC-Softwarepaketen“ für die Systementwicklung von Standardsoftware gegeben sind. Schwerpunkte liegen in einem beispielhaften Aufzeigen von Konzepten und Einzelwerkzeugen des inzwischen weitverbreiteten SYMPHONY-Paketes der Lotus Development Corp.. Betont wird dabei die prinzipielle Offenheit dieser Systeme. Damit werden neue flexible Entwicklungsumgebungen für die Implementierung individualisierbarer PC-Standardapplikationen geboten. Die bisher vorliegenden Erfahrungen in diesem Bereich sind äußerst spärlich.

Ludwig Nastansky

Software Development in the Cedar Programming Environment

Cedar is an environment for “experimental programming,” the development of systems of moderate size that are used by moderate numbers of people. The Cedar environment runs on a collection of high-performance workstations connected by a network. This paper will discuss the mechanisms in the Cedar environment to support software development by small teams using workstations on a network and describe some of the successes and shortcomings of Cedar in this regard.

James Donahue

Das österreichische BTX-Konzept und seine Auswirkungen auf andere Länder

Als in Österreich der Bildschirmtext- (im folgenden nur kurz BTX genannt) Pilotversuch begann, war das Preste1system in Europa zwar vorherrschend, aber mit keinem überragenden Erfolg gesegnet.Die Erwartungen, die man in England in das BTX-System setzte, wurden bei weitem nicht erfüllt.

Peter J. Hofbauer

Knowledge Engineering: Werkzeuge zum Erstellen von Expertensystemen

Als „Expertensysteme“ werden Programmsysteme bezeichnet, die über das Wissen von Experten in einem bestimmten (abgegrenzten) Problembereich verfügen und fähig sind, dieses Wissen zur Lösung von Problemen anzuwenden. Damit wird eine einem Experten dieses Fachgebietes vergleichbare Performanz erzielt. Die Güte eines Expertensystems hängt somit entscheidend von Qualität und Umfang des im System repräsentierten Expertenwissen ab, womit nicht nur das reine Faktenwissen gemeint ist, sondern auch die Problemlösungsheuristiken des Experten, seine „Faustregeln“, die er durch jahrelange Erfahrung gewonnen hat.

Werner Horn

Entwicklungstendenzen auf dem Gebiet der Textverarbeitungssysteme

Der folgende Artikel zeigt anhand einer Einführung in das Gebiet der Textverarbeitungssysteme und durch Hinweise auf die spezifischen Beiträge des Fachgesprächs „Textverarbeitungssysteme“ neuere Trends auf: Hierbei handelt es sich besonders um, verstärkte Normungsbemühungen, die einhergehen mit einer Systematisierung dieses Gebietes und dazu beitragen können, bestehende Inkompatibilitäten und Geräteabhängigkeiten zu überwinden.

Peter Wisskirchen

Stand, Entwicklungstendenzen und Auswirkungen der Telearbeit

In dem Maße, in dem die dezentrale Datenverarbeitung und die durch sie notwendig werdende grundlegende Umstrukturierung der Arbeitsorganisation auf betrieblicher Ebene durchgesetzt wird, wird zugleich eine noch „radikalere“ Dezentralisierung möglich: Die Auslagerung der Rechnerleistung mit Hilfe von Datenübertragungstechniken vom betrieblichen Arbeitsplatz in außerbetriebliche Bereiche, seien es Wohnungen, Service-Büros oder dezentrale Zweigstellen der Unternehmen. Mit dieser technisch-organisatorischen Auslagerung betrieblicher Funktionen entsteht zugleich ein neuer Typ von Arbeit: die sogenannte Telearbeit.

Jürgen Friedrich

Mensch und Computer in der Gesellschaft der Zukunft die Gestaltung der human computerisierten Gesellschaft

Akzeptiert man die Grundprämisse, daß sich die Informationstechnik angesichts der mannigfaltigen, sie vorantreibenden Kräfte in der Gesellschaft ausbreiten wird, so ist es unabdingbar, für die verschiedenen Bereiche gesellschaftlichen Handelns Lösungsansätze aufzuzeigen, mit Hilfe deren es möglich erscheint, die Zukunft positiv zu bewältigen. Es kommt darauf an, Optionen in Form realistischer und sinnvoller Handlungsspielräume darzustellen. Diese Optionen müssen in den verschiedenen Bereichen gesucht und gefunden werden. Dabei ist zu berücksichtigen, daß sie sowohl Antworten auf die drängenden Fragen des Individuums als auch Lösungsansätze für die organisatorischen Strukturen der gesamten Gesellschaft bieten müssen. — Angesichts der grundsätzlichen Unplanbarkeit der Details der Zukunft kommt es hier nicht darauf an, Szenarien im einzelnen zu entwickeln und diese als realistische Zukunftserwartungen darzustellen. Vielmehr ist es wichtig, darüber nachzudenken, welche Prozesse eigentlich anzustoßen sind, um eine positive Bewältigung der Herausforderung der Informationstechnik zu gewährleisten.

Klaus Haefner

Wissensbasierte Systeme im Büro der Zukunft

Technik und Ökonomie verursachen gravierende quantitative und qualitative Veränderungen im Büro.Multifunktionalität, ergonomische Mensch-Computer-Schnittstellen, intergrierte Anwendungen, preiswerte Arbeitsplatzrechner, offene und globale Kommunikation ermöglichen es, daß jeder Mitarbeiter im Büro einen eigenen Arbeitsplatzrechner zur Verfügung hat, der seine Tätigkeiten und Kommunikationserfordernisse unterstützt. Durch die Informationsflußzeit sinkt auf nahezu Null ab, Informationsbeschaffung und -austausch erfolgen weilweit.Der Übergang von der informationverarbeitung zur Wissensverarbeitung ermöglicht qualitativ neue Andwendungsgebiete und Unterstützungsmöglichkeiten. Die Flexibilität und Selbsterklärungsfähigkeit wissensverarbeitender System sowie ihre Möglichkeit, heuristisches Wissen zu verarbeiten, erlaubt die Abkehr von Standardlösungen und die Hinwendung zu individuellen, transparenten Lösungen.Büroanwendungen sind gekennzeichnet durch zunehmende integrierte Anwendungen pro Arbeitsplatz und kooperierende, verteilte Anwendungen. Die benötigten Leistungen von Anwendungssystemen werden immer anspruchsvoller bis hin zur Beratung. Einheitliche, unabhängige Mensch-Computer-Schnittstellen, aktive und passive Hilfesysteme sowie tutorielle Systeme sind notwendig, um komfortable, akzeptable und ökonomische Bürosysteme zu erhalten. Nur durch wissensbasierte Systeme und Experensysteme kann die notwendige neue Qualität erzielt werden.Durch die neuartige Qualitä und die gesteigerte Quantität entstehen Synergieeffeckte, die die Ökonomie des Büros steigern.

Helmut Balzert

Requirements Engineering und Projektmanagement

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Einführung in das Fachgespräch „Requirements Engineering und Projektmanagement“

Auf der Fachtagung „Requirements Engineering für die Automatisierung von Systemen“ im Oktober 1983 in Friedrichshafen zeigte sich reges Interesse an diesem Bereich der Systementwicklung. Dort wurde der Wunsch laut, gemeinsam mit den vielfältigen Ausprägungen, Betrachtungsweisen und Ergebnissen des Requirements Engineering auch die Verbindung zur Projektführung und damit das Zusammenwirken mit dem Projektmanagement aufzuzeigen und zu diskutieren. Diese Anregung führte zu dem Fachgespräch „Requirements Engineering und Projektmanagement“, dessen Beiträge nachfolgend veröffentlicht sind.

B. Kühnel

Phasenübergreifende Software-Entwicklung mit Hilfe eines Transformations-Expertensystems

Der Übergang zwischen den Dokumenten der Software-Entwicklung kann als Transformation von Sprachen betrachtet werden. Je nach Grad der Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Dokumente ist diese Transformation automatisierbar oder zumindest durch Rechner zu unterstützen. Wir definieren ein allgemeines Modell einer Software-Entwicklungsumgebung auf der Basis eines Transfor- mations-Expertensystems. Das Transformationssystem hat einen an Prolog angelehnten Regelauswertungsmechanismus. An Hand der Phasen Anforderungsanalyse, Spezifikation, Prototyping und Implementierung zeigen wir exemplarisch, wie das Modell auf Anwendungsgebiete zugeschnitten wird. Dazu setzen wir zur Anforderungsanalyse Stimu- lus-Response-Netze ein, zur Spezifikation benutzen wir algebraische Spezifikation und zum Prototyping und zur Implementierung werden Ada Programme generiert.

Guido Persch

Formale Beschreibung von Anforderungen: Eine netzorientierte Vorgehensweise zur konzeptuellen Modellierung von Informationssystemen

Das formale Beschreiben von Anforderungen für Softwaresysteme, die unter Verwendung von Datenbanksystemen realisiert werden, bezeichnet man als konzeptuelle Modellierung. Es werden die Grundlagen einer Methode für die konzeptuelle Modellierung eingeführt. Als Modellierungsaspekte werden die Verhaltens-, Datenstruktur- und Transaktionsmodeliierung betrachtet. Die Besonderheit der Methode liegt in der konsequenten Verwendung von Konzepten der Netztheorie. Ein rechnergestützter Arbeitsplatz zur konzeptuellen Modellierung und Softwareentwicklung wird skizziert.

Georg Lausen, Andreas Oberweis, Frank Schönthaler

Edda-S, Eine Graphische, Strukturierte Datenflussprache Für Den Software-Entwurf

Mit zunehmender Computerunterstützung in weiten Bereichen gewinnen Bestrebungen, Softwaresysteme übersichtlich und verständlich darzustellen und hierdurch die Kosten für Entwicklung und Wartung zu reduzieren, zunehmend an Bedeutung. Einen Ansatz in diese Richtung bieten Datenflußsprachen. Wegen ihrer einfachen Semantik, ihrer Freiheit von Seiteneffekten, ihrer klaren modularen Strukturen und Interaktion zwischen den Moduln erleichtern Datenflußsprachen (die zur Gruppe der funktionalen Sprachen gerechnet werden) die Konstruktion leicht verständlicher und wartbarer Software.Mit EDDA-S stellen wir eine Sprache vor, welche diese günstigen Eigenschaften der Datenflußsprachen mit den ergonomischen Vorteilen eines klaren, graphischen Formalismus vereint. Die Verständlichkeit des Modells wird durch eine Strukturierung des Datenflusses verbessert. Gleichzeitig werden hierdurch Verklemmungen und Pufferüberläufe, welche in parallelen, verteilten Systemen auftreten können, vermieden. Die Verwendung von Datenbanken, einem imperativen, in der Praxis oft benötigten Sprachelement wird ermöglicht, wobei die funktionalen Grundzüge der Sprache weitestgehend erhalten bleiben.

Helmut Kerner, Renate Pitrik, Herbert Motschnig, Werner Trattnig

Litos-A und Litor-A — Eine Methode und Ein Werkzeug Für Die Analyse- und Definitionsphase von Software-Projekten

Software-Entwicklung ist ein Prozeß, der erfahrungsgemäß in Phasen abläuft. Obwohl die verschiedensten Firmen, die Software-Entwicklungsmethoden und -Werkzeuge anbieten, die unterschiedlichsten Namen und Charakteristiken dafür verwenden, zeichnet sich ein gemeinsamer Durchschnitt ab, der aus Problemidentifikation und -definition, Anforderungsdefinition, Entwurf, Kodierung und Test, Installation und Wartung besteht.

H. Färberböck, E. Wallmüller

Software-Spezifikation Durch Halbformale, Anschauliche Modelle

Der Beitrag erörtert die Frage, welche Ansätze zur Spezifikation grundsätzlich in Frage kommen, und begründet, warum in der industriellen Praxis das Prinzip der halbformalen Spezifikation auf der Basis anschaulicher Modelle vorteilhaft ist. Die Beispiele und die am Schluss wiedergegebenen Erfahrungen stammen aus unserer Arbeit mit dem Spezifikationssystem SPADES, das auf dem Prinzip der halbformalen Beschreibung beruht.

Jochen Ludewig, Martin Glinz, Hans Matheis

Rechnerunterstützung für die Anfanqsphasen eines Projekts

In der Vergangenheit wurden beim Requirements Engineering vielfach ausschließlich die technischen Anforderungen für die zu entwickelnden Software/Hardwaresysteme betrachtet. Für die Strukturierung und Beschreibung dieser Anforderungen entstanden teilweise sehr leistungsfähige rechnergestützte Systeme. Die Managementaspekte der Anforderungen an die Durchführung des Entwicklungsprojekts - die Projektplanung — wurden getrennt betrachtet und u.a. zusätzlich mit sogenannten Projektführungssystemen unterstützt. Diese Trennung ist jedoch aufgrund der zahlreichen Wechselwirkungen und Abhängigkeiten zwischen den Aufgabenbereichen nicht sinnvoll.Ebenso stiefmütterlich vernachlässigt wurde bisher die Einbeziehung des Konfigurationsmanagements in die Rechnerunterstützung als integraler Bestandteil der Planungsaufgabe von Beginn eines Projekts an. Eine wirkungsvolle Verwaltung, vor allem aber wirkungsvolle Änderungsmechanismen, können nur dann gewährleistet werden, wenn alle Anforderungen und Planungen (mit den zugehörigen inhaltlichen Beziehungen!) rechnergestützt in einer gemeinsamen Datenbank modelliert werden.

P. Lempp

VICO — Versions-, Schnittstellen- und Konfigurationskontrolle

VICO (Version, Interface and Configuration control system) ist eine Programmierumgebung für die Entwicklung modularer Programmsysteme. VICO verwaltet alle Dokumente (Spezifikationen, Quelltexte, Bindemodule,…), die im Laufe des Entwicklungsprozesses anfallen und ermöglicht eine rechnergestützte Schnittstellen-, Versions- und Konfigurationskontrolle.

H.-P. Subel

Automatisierung Einer Rechtsanwaltskanzlei (Konzepte, Methoden, Erfahrungen)

Herbert Göttler

Requirements Engineering in Realzeitsystemen am pragmatischen Beispiel einer Brauerei

Ausgehend von einigen Daten des Forschungsprogramms „Automatische Führung des Mälzungs- und Brauprozesses“ wird die Brauerei als eine repräsentative System-Engineering-Aufgabe vorgestelit.Hierzu werden im ersten Teil vielschichtige Umgebungsbedingungen und -aspekte für die Requirementsphase von PDV-Systemen dargelegt und erläutert. Im zweiten Teil werden am Beispiel Sudhaus die Requirements-Dokumente erarbeitet werden, die letztlich die Basis für das geplante System bilden. Das abschließende Resümee liefert einen ergänzenden Beitrag zur Methoden-Dis-kussion.

K.-H. Sturm

Bürokommunikation

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch „Bürokommunikation“

Bürokommunikation

Die Tätigkeiten im Büro werden in rasch wachsendem Grade durch die elektronische Datenverarbeitung unterstützt. Wir denken dabei an das Abfassen und Korrigieren von Texten, das interaktive Abfragen von Datenbasen, die Erstellung von Dokumenten als Formulare oder als Graphik mit Text, das Vereinbaren von Terminen und an den allgemeinen Austausch von schriftlicher Information anstelle von Telefonanrufen, die oft wegen Abwesenheit des Empfängers erforderlich sind. Die meisten dieser Büroaufgaben erfordern die Speicherung von Daten. Fast immer ist jedoch der Austausch von Information zwischen räumlich getrennten Bearbeitern, genauer zwischen den Arbeitsstationen dieser Bearbeiter nötig, mögen diese in einem Stockwerk, einem Gebäude, auf einem geschlossenen Firmengelände untergebracht sein oder über einer Stadt, ein Land verteilt sein.

H. Kerner

Integration von Diensten im Teilnehmerbereich (Kommunikationsanlagen)

Die österr. Post hat mit der einschlägigen Industrie einen Arbeitskreis gebildet, um gemeinsam die Bestimmungen für Kommunikationsanlagen (IC- Anlagen) auszuarbeiten. In diesem Beitrag soll über den Stand der Überlegungen berichtet werden.

K. Sambor

State of European Network Projects

Informatics and information technology networks constitute an important element for several policy areas of the European Communities. For more than a decade, the Commission of the European Communities has taken an active role in research and development of European networks, and has initiated a number of projects and programmes in this field, which is gaining an ever increasing importance. The present state of some of these projects is described hereafter with emphasis on their projection into the future years.

Hans Jorgen Helms

LAN-WAN Interconnection

Ein Architektur- und Protokollansatz

Das Papier beschreibt die möglichen Architekturansätze zur Kopplung von lokalen Netzen (LANs) mit öffentlichen, paketvermittelten Datennetzen (WANs). Ausgehend von den Einsatzgebieten und Anwendungen in den LANs werden die Anforderungen an die Transportdienste in LANs abgeleitet und die resultierenden Protokollarchitekturen dargestellt. Am Beispiel eines HMI-Projektes wird die Gateway-Architektur und die entsprechenden Protokollvorschläge für die LAN(XNS) — WAN(DFN) Kopplung dargestellt und die möglichen Anwendungen über den Gateway beschrieben.

B. Butscher, L. Henckel

Einbettung einer PABX in eine Bürokommunikationslandschaft

Möglichkeiten der Einbettung einer PABX in eine Bürokommunikati onslandschaft

Die Durchdringung der Bürowelt mit Produkten zur Bürokommunikation ist gekennzeichnet durch den Einsatz von multifunktionalen Terminals. Diese Terminals stellen dem jeweiligen Sachbearbeiter im Büro eine Reihe von Funktionen parallel auf einem Arbeitsplatzrechner zur Verfügung, zu deren Benutzung im Hintergrund Server verschiedener Funktionalität, z.B. Printserver, Fileserver, nötig sind. Zwischen dem multifunktionalen Terminal und einem Server besteht die Notwendigkeit, Daten auszutauschen. Der Umfang hangt zum einen von der Anwendung, zum anderen aber auch vom Typ des Servers ab.

Udo Dierk

Elektronische Dokumente

Nach der Abbildung von statischen Papierdokumenten auf elektronische Medien bringt bereits der Einbezug von Sprachkommentaren ein Element der Zeit in Dokumente ein. Die konsequente Weiterverfolgung dieser temporalen Dimension führt dazu, dass auch Lichtbildervorträge und Filme Spezialfälle von elektronischen Dokumenten sein können, und mit den heutigen Präsentationsund Manipulationselementen (zweidimensionaler Bildschirm, Lautsprecher, usw.) gehandhabt werden können.

Pietro Schicker

Benutzeraspekte beim Einsatz eines computergestützen Kommunikationssystems

Das Computerkonferenzsystem KOMEX wurde in der GMD entwickelt und wird seit Anfang 1982 als GMD-internes Kommunikationssystem eingesetzt. Durch diesen Praxiseinsatz konnten Erfahrungen über den notwendigen Leistungsumfang eines solchen Systems, über adäquate EinführungsStrategien sowie über das tätigkeitsspezifische Nutzungsverhalten einzelner Nutzergruppen gewonnen werden.

Uta Pankoke-Babatz

Wie Verändert Kommunikationsfähige Technik Die Bürowelt

Moderne Bürotechniken, insbesondere Bürokommunikations-Systeme dienen dazu, die Büroarbeit zu erleichtern und den Durchlauf von Vorgängen zu beschleunigen. Die Wirkung muss vor allen Dingen auch dann erreicht werden, wenn die inhaltlichen Zusammenhänge in einem Arbeitsfeld nicht formalisierbar sind.Eine wirksame Verkürzung geht Hand in Hand mit einer Veränderung heute praktizierter Arbeitsteilung, welche allerdings erst durch Kommunikationssysteme möglich wird.Wegen der deutlichen erkennbaren Arbeitserleichterung und bei laiengeeigneter Bedienoberfläche treten im Sachbearbeiterbereich keine grundsätzlichen Akzeptanzprobleme auf. Relativ rasch passen sich die Arbeitsgewohnheiten den neuen Möglichkeiten an. Lediglich die oft zögernde Haltung des Managements, sich in die Systembedienung mit einzu- beziehen, schafft Probleme.Allerdings muss das Einführen der Systeme planmässig erfolgen. Entscheidend wichtig in allen Überlegungen ist die Sicht, dass Bürosysteme eine Ergänzung, kein Ersatz von Groß-DV sind. Dezentrale, freizügige Archivierung ist eine notwendige Voraussetzung für Daten- und Betriebssicherheit.

Roland Schwetz

Graphische Datenverarbeitung — Sprachen und Systeme

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch

Graphische Datenverarbeitung — Sprachen und Systeme

Die entscheidenden Fortschritte des letzten Jahrzehnts bei der Hardware (Mikroprozessoren, Rastertechnologie) sind die Grundlage für die schnelle Entwicklung der graphischen Datenverarbeitung zu einem bedeutenden Teilgebiet der Informatik. Die Schnittstelle zur Programmierung graphischer Systeme wurde durch das graphische Kernsystem (GKS) normiert. Auf dieser Grundlage entstehen vielfältige Systeme für die Lösung der speziellen Probleme dieses Gebietes wie auch seiner Anwendungen. Die Bedeutung der Standards, insbesondere von GKS, für die Entwicklung von Systemen der graphischen Datenverarbeitung wird in dem Übersichtsbeitrag „10 Jahre graphische Standards“ ausführlich diskutiert.

W. Barth

Graphische und Modell — Datenverarbeitung im Deutschen Forschungsnetz DFN

Dieser Beitrag soll einen Uberblick über einige Projekte aus dem Gebiet der Graphischen und Modell-Datenverarbeitung geben, die im Rahmen des Aufbaus des Deutschen Forschungsnetzes DFN durchgeführt werden. Wiederholt gab es in den vergangenen Jahren in verschiedenen Rechnernetzprojekten Vorhaben, eigene Protokolle für graphische Applikationen zu entwickeln, doch sind diese immer in Ansätzen stecken geblieben. Im DFN soll nun versucht werden, graphische und Modell-Datenstrukturen in einheitlicher Weise zu beschreiben und geeignet netzneutral für den Austausch innerhalb des DFN zu codieren.

Peter Egloff

Objektorientierte Sprachschalen für Graphische Kernsysteme

Eine bemerkenswerte Entwicklung der letzten Jahre ist die Konzeption und Verbreitung hochleistungsfähiger Arbeitsplatzrechner mit objektorientierter Programmierumgebung. Diese Systeme verfügen über leistungsfähige graphische Basissysteme, welche aber keineswegs genormt sind. Wir wollen im folgenden analysieren, inwieweit die bestehende GKS-Norm /ENDE83] /ENDE84] und das in der Normung befindliche System PHIGS /ANSI84] sich für die Verwendung in objektorientierten Umgebungen eignen.

Peter Wisskirchen, Rüdiger Kolb, Dieter Bolz

Eine Graphik-Erweiterung für PROLOG auf der Grundlage von GKS

Die Programmiersprache PROLOG (Programming in logic) [1] gewinnt weltweit zunehmend an Bedeutung. PROLOG ist eine Sprache mit sehr mächtigen Datenverarbeitungsmechanismen wie Backtracking, Pattern Matching und relationale Datenbanken, und wird vor allem in Bereichen eingesetzt, die symbolische, deskriptive Methoden zur Problemlösung heranziehen. Hierzu zählen in erster Linie Anwendungsgebiete der künstlichen Intelligenz wie Expertensysteme und Verstehen natürlicher Sprache, aber auch die mathematische Logik (formale Ableitung von Beweisen, Spielprobleme), die Biochemie (Strukturanalysen) und Operations Research (Optimierungsalgorithmen).

W. Hübner, Z. I. Markov

Computergrafik im Studien- und Forschungsprozess im Maschineningenieurwesen

Gegenwärtig besteht in der DDR die Forderung, CAD/CAM-Systeme beschleunigt in Betrieben und Kombinaten der metallverarbeitenden Industrie einzusetzen.

H. Stahl, D. Orlamünder, B. Hetze

Präsentationsgraphik und GKS

Die Entwicklung des internationalen Standards GKS eröffnete neue Perspektiven in der graphischen Datenverarbeitung. Geräteunabhängigkeit und die Möglichkeit der Erstellung komplexer graphischer Anwendungen sind wesentliche Vorteile dieses Standards. Die ständig wachsende Vielfalt graphischer Anwendungen legt es nahe, den, im GKS-Konzept mitbedachten, nächsten Schritt zu vollziehen — die Entwicklung von auf GKS aufbauenden Anwendungsschalen.Im vorliegenden Papier wird eine Anwendungsschale ‘Präsentationsgraphik’ sowie eine Präsentationsgraphik-Anwendung, aufbauend auf eben dieser Schale, vorgestellt. Bei der Anwendungsschale stehen zwei wesentliche Aspekte im Vordergrund. Zum einen die Unabhängigkeit von der Anwendung und zum anderen die Unterstützung von Interaktionsfähigkeiten. Insbesondere letzteres bietet eine Reihe von Möglichkeiten, welche in den meisten existierenden Präsentationsgraphik-Anwendungen noch nicht zu finden sind.

Rainer Kunz

Ein integriertes Graphik-, Bild- und Satzverarbeitungssystem

Nachdem ich die Automatisierung des Satzes bis inklusive Seitenumbruch auf einem — zum Leidwesen der Satzsystem- Hersteller — unkonventionellen Weg durchgeführt habe, verbleibt als letzte manuelle Tätigkeit, bei der Erstellung der Druckvorlagen, das Einkleben von Graphiken (Signets, Logos, Zierschriften etc.) und Autotypien in die belichtete Seite an dafür vom Setzer manuell freigeschlagenen Stellen. Um auch die letzte manuelle Montagetätigkeit zu vermeiden, ist es notwendig, Graphiken und Bildvorlagen zu digitalisieren und in den Umbruch- und Belichtungsprozeß zu integrieren.Von verschiedenen Systemherstellern werden „elektronische Seitenmontage“— (ESM-) Systeme angeboten. Das Grundprinzip dieser Verfahren ist die Digitalisierung aller zu einer Seite zu verarbeitender Informationen [SPRI82]. Dabei werden also auch die Texte in Rasterbilder zerlegt. Die dabei benötigte Speicherkapazität beträgt für eine Textseite ca 100 KB und für eine Zeitschriftenseite mit Schwarz/Weiß-Abbildungen ca 500 KB.Im Vergleich dazu benötigt man für den Satz einer telefonbuchseite zwischen 10 KB und 20 KB. Da sich der Speicherbedarf nicht nur auf die Plattenkapazität auswirkt, sondern auch auf die Verarbeitungszeiten, scheint es mir sinnvoller, den Satz als solchen zu belassen und die Graphiken und Halbtonbilder darin einzubetten.Mein persönliches, spezielles Problem — nämlich die Erstellung von Druckvorlagen für Telefonbücher — ist insofern von allgemeiner Bedeutung, als es durch die Entwicklung von Direktausgabegeräten (Ausgabe auf „Normal-Papier“ statt auf Film oder RC-Papier) auch nichtgraphischen Unternehmen und Institutionen möglich ist, hochwertige Druckwerke selbst kostengünstig zu erstellen und dadurch den Aktualitätsgrad der Publikationen drastisch zu verbessern. Da man darüberhinaus Textsysteme als eine Untermenge der Satzsysteme auffassen kann, scheint die folgende Betrachtung auch für den „NichtVerleger“ bzw „Nicht-Setzer“ von Interesse.

Wolfgang Vitovec

Eine Neue Methode in der Graphischen Datenverarbeitung: Stochastisches Sampling

Bei der pixelweisen Ermittlung von Rasterbildern kann man an verschiedenen Stellen eine Qualitätssteigerung dadurch erreichen, daß man mehrere ähnliche Werte bestimmt und diese mittelt. In diesem Artikel wird eine Methode vorgestellt, all diese Mittelungen unter Berücksichtigung der jeweiligen Gewichtungen in einer einzigen Mittelwertsbildung zu vereinen, und dabei gleichzeitig den Gesamtaufwand erheblich zu reduzieren. Dies geschieht durch die Verwendung von (normalverteilten) Zufallszahlen zur Auswahl der einzelnen Bildwerte.

Werner Purgathofer

Schnelle Algorithmen der Flăchenverschneidung in der Graphischen Datenverarbeitung

Die Schnittkurven zweier krummer Flächen im Raum sind im Bereich technischer Anwendungen wichtige Bestimmungsstücke zum Klären der Sichtbarkeit in Darstellungen, für technische Randkurven und für Abwicklungen. In der klassischen Konstruktion sind für die technisch wichtigen Flächen konstruktive Verfahren der Flächenverschneidung aus der Darstellenden Geometrie bekannt. Durch den Einsatz von Rechnern ist es möglich geworden, frei geformte Flächen nach bekannten mathematischen Methoden in technische Anwendungen einzubringen (siehe BÖHM [1]). Mit Hilfe geometrischer Modellierer in CAD wird die Verwendung von Frei formflächen leichter und beliebter.

Hubert Frank

Parallele Speicherverwaltung für Einen Graphischen Arbeitsplatzrechner

Die Entwicklung von graphischen Arbeitsplatzrechnern wird in zunehmendem Maße von zwei sich gegenseitig ergänzenden Trends dominiert: Der Migration von Funktionen in Firmware und spezielle Hardware, und der Parallelisierung von Funktionsausführung. Komponenten der graphischen Darstellungsreihe wie Koordinatentransformation, Klippen, Kreisgenerierung und Polygon-Füllung waren erwartungsgemäß unter den ersten Kandidaten für eine Realisierung in Silikon (9). Parallelität auf dem Arbeitsplatz- rechner existiert bereits als MISD — Transformation, Klippen und Skalieren auf der Geometry Engine Pipeline (5), SIMD — RasterOp auf dem DisArray (21), und in Ansätzen MIMD — in einem Modell, das graphische Darstellungsreihen in unabhängige, konfigurierbare Prozesse zerlegt (2).

I. Linemayr, M. Rudalics

Root Modelling Interface (RMI)

eine effiziente und zukunftssichere Geometriedatenstruktur-Schnittstelle

Der Beitrag erläutert das portable Softuarepaket RMI (Root Modelling Interface), das für die Definition und Manipulation von Geometriedaten im CAE- und CAM-Bereich entwickelt wurde und in einem NC-System praktisch eingesetzt ist. RMI stellt dem Anwendungsprogramm die dafür notwendigen Schnittstellen zur Verfügung. Es wurde unter UNIX™ entwickelt und läuft derzeit unter UNIX und MVS.Das System orientiert sich am CODASYL-Vorschlag, geht aber im Detail darüber hinaus. Es erlaubt die Verwaltung vernetzter Daten im Hauptspeicher unter Kontrolle eines Sicherungssystems mit Hintergrundspeicher. Im einzelnen wurde beim Design auf folgende Leistungsmerkmale besonders geachtet: Netzwerkstruktur, wobei auch m:n-Beziehungen und „involuted sets“ erlaubt sein sollen.Trennung der Datendefiniticn von der Datenmanipulation und CODASYL-orientierte Schnittstellen, damit gegebenenfalls auch andere Datenbanksysteme (z.B. TORNADO) ohne Änderung der Anwendungsprogramme eingesetzt werden können.Sicherungsverfahren mit Kurz- und Langzeitrecovery.Durchsatz.

W. Fischer, H. Eckert, D. Längle, K. Geissendörfer

Das GKS-orientierte Kommunikationssystem

Im Rahmen des Deutschen Forschungsnetzes DFN wurde auf der Grundlage des Graphischen Kernsystems GKS /ISO7942/ sowie des Basis-Referenzmodells für die Kommunikation offener Systeme /ISO7498/ ein verteiltes graphisches System entwickelt. Dieses ermöglicht ein interaktives Arbeiten mit graphischer Anwendersoftware, die sich auf einem beliebigen anderen Rechner befindet. Außerdem ist die Benutzung spezieller graphischer Peripherie wie z.B. Farbfilmplottern netzweit moeglich.

Christian Egelhaaf, Gerd Schürmann

Standardsoftware und Werkzeuge für Personal Computer

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch

Standardsoftware und Werkzeuge für Personal Computer

Personal Computer (PC) werden langsam nun auch von DV-Profis als äußerst interessante DV-Systeme erkannt. Die ständig weiter steigende Leistung ist nicht allein auf neue Prozessoren und Coprozessoren zurückzuführen, sondern zumindestens ebenso auf die mit Hilfe der Winchestertechnologie kompakten und zugleich preiswerten Großraumspeicher. Hand in Hand mit der Leistung der Mikrocomputer erweiterten sich zugleich auch seine Einsatzgebiete wie Einzelplatz- und Mehrplatzsysteme, „Front-End“-Rechner im Verbund mit Anlagen der Groß-DV oder Netzwerke aus Personal Computern.

G. Mußtopf

PC/FOCUS: Werkzeug für die Fachabteilung

Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich mit einem Software-Produkt, das — nach meiner Beobachtung und Erfahrung — einen besonderen Stellenwert auf dem Software-Markt für PC-Produkte im allgemeinen und für Software-Werkzeuge im speziellen verdient.

Wafi Al-Baghdadi

Btx als DFÜ? — Tabellenkalkulation zur Kostenabschätzung einer Btx-Anwendung —

Die Gebühren vielfalt von Bildschirmtext (Btx) erschwert insbesondere dem Btx-Laien die Einschätzung seiner Erwartungen an eine Btx-Anwendung. Daher wird zur Kostenabschätzung des Btx-Einsatzes im Bereich der innerbetrieblichen Kommunikation ein Funktionen-Modell mit dem Tabellenkalkulationsprogramm MULTIPLAN beschrieben. Das Modell umfasst die Funktionen Eingabesystem, Datenbank, Informationssuche, Einzelschreiben, Rundschreiben, Datenerfassung und Rechneranbindung. Gegenüber einer einfachen Abbildung der Gebühren in einem Gebühren-Modell bietet das Funktionen-Modell dem Modellbenutzer den Vorzug, die Funktionen ohne Gebührensuche auswählen und ausgestalten zu können.

Werner Herold

PEG — Ein Programmierumgebungsgenerator

An der Technischen Universität Wien werden einerseits jährlich cirka 1500 Anfänger im Programmieren ausgebildet, andererseits werden in Lehre und Forschung auch viele größere Softwareprojekte durchgeführt. Programmierumgebungen, die diesen beiden Anforderungen gerecht werden, stehen auf den verwendeten Mikrocomputern nicht zur Verfügung. Deshalb wurde der PEG (Programming Environment Generator) entwickelt und unter Verwendung des Generators eine Reihe von Programmierumgebungen für die Lehre und die Softwareproduktion erstellt. Die Programmierumgebungen enthalten einen syntaxgesteuerten Editor, einen Interpreter/Debugger und einen inkrementellen Compiler. Kapitel 2 beschreibt die einzelnen Komponenten einer Programmierumgebung, Kapitel 3 enthält die bisher entwickelten Programmierumgebungen und Kapitel 4 bringt einige Aspekte der Implementierung.

Andreas Krall

Mikrorechner in Forschung und Lehre von Cad

Die derzeitige Mikrorechnergeneration eignet sich für den Einsatz bei Teilaufgaben von CAD. Hierzu wurde von den Verfassern ein dialogfähiges dreidimensionales Geometrie Programmpaket für Mikrorechner geschaffen, auf dem weitere Moduln für technische Anwendungen aufgebaut wurden. Insbesondere werden ein interaktives 3D-System zur graphischen Grobplanung von Rohrleitungssystemen im Anlagenbau der Chemietechnik, ein Modelliersystem für ebene Freiformkurven nach Bezier — de Boor — Böhm und ein Modelliersystem für Freiformflächen nach Coons als für Mikrorechner geeignete Systeme vorgestellt. Diese Systeme werden in der Lehre zur Ausbildung von Studenten der Ingenieurwissenschaften im Fach „Konstruktive Geometrie und CAD“ und zur Fortbildung und Umschulung von Konstrukteuren in CAD eingesetzt.

Hubert Frank, Randolf Arnold

Softwareschutz vor unberechtigtem Benutzen von Daten auf einem IBM Personal Computer

Seit dem Bewußtsein der Menschheit, daß Wissen gleich Macht ist, besteht auch das Bedürfnis, Informationen vor mißbräuch1icher Verwendung zu schützen und da der Begriff „mißbräuchlich“ als ein sehr relativer Begriff einzustufen ist, besteht weiters das Bedürfnis, sich Informationen zu beschaffen, sei es auch auf illegale Weise.

Anderla Peter

Automatisierte Qualitätsmessung Mit Epsos-D

In der aktuellen Diskussion um die Software-Qualitätssicherung ist die Messung der Software-Qualität eine besonders häufig auftretende Fragestellung.

Wilfried Emmerich

Aufgabenstellung, Aufbau und Verwaltung eines ‘dezentralen Rechenzentrums’

Innovationen im Bürobereich werden heute außerordentlich oft diskutiert und bringen sowohl qualitative als auch quantitative Verbesserungen der Arbeiten in diesem Bereich mit sich. In gleichem Maße werden auch die Innovationen im produzierenden Bereich diskutiert, allgemein unter dem Schlagwort Rationalisierung. In weitaus geringerem Maße — da auch noch nicht so häufig im Einsatz — werden Innovationen im Ingenieursbereich, insbesondere auch bei der Software-Entwicklung diskutiert, obgleich auch dort wesentliche Verbesserungen zu erwarten sind. Eine Basis dafür stellen dezentrale Rechner dar, die jeweils auf die Belange des Anwenders zugeschnitten sind. In einem Software-entwickelnden Bereich stellt sich die Aufgabe, ein heterogenes Netz verschiedener Arbeitsplatzrechner derart zu konzipieren und zu verwalten, daß es die Aufgaben während aller Entwicklungs- und Einsatzphasen optimal unterstützt.Der folgende Beitrag skizziert die Anforderungen und beschreibt eine Lösung der anstehenden Probleme — ein sog. Software Entwicklungs Zentrum (SEZ) — das bereits seit drei Jahren produktiv arbeitet.

Werner Remmele

Eine C-Orientierte Programmierumgebung für einen Heterogenen Rechnerkomplex aus Mikro- und Minicomputern

Es werden die grundlegenden Prinzipien der Konzeption sowie die auf ihrer Basis erarbeiteten Entwurfs- und Implementierungslösungen für eine C-orientierte Programmierumgebung zur Entwicklung von leicht portablen Programmen im Rahmen eines heterogenen Rechnerkomplexes aus Mini- und Mikrocomputern vorgestellt und diskutiert.

G. Kjossew, A. Gruzdew, Ch. Jovew

Steuerung Parallel Arbeitender Roboter

In dieser Arbeit wird ein einfaches Verfahren vorgestellt, welches automatisch die Bewegungen mehrerer Roboter koordiniert, die in einander ueberschneidenden Bewegungsraeumen arbeiten.

Franz X. Steinparz

Standardsoftware in kaufmännischen berufsbildenden Schulen und in der Lehrer-Weiterbildung in Niedersachsen

Für den Arbeitskreis Schulrechner hat der Verfasser zusammen mit Dr. Müller (BBS Osterode; jetzt NLI Hildesheim) 1979 Führungskräfte von 10 Unternehmen persönlich und von 50 Unternehmen schriftlich befragt, welche EDV-Qualifikationen Sachbearbeiter aufweisen sollten /Kre 80 a/.

Bernd Kretschmer

Software-Entwicklung in lokalen Netzen

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch „Software-Entwicklung in lokalen Netzen“

Software-Entwicklung in lokalen Netzen

Die Entwicklung umfangreicher Softwaresysteme ist heute ohne Rechnerunterstützung nicht mehr denkbar. Wir haben uns daran gewöhnt, in allen Phasen der Software-Entwicklung „Werkzeuge“ zu benutzen oder sogar mit einer integrierten „Software-Entwicklungs-Umge- bung“ zu arbeiten. Die Software-Entwicklung ist damit zu einem eigenen „Anwendungsbereich“ geworden, natürlich mit eigenen, ganz spezifischen Anforderungen an Hardware und Software, die im allgemeinen nicht mit den Anforderungen der zu entwickelnden Anwendungssoftware zusammenfallen.

K. P. Löhr

Anforderungsprofil und Topologie Eines Verteilten Software-Entwicklungs-Systems

Der Beitrag entwickelt aus den Anforderungen professioneller Softwareentwicklung an Werkzeuge und Entwicklungsrechner eine Topologie für verteilte Software-Entwicklungssysteme im kommerziellen Bereich. Die Anforderungen an verteilte Werkzeuge und die Lösung des Portabilitätsproblems bei dedizierter Entwicklung bilden die Kernpunkte praktisch verwendbarer Systeme. Die Komplexität dieser beiden Fragestellungen wird im Zuge einer gewissen „PC-Euphorie“ häufig unterschätzt. Kurz betrachtet werden „Sprachen der 4. Generation“ in diesem Zusammenhang und ein Praxisbeispiel.

Thorsten Spitta

Software-Entwicklung mit dezentralen Workstations

Gegenüber früher haben sich die Aufgaben zur Software-Entwicklung wesentlich verändert. Von besonderer Bedeutung bei der Entwicklung von großen Software-Systemen ist die Dokumentation. Es wird eine in der praktischen Anwendung erprobte Vorgehensweise vorgestellt mit der die Qualität der Dokumentation und die Effizienz bei ihrer Erstellung wesentlich verbessert werden können.Voraussetzung dafür ist, daß benutzerfreundliche und effiziente Textbearbeitungsfunktionen, wie sie z.B. in Bürosystemen angeboten werden, zur Verfügung stehen. Aus wirtschaftlichen und pragmatischen Gründen wird derzeit ein Funktions-Verbund von Dokumentations-Workstations mit Programmier- Arbeitsplätzen in einem Software-Entwicklungszentrum befürwortet. Die typische Organisation und Arbeitsweise eines solchen Verbunds werden erläutert und seine Anwendung an einem konkreten Beispiel aus der Praxis gezeigt.

B. Menth, Siemens München

Verbund von Arbeitsplatzrechnern für die Software-Entwicklung

Konzepte für die Vernetzung von Arbeitsplatzrechnern werden auf ihre Eignung für die Software-Entwicklung untersucht. Fragen der Netztransparenz und der Verteilung von Werkzeugen und Betriebsmitteln stehen bei der Untersuchung im Vordergrund.Es wird begründet, warum weder ein homogenes Arbeitsplatzrechner-Netz mit verteiltem Betriebssystem noch ein Verbund eigenständiger Arbeitsplatzrechner mit Beschränkung auf klassische Netzdienste eine wünschenswerte Lösung ist.Uber Erfahrungen mit Betrieb und Nutzung eines Verbundes von Rechnern, der auf Hardware-Ebene heterogen, aber auf Betriebssystem-Ebene homogen ist, wird berichtet. Die durch die Verteilung von Betriebsmitteln, insbesondere Hintergrundspeicher, auftretenden Probleme werden näher analysiert und Lösungen aufgezeigt.

Rainer Isle, Cornelia Zahlten

Entwicklungsstufen einer LAN-Einsatzstrategie

Die LAN-Strategie zur Vernetzung unserer dezentralen Entwicklungsrechner hat im Laufe der Zeit wesentliche Veränderungen erfahren. Von der Vorstellung, alle Dienste auf einem Netz zu realisieren, das alle Unix-, VMS- und MVS-Rechner verbindet und dessen Operationen transparent in die Betriebssysteme eingebettet sind, sind wir zu einer Konzeption gelangt, die zwei Netze und eine Aufspaltung der Dienste vorsieht. Die Forderung nach transparenter Einbettung wurde fallengelassen. Besondere Bedeutung für die heterogene Vernetzung hat die Frage des Protokollstandards und das Kri terium der leichten Integration der LAN-Komponenten in die Betriebssysteme erhalten Die skizzierte Lösung wird jedoch keinen Endzustand darstellen. PCs und PC-Netze werden zu integrieren sein. Die Rückkopplung der Arbeiten an der LAN-Strategie mit den Erfahrungen der Benutzer wird auch in Zukunft eine schwierige aber wichtige Auf gäbe bleiben.

Harald Geist

Bildschirmtext

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch

Bildschirmtext

Bildschirmtext (Btx) wurde ursprünglich konzipiert als billiges und einfaches Informationssystem für jedermann, ist aber in den meisten Aspekten (bis auf die Einfachheit der Bedienung und die Farbprächtigkeit der Anzeigen) anderen computergestützten Informationssystemen deutlich unterlegen. In den letzten Jahren setzt sich jedoch immer mehr die Ansicht durch, daß Btx nur dann erfolgreich sein kann, wenn es sich stark zur Standard-EDV hinbewegt, wenn Btx als ein preiswertes und landesweites Rechnernetz gesehen wird, das Btx-taugliche Personal Computer (PC) bedient.

H. Maurer

Ein Auf Bildschirmtext Ausgelegtes Unterrichtssystem

In diesem Vortrag wird ein Unterrichtssystem, das speziell für Bildschirmtext (Btx) geschaffen wurde, vorgestellt. Nach dem Wissen der beiden Autoren ist dieses System das einzige seiner Art. Es wurde in Zusammenarbeit zwischen der Control Data GmbH Deutschland und den Instituten für Informationsverarbeitung der OCG und der TU Graz entwickelt. Es nutzt Btx als Verteilungsnetz für die Lektionen und als Kommunikationsnetz für bessere Betreuung der Lernenden. Der Vortrag selbst gliedert sich in vier Teile: nach einem überblick über computerunterstützten Unterricht wird das System aus der Sicht des Benutzers erläutert. Der dritte Teil behandelt die Erstellung von Lektionen, und im letzten Teil werden die Btx-spezifisehen Aspekte behandelt.

John S. Garratt, Friedrich Huber

Möglichkeiten des Einsatzes der Chipkarte Zur Erhöhung der Sicherheit im Bildschirmtext-System

An ein modernes Bildschirmtext-System (BTX-System) werden hohe Sicherheitsanforderungen gestellt. Diese können auf einfache und benutzerfreundliche Weise mit dem Einsatz der Chipkarte erfüllt werden. Die Chipkarte ist eine Plastikkarte im Scheckkartenformat mit integriertem Mikroprozessor und Speicher.

Ernst Piller

Die PCM Systeme

Im diesem Teil wird beschrieben, was ein PCM System ist, wie es eingesetzt werden kann und wie die möglichen Anwendungen aussehen könnten.

Monika Reiter, Manfred Wilfling

GASC ein Graphik- und Software Kommunikationssystem

Lokale Btx- und Btx-ähnliche Systeme haben erst durch den Einsatz von intelligenten Endgeräten die Chance, erfolgreich zu sein. Die am Markt erhältlichen Systeme nutzen aber zur Zeit die Intelligenz der Endgeräte nicht voll aus. In dieser Arbeit stellen wir ein System vor, bei dem die Ausnützung der Intelligenz der Endgeräte von Anfang an im Mittelpunkt der Überlegungen stand. Dadurch kann ein besonders gutes Preis/Leistungsverhältnis erzielt werden.

H. Cheng, P. Lipp, H. Maurer, R. Posch

Bildschirmtext — ein Rechnerunterstütztes Kommunikationsmittel auch für Blinde

Bildschirmtext kann auch von blinden Teilnehmern genutzt werden, wenn Ihre Teilnehmereinrichtung durch einen Mikrorechner und elektronische Ausgabegeräte mit tastbarer Anzeige ergänzt werden. In diesem Beitrag wird unsere taktile Repräsentation von Texten wie von Grafiken in Bildschirmtext-Seiten vorgestellt, und es wird erklärt, wie sich ein Blinder den Inhalt einer Grafik im Dialog mit unseren Programmen erarbeiten kann. Schließlich wird von ersten Erfahrungen beim Erproben der Lesbarkeit und Verständlichkeit der tastbaren Btx-Seiten mit Blinden berichtet.

Waltraud Schweikhardt

Time-Sharing-Dialog über Bildschirmtext-Rechnerverbund

Im Rahmen einer 2. Stufe des Projektes BIRD wird die Basis für eine verallgemeinerte Form des Time-Sharing-Dialogs über Bildschirmtext (Btx) -Rechnerverbund entwickelt. Grundlage ist ein Vorrechnerkonzept mit einem Rechner IBM Serie/1 und der Rechnerverbund- Software VCSIP. Die für einen Time-Sharing-Dialog notwendigen Erweiterungen dieser Btx-Basis auf Vorrechner- und Endgeräteseite werden dargestellt.

C. Schippang, K. Sternberger, W. Trommer

Konzept für die Btx-Unterstützte Organisation und Administration der Lehre an Universitätsinstituten

Die stark zunehmenden Hörerzahlen stellen derzeit eines der Hauptprobleme der österreichischen Universitäten dar. Vor allem die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) ist in den letzten Jahren zum Musterbeispiel einer Massenuniversität geworden. Im Wintersemester 1984/85 studierten 16.077 Hörer an der WU (ordentliche und außerordentliche Hörer, Gasthörer und Teilnehmer an Universitätslehrgängen). Etwa 4.000 Studenten — die Zuwachsrate lag in den letzten Jahren jeweils bei über 10% — beginnen jährlich ihr Studium an der WU (2.106 ordentliche Erstinskribierende im Wintersemester 1984/85). Überfüllte Hörsäle, beträchtliche Studienverzögerungen, außerordentliche Belastungs- und Streßsituationen für die Universitätslehrer bei der Beratung und Betreuung der Studierenden, aber auch bei der Abwicklung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen, Überstunden sowie Ressourcenengpässe sind die logische Folge dieser Entwicklung.

Hans R. Göpfrich

Bildschirmtext als Add-On Von Einzel- und Mehrplatz-Dv-Systemen in der Böroumgebung

Mit Bildschirmtext- (Btx-) Systemen wurden bisher speziell für Btx entwickelte und ausschließlich für Btx verwendbare Systeme bezeichnet. Eine Konfiguration dieser Art besteht aus einem Farbbildschirm mit zusätzlicher, Btx-spezifischer Hardware, einer Tastatur und (eventuell) Hintergrundspeicher.

Wolfgang Weidner

Bildschirmtext und Telesoftware im Tierseuchen-Berichtswesen — Eine Exemplarische Fallstudie

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es, wie in fast allen anderen Ländern auch, ein Tierseuchen-Berichtswesen, welches dazu dient, Daten über gefährliche und/oder wirtschaftlich folgenschwere Tierkrankheiten zu sammeln und auszuwerten. Die Daten über das Tierseuchengeschehen werden von den Kreisveterinärämtern erfaßt und an übergeordnete Instanzen (Regierungsbezirk, Landesministerium, Bundesministerium) weitergeleitet.

R. Krieger, H.-G. Stork

Bildschirmtext — das Kommunikationsmedium für Klein- und Mittelbetriebe

Gegenstand des vorliegenden Beitrags ist eine Untersuchung der Anforderungen, die von Klein- und Mittelbetrieben mit mehreren Filialen an Telekommunikationsnetze gestellt werden, und ob Bildschirmtext diesen Bedürfnissen gerecht werden kann.

Kurt A. Felfernig

Aufbau eines Btx-gestützten Informationssystems für den Innen- und Aussendienst von Unternehmen

Der ursprünglich für Btx vorgesehene Einsatzschwerpunkt — Verbesserung der Informations- und Kommunikationsbeziehungen zwischen anbietenden Unternehmen und nachfragenden privaten Haushalten — verlagert sich in zunehmendem Maße hin zu innerbetrieblichem oder von Unternehmen zu Unternehmen gerichtetem Informationsaustausch (Btx als Inhouse-System). Ein wesentliches Anwendungsgebiet dieses neuen Mediums in den nächsten Jahrren wird der Transfer von sporadischen Informationen sowohl vom Innen- (ID) zum Außendienst(AD) als auch vice versa sein.

Paul G. Maciejewski

Expertensysteme im Betrieb

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch

Expertensysteme im Betrieb

Expertensysteme sind wissensbasierte Systeme, die Expertenwissen und bestimmte darauf beruhende Fähigkeiten maschinell verfügbar machen. Ihre wesentlichen Bestandteile sind eine Wissensbasis und eine Inferenzkomponente. Derzeit bilden Expertensysteme den Teilbereich der Künstlichen Intelligenz, in dem weltweit die stärkste Expansion industrieller Anwendungen zu beobachten ist.

Wolfgang Wahlster

-DEX.C3- Ein Expertensystem zur Diagnose von Fehlverhalten im automatischen Getriebe C3 von Ford

DEX.C3 ist ein Expertensystem zur Fehlerdiagnose im automatischen Getriebe C3 der Firma Ford. Es wurde von der Forschungsgruppe Expertensysteme im Projekt KNENG (KNowledge ENGineering) auf einer XEROX 1108 am Institut für Angewandte Informationstechnik der GMD im Auftrag der FORD-Werke AG Köln entwickelt [FOREXP84]. Die Firma Ford Europa prüft zur Zeit die Frage, in welchen Firmenbereichen und für welche Aufgaben Expertensysteme nutzbringend eingesetzt werden können. Ziel der Entwicklung von DEX.C3 war es, Arbeitsweise und Einsatzmöglichkeiten eines Expertensystems im Kundendienstbereich anhand eines konkreten Beispiels zu erproben.

Walter Klar, Karl-Heinz Wittur

SICONFEX

ein Expertensystem für die Konfigurierung eines Betriebssystems

Expertensysteme werden gegenwärtig als neue und zukunftsträchtige Klasse stark anwendungsorientierter Softwaresysteme betrachtet, bei denen Techniken der Symbolmanipulation und Artificial Intelligence (bezüglich Wissensrepräsentation und Inferenz) sowie komfortable Formen der Mensch-Maschine-Interaktion zum Einsatz kommen. Die inzwischen zahlreichen und vielfach stark vergröberten Überblicksdarstellungen zu diesem Thema suggerieren die Vorstellung, es handele sich hier um einen nach einem ziemlich einheitlichen Bauplan ausgebildeten Typus von wissensbasierten problemlösenden Systemen, der in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten eindrucksvoll zum Einsatz gebracht werden kann. Die in einem generellen Inferenzmechanismus inkorporierte Problemlösungsfähigkeit soll bei einem solchen System dazu ausgenutzt werden, nach Bereitstellung einer inkrementell aufgebauten Wissensbasis ein expertenhaftes Problemlösungs- und Entscheidungsverhalten nachzubilden, ohne dieses als komplexes System dynamischer Abläufe programmieren zu müssen. Diese aus bestimmten Erfahrungen mit mehr oder weniger logisch orientierten regelbasierten Systemen für plausibles Entscheiden und Klassifizieren stammenden (Shortliffe 1976, Feigenbaum 1978), unzulässig verallgemeinerten und simplifizierten Vorstellungen haben sich mit der Zeit zu einer Ideologie verdichtet, die die derzeitigen Erwartungshaltungen prägt.

E. Lehmann, R. Enders, H. Haugeneder, R. Hunze, C. Johnson, L. Schmid, P. Struß

Expertensysteme zur Software-Konfiguration

Expertensysteme sind Computerprogramme, die Expertenwissen über ein Spezialgebiet in leicht verständlicher Form zur Verfügung stellen. Häufig umfaßt Expertenwissen neben fundiertem Sach- und Faktenwissen auch persönliches, manchmal vages, schwierig zu formulierendes, in langer Zeit erworbenes Erfahrungswissen. Der menschliche Experte — und somit auch das Expertensystem findet nicht nur die Lösung für ein Problem, sondern muß darüber hinaus während des Lösungsprozesses Erklärungen, Begründungen und Teillösungen anbieten (Hayes-Roth et al. 1983). Hierbei ist es hilfreich, wenn das Wissen im Rechner symbolisch dargestellt wird.

Feodora Herrmann, Günter Hornung

Konsistenzprüfung der Wissensbasis des Medizinischen Expertensystems Cadiag-1

Computerunterstützte medizinische Diagnosesysteme versuchen als aktiver Partner des Arztes mit Hilfe einer Wissensbasis aus einem Patientensymptommuster Diagnosen zu deduzieren. Die Wissensbasis fungiert dabei als zentraler Baustein eines Expertensystems. Wenn eine „updating“-Operation stattfindet, dann muß garantiert werden, daß der neue Wissensbasiszustand die Integritätsbedingungen nicht verletzt. Dieses Ziel kann oft nur mit sehr zeitaufwendigen Methoden erreicht werden. Die Garantie einer konsistenten Wissensbasis verhindert jedoch Fehldiagnosen und erhöht das Qualitätsniveau der computerunterstützten medizinischen Diagnostik.CONSDED (CONSistency and DEDuction) ist eine Inferenzmaschine, die die Konsistenz der Wissensbasis des medizinischen Diagnosesystems CADIAG-1 (Computer Assisted DIAGnosis) feststellt. Die vorgeschlagene Methode basiert auf der Tatsache, daß es gelungen ist, die verwendeten Relationen zwischen den medizinischen Entity-Typen mit Hilfe des Prädikatenlogischen Kalküls formal darzustellen.

F. Barachini, K.-P. Adlassnig

Datenbankunterstützung für Expertensysteme

Expertensysteme mit einer grossen Wissensbasis sind auf die Unterstützung von Datenbanksystemen angewiesen. Datenbanksysteme stellen jedoch nur begrenzte Möglichkeiten zur Wissensrepräsentation zur Verfügung, insbesondere ist es nicht möglich, rekursive Regeln zu definieren, welche auf der Basis von vorhandenen Daten (= Relationen im relationalen Datenbankmodell) definiert sind. In der Terminologie von PROLOG bedeutet dies, dass Datenbanksysteme zwar eine Verwaltung von Facts, nicht jedoch von Rules erlauben. Der Abstand zwischen konventionellen Datenbanksystemen und den Erfordernissen von wissensbasierten Systemen erscheint also zu gross. In dieser Arbeit wird daher eine Erweiterung einer auf dem Relationenmodell basierenden Datenbanksprache vorgestellt, die es erlaubt, Regeln auf der Basis von Relationen zu definieren. Diese Regeln können auch rekursiv sein, daher bietet der neu vorgestellte Regelmechanismus ähnliche Möglichkeiten wie PROLOG, er ist jedoch mengenorientiert und erlaubt effizientere Implementierungsmöglichkeiten. Darüberhinaus werden Nachteile von PROLOG, wie z.B. endlose Rekursionen, vermieden.

Volker Linnemann

Ein Expertensystem zur Unterstützung der Filialanalyse bei der HYPO-BANK

Im vorliegenden Beitrag wird ein Prototyp-Expertensystem zur Unterstützung der Filialanalyse bei der HYPO-Bank vorgestellt.Im Rahmen dieser Analyse werden bestimmte Kennzahlen benutzt, die Erfolg und Wirtschaftlichkeit einer Filiale beschreiben. Die einzelnen Kennzahlen werden bewertet, wobei das System auf näher zu analysierende Signifikanzfäl1e hinweist. Im Dialogbetrieb kann der Benutzer eine Begründung für die Bewertung einer Kennzahl verlangen. Diese Ursachenanalyse entspricht dem wesentlichen Teil der Arbeit des Experten.Das in IF/PROLOG auf einem IBM PC XT implementierte Expertensystem dient primär dem Ziel, die Einsatzfähigkeit eines Expertensystems im Bankensektor zu demonstrieren.

U. Güntzer, G. Huber, G. Jüttner

Wissensbasierte Unterstützung von Arbeitsprozessen

Heutige Bürosysteme bieten eine große Anzahl von computerbasierten Werkzeugen, wie z.B. Programme zur Betriebs-Buchhaltung. Diese Werkzeuge sind vor allem auf Problemklassen zugeschnitten, die einen hohen Anteil an Routine-Arbeit haben, gut strukturiert sind und daher auch mit Algorithmen gut lösbar sind. Darüber hinaus sind Systeme erforderlich, die auch schwach strukturierte Arbeitsprozesse unterstützen, in denen nur einzelne Schritte automatisierbar sind, der Rest aber „von Hand“ ausgeführt werden muß.Daher entstand der Prototyp eines „Task-Service“ zur Beschreibung und Ablauf-Unterstützung von Arbeitsprozessen im Büro.Der Prototyp wurde im Rahmen des ESPRIT Projektes 112 gefördert.

Ernst Schatz, Jutta Estenfeld, Nora Iacobetz, Werner Zucker

Textverarbeitungssysteme

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch

Textverarbeitung

Die einfache Schreibmaschine als traditionelles Sinnbild der Textverarbeitung entwickelt sich in den Betrieben immer mehr zu einer Seltenheit. Mit der Erkenntnis, daß Texte oft nicht ohne Tabellen, Formeln, Graphiken oder sogar Bilder auskommen, wachsen verstärkt integrierte Bürosysteme heran, die die Möglichkeit der Einbeziehung dieser Darstellungsarten bieten. Die heutige Entwicklung ist durch erste Produkte solcher integrierter Bürosysteme gekennzeichnet (z.B. Xerox NS 8000, Siemens EMS 5800 Office, CPT Bürodialog, HP Deskmanager, WANG Professional Computer u.a.), die jedoch Integration nur in Teilbereichen bieten. Eine Möglichkeit der Integration der Textverarbeitung mit den Leistungen der konventionellen Datenverarbeitung bietet z.B. die Kopplung des IBM-Systems 8100 als Textverarbeitungssystem mit DISOSS (Distributed Office Support System). Neben den normalen Textverarbeitungsfunktionen werden dabei besonders die Retrieval- und Kommunikationskomponente unterstützt. Die Einbeziehung eines Scanners ermöglicht sogar die Archivierung eingehender Post. Inwieweit sich Universalrechner zur Wahrnehmung von Textverarbeitungsfunktionen eignen, untersucht Herr R. Dierstein in seinem Beitrag („Textverarbeitung mit Universalrechnern“).

H. Krallmann

Konzeptionelle Aspekte einer Dokumentenarchitektur zur Datenintegration

In den letzten Jahren ist ein stark wachsendes Angebot von unterschiedlicher Hard- und Software für Anwendungen im Büro zu erkennen. Die Zunahme umfaβt sowohl die Quantität, als auch die Komplexität der Systeme. Im Bereich der Textverarbeitung begründet sich dieses Wachstum zu einem groβen Teil auf die Integration unterschiedlicher Objekttypen in Dokumenten. Bestanden früher elektronische Dokumente hauptsächlich aus Texten, so warden heute zunehmend Daten aus bestehenden Dateien und Datenbanken, Grafiken und Sprache integriert. Zum Teil sind diese Anwendungen erst möglich geworden durch die weite Verbreitung der Datenverarbeitung mittels Personal Computer und deren groβem Leistungsvermögen.

Hartmut Musielak

Anforderungen an ein Textverarbeitungssystem auf der Basis des Standard-Dokumentenarchitekturmodells

Ein wesentlicher Teil der Bürokommunikation ist der Austausch von Dokumenten. Werden Dokumente in elektronischer Form ausgetauscht, so sollen sie beim Empfänger nicht nur zweidimensional reproduzierbar, sondern auch weiterbearbeitbar sein. Zum Verständnis dieser Vorgänge gibt es ein Dokumentenarchitekturmodell (ODA = Office Document Architecture) und zur Übertragung die davon abgeleiteten Dokumentenaustauschformate (ODIF = Office Document Iriterchange Format). Der ODA/ODIF-Standard wurde im Juni 1985 von der ECMA verabschiedet. Erweiterungen des Standards sind von den Standardisierungsgremien ISO, ECMA und CCITT für die nächsten Jahre geplant.

Günther Krönert

Dezentrale Verarbeitung von Dokumenten im Rahmen des Deutschen Forschungsnetzes (DFN) auf der Basis internationaler Standards

Das Gebiet der Dokumentenverarbeitung ist seit einiger Zeit Gegenstand der Arbeit sowohl nationaler als auch internationaler Standardisierungsgremien. Durch die immer größere Verbreitung von Rechnernetzen besteht der Bedarf nach allgemeingültigen Dokumentendatenstrukturen, die unabhängig von spezieller Hardware und Formatiersystemen sind.

Angela Scheller

Konzeption eines Arbeitsplatzes zur Erstellung wissenschaftlicher Texte in hoher typographischer Qualität

Hardware- und Software-Entwicklungen in den letzten Jahren haben die Möglichkeit geschaffen, auch auf konventionellen Rechenanlagen Texte in hoher typographischer Qualität herzustellen. Der Artikel beschreibt dabei auftretende Schwierigkeiten und einige Entwicklungsarbeiten der GMD in diesem Bereich.

Wolfgang Appelt

Ein Textsystem Für Eine Rechtsanwaltskanzlei

Marktanalysen erweisen, daß kommerzielle Textverarbeitungssysteme viele Funktionen besitzen, die in einer Kanzlei nicht gebrauoht werden (etwa Formatsteuerungen), aber unbefriedigend beim Umgang mit Textbausteinen sind. Diese Arbeit will zeigen, wie einfache Grundkenntnisse aus der Berechenbarkeitstheorie und auch SIMULA-Klassen wertvolle Anregungen für die Gestaltung eines klaren Konzepts für die Textbausteinverarbeitung geben können, das in gewissem Sinn universell ist: Es muß erlauben, daß Textbausteine andere sequentiell, iterativ sowie selektiv — und dies beliebig geschachtelt — aufrufen dürfen. Außerdem muß die Ausführung arithmetischer Operationen mit den in den Textbausteinen auftretenden Variablen möglich sein. In der Arbeit wird auch noch kurz auf die Implementierung eingegangen.

Herbert Göttler, Horst Schwarz, Reinhold Straubmeier

Möglichkeiten und Grenzen einer computergestützten Eingangspostbearbeitung

Die gegenwärtigen Entwicklungen im Bereich der Bürokommunikation sind durch Fortschritte in der Integration von Funktionen zur Dokumenterstellung, -speicherung, zum Retrieval und zur elektronischen Versendung gekennzeichnet.

Matthias Schumann

Telearbeit

Frontmatter

Einführung in das Fachgespräch

Telearbeit

Obwohl die technischen Möglichkeiten zur Realisierung von Telearbeit erst seit kurzem gegeben sind, befindet sich diese neue Organisationsform von informations- und kommunikationstechnisch unterstützter Arbeit in einer Phase umfassender und kontrovers geführter Diskussion. Dabei werden sowohl die heute bestehenden technischen Möglichkeiten, als auch ökonomische und vor allem soziale Aspekte unterschiedlich betrachtet und bewertet.

K. T. Schröder

Telearbeit im Arbeitsmarkt relevant?

Die Diskussion um das Phänomen Telearbeit findet eine breite öffentliche Resonanz. Auch in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ist dieses Thema in der letzten Zeit immer wichtiger geworden. Eine Vielzahl der unterschiedlichsten Aspekte werden in dieser Diskussion angesprochen, die in ihrer Fülle bisher kaum überblickt werden können. Im folgenden Beitrag sollen Rahmenbedingungen der Telearbeit, die sich aus der Entwicklung des Beschäftigungssystems und des Arbeitsmarktes ergeben, behandelt werden.

Werner Dostal

Telearbeit — Interesse und Akzeptanz

Durch die rasche Entwicklung auf dem Gebiet neuer Informations- und Kommunikationstechnologien sind die Potentiale und technischen Voraussetzungen für tiefgreifende Veränderungen unserer Arbeitswelt geschaffen worden. Insbesondere im Bürobereich werden viele Arbeitsplätze durch den Einsatz neuer Technologien langfristig entweder überflüssig oder geographisch verlagerbar. Hinsichtlich des Verlagerungspotentials von Büroarbeitsplätzen wird dabei in jüngster Zeit einer neuen durch die Informations- und Kommunikationstechnik bedingten Arbeitsorganisation verstärkt Bedeutung geschenkt. Es handelt sich dabei um Telearbeit, die eine weitreichende organisatorische und räumliche Dezentralisierung von Arbeitsplätzen ermöglicht. Die weitreichendste Form der Telearbeit stellt die elektronische Heimarbeit dar.

Werner B. Korte, Wolfgang J. Steinle

Aspekte Einer Privatisierung der Arbeit — Chancen, Risiken und Rechtsfragen der Telearbeit —

Die rasche Aufeinanderfolge von fundamentalen EntwicklungsSprüngen auf dem Gebiet der Kommunikationstechnik setzt den Menschen zunehmend in ihrer Intensität nie gekannten Entscheidungszwängen aus. Die immer kürzer werdenden Innovationszyklen verringern ganz entscheidend die Reaktionszeiten von Staat, Gesellschaft, Wirtschaft und Individuum. Die Wissenschaft gewinnt deshalb immer mehr die Aufgabe, Erfahrungsdefizite durch die frühzeitige und vorausschauende Analyse zukünftiger Entwicklungen zu kompensieren. Sie darf sich hierbei jedoch nicht mit der empirischen Erfassung der Ist-Zustände begnügen, sondern hat darüber hinaus wünschbare Entwicklungslinien aufzuzeigen. Dies gilt auch für die Auseinandersetzung mit der Telearbeit.

W. Müllner

Telearbeit — Mehr Als Nur Heimarbeit?

Durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien werden Konzepte der räumlichen Dezentralisierung von Büroarbeitsplätzen in der aktuellen Diskussion auch mit Begriffen wie Telearbeit oder informationstechnisch gestützte Heimarbeit umschrieben, in größerem Umfang denkbar. Die Focussierung auf den Heimarbeitsplatz wird den Möglichkeiten der Dezentralisierung von Arbeitsplätzen aber nicht gerecht. Im folgenden sollen daher alternative Dezentralisierungskonzepte vorgestellt werden.

P. Kern, S. Wawrzinek

Ergebnisse Einer Befragung von Unternehmungen mit Telearbeitsplätzen für Programmierer

Die Zielgruppe der Befragungen umfaßte Unternehmungen aus den USA, England und dem deutschsprachigen Raum mit Erfahrungen in der Teleprogrammierung. Davon wurden insgesamt 32 ausfindig gemacht (vgl. Tabelle 1), überwiegend Softwarehäuser, aber auch Großbetriebe aus dem Industrie-, Chemie-, Transport- und Bankensektor. Gesprächspartner der Befragungen waren meistens Führungskräfte aus dem Organisationsbereich dieser Unternehmungen oder die Inhaber oder Geschäftsführer der Softwarehäuser. Sofern es sich um deutsche Unternehmungen handelte, haben sie fast alle großen Wert darauf gelegt, daß sie selbst und ihre Firma nicht der Presse bekannt gemacht würden. Im Unterschied zu den Vereinigten Staaten und England, aber auch der Schweiz, nimmt die deutsche Presse einen überwiegend kritischen Standpunkt zur Telearbeit ein.

Wolfgang Heilmann

Telearbeit — Dämon oder Chance ?

Die Organisation der Arbeit in industriellen Gesellschaften ist so gestaltet, daß für die abhängig Beschäftigten — mit Ausnahme der Heimarbeiter im traditionellen Sinne — die Ausübung von Erwerbstätigkeit an einen Arbeitsort gebunden und an vorgegebene Zeitkontingente gekoppelt ist. Diese Einheit von Arbeitszeit und Arbeitsort außerhalb des häuslichen Handlungsbereiches haben die Menschen der industriellen Gesellschaft soweit verinnerlicht, daß ihre Auflösung utopisch und nicht realisierbar erscheint. Die modernen I + K-Technologien jedoch schaffen die Voraussetzungen, diese Ort- und Zeitbindung der Erwerbsarbeit aufzulösen. Bilder, Daten und Texte lassen sieh beliebig von einem Ort zum anderen übertragen. Das bedeutet, daß informationsverarbeitende Tätigkeiten aus den Räumlichkeiten des Unternehmens ausgelagert werden und an beliebig lokalisierten Arbeitsplätzen ohne Bindung an fixe Arbeitszeiten ausgeübt werden können. Die Möglichkeit, Arbeit als Zwangsorganisation aufzuheben, läßt auch ein neues Verhältnis des Arbeitenden zu seiner Arbeit entstehen: Es wird sich eine gewisse Befreiung aus der hierarchischen Macht großer bürokratischer Systeme einstellen.

H. Herrmann

„Telearbeit“ — Ein Beitrag zur Humanisierung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer/Innen ?

Lange Jahre schien Heimarbeit ein Relikt vergangener Jahrzehnte: Die Zahl der Heimarbeiter/innen — zu etwa 90 % Frauen — ging zurück und machte einen immer kleineren Anteil an den Erwerbstätigen aus. 2) Das alte Problem ihrer schlechten Entlohnung und ihrer schlechten Sicherung schien sich von selbst zu erledigen.

Angelika Bahl-Benker

Nachträglich eingegangene Beiträge

Frontmatter

Textverarbeitung mit Universalrechnern

Bei der Einführung von Schreib- und Textsystemen anstelle der klassischen Schreibmaschinen wird häufig zu wenig darauf geachtet, daß Textverarbeitung weit mehr ist als bloße Edition und Gestaltung eines Textes. Die Anforderungen in einem großen Unternehmen wie zum Beispiel einer Forschungseinrichtung zeigen, daß mit den vorhandenen Universalrech- nern ein Großteil der Aufgaben gelöst werden kann, die beim Gestalten, Verteilen, Verwalten und Dokumentieren von Texten anfallen. Im Zusammenwirken mit dezentralen Systemen läßt sich sogar ein Funktionsverbund aufbauen, der die Anforderungen einer Forschungseinrichtung voll erfüllt.

Rüdiger Dierstein

Natural Language Applications and Technologies

Every technical field can be characterized in at least two ways: (1) by the various applications accomplished in that field and (2) by the underlying technologies implementing these applications. It is equally true that new applications depend new technologies or extension of old ones. The purpose of this paper is to show how this thinking can be productively applied to the field of NATURAL LANGUAGE PROCESSING. My hope is that the discussions of language applications, language technologies, and their interrelationships, will make practical systems in this area appear more promising and achievable than they might have been previously.

Lance A. Miller

Basiskonzepte der Bürokommunikation oder Technologien des Papierlosen Büros/Verwaltens

Es waren wohl Journalisten, die zur Erleichterung der Diskussion neuer Informations- /Kommunikationstechnologien und ihrer Auswirkungen auf die Bürowelt den Slogan vom „papierlosen Büro“ kreierten. Wie alle Slogans ist auch dieser zwar griffig aber teilweise unzutreffend: Einerseits geht es nicht um das papierlose sondern nur um das papierarme Büro, und andererseits geht es nicht nur um das Büro sondern um den Gesamtkomplex des Verwaltens. In der auf Klarheit bedachten technisch/wissenschaftlichen Literatur wurde deshalb der Terminus „papierloses Büro“ bisher auch häufig gemieden — man beschränkte sich hier bisher lieber auf Teilaspekte und ihre etablierten Schlagworte, wie „Textsysteme“, „Bürokommunikation“, „Arbeitsplatzsysteme“, „Mensch-Maschine-Schnittstelle“, …

Sigram Schindler
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