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Über dieses Buch

Die Gründung von Unternehmen, die die Umsetzung von Patenten in technologisch hervorragende Produkte zum Gegenstand haben, ist besonders interessant, weil gerade bei diesen Unternehmen große Erfolgspotentiale erwartet werden. Mit der Gründung derartiger Unternehmen sind aber auch ganz erhebliche Risiken verbunden, so dass dem Eigenkapital als Risikodeckungspotential besondere Bedeutung zukommt. Da die Gründer junger Technologieunternehmen typischerweise nicht über umfangreiche Ei­ genmittel verfügen, sind sie auf die Zuführung von Eigenkapital angewiesen. Hierfür kommen nicht nur Venture Capital-Gesellschaften, Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) und private Investoren (Business Angels) in Betracht, sondern insbesondere auch der Börsengang (Going Public). Mit der NASDAQ steht in den USA schon seit längerer Zeit eine funktionelle Börse für junge Technologieunternehmen zur Verfügung. Nach diesem Vorbild gründete die Deutsche Börse AG den Neuen Markt als Segment des geregelten Freiverkehrs, und in Brüssel wurde die EASDAQ gewissermaßen als Gegenstück zur NASDAQ errichtet. Mit der vorliegenden Schrift wird das Ziel verfolgt, die für diese drei Börsensegmente geltenden institutionellen Rahmenbedingungen in Hinsicht auf ihre Effizienz für die Eigenkapitalautbringung für junge Technologieunternehmen zu prüfen und die Attrak­ tivität der drei Segmente für das Going Public zu evaluieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Als Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft gilt die schnelle Umsetzung neuer Technologien in marktgerechte Produkte. Die USA nehmen hierbei international die führende Rolle ein. Beispiele sind die Bio- und die Informationstechnologie. Wenn auch nicht alle grundlegenden Arbeiten zu diesen Technologien in den USA geleistet wurden, so kennzeichnet die schnelle Umsetzung von wissenschaftlichen Errungenschaften in marktgerechte Produkte die US-amerikanische Wirtschaft. Eine zentrale Rolle kommt hierbei jungen und innovativen Unternehmen zu.
Martin Hohla

2. Grundlagen des Going Public

Zusammenfassung
Die Entscheidung, ob ein junges Technologieunternehmen den Gang an die Börse anstreben soll oder nicht, wird in der Eigentümerversammlung getroffen. Entscheidungsträger sind hierbei nicht die Organe des Unternehmens, sondern die Eigentümer.45 Deswegen können nur die Ziele der Eigentümer die Grundlage der Analyse der Going Public-Entscheidung bilden. Die Ziele des Unternehmens leiten sich aus den Zielen der Eigentümer ab und stehen nicht gleichberechtigt neben ihnen.
Martin Hohla

3. Going Public-Alternativen für junge Technologieunternehmen

Zusammenfassung
Den Entscheidungsträgern in jungen Technologieunternehmen bietet sich ein breites Spektrum an Going Publie-Alternativen. Jede Alternative wird in der vorliegenden Untersuchung anhand der Kombination von drei Gestaltungsparametern eindeutig bestimmt. Die einzelnen Gestaltungsparameter werden in diesem Kapitel beschrieben.
Martin Hohla

4. Kriterien zur Beurteilung der Going Public-Alternativen

Zusammenfassung
Mit einem Going Public werden in der Regel eine Vielzahl verschiedener Ziele verfolgt, denen von den Entscheidungsträgern in Abhängigkeit von ihrer speziellen Situation unterschiedliche Prioritäten beigemessen werden. Entsprechend diesen Prioritäten wird eine der Going Public-Alternativen besonders attraktiv eingeschätzt und von den Entscheidungsträgern verfolgt werden.
Martin Hohla

5. Beurteilung der Going Public-Alternativen

Zusammenfassung
Die Beurteilung der verschiedenen Going Public-Alternativen für junge Technologieunternehmen erfolgt getrennt nach Standardverfahren und Sonderformen des Going Public. Diese Differenzierung wurde gewählt, da der Autor davon ausgeht, dass ein junges Technologieunternehmen entweder die verschiedenen Börsen in Bezug auf das Standardverfahren miteinander vergleicht, oder aber sich mit den Sonderformen des Going Publics auseinandersetzt, falls ein Börsengang nach dem Standardverfahren nicht in Betracht kommt.
Martin Hohla

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Junge Technologieunternehmen werden vor allem aufgrund ihrer Zukunftserwartungen bewertet. Deswegen können auch schon sehr kleine und junge Unternehmen hoch bewertet werden und kommen folglich für eine Börsennotierung grundsätzlich in Frage. Diese Gruppe von Unternehmen ist auf die Zuführung von Eigenkapital angewiesen, um ihr Wachstum zu sichern sowie ihre Innovationsfähigkeit zu erhalten und auszubauen. Das Going Public bietet attraktive Möglichkeiten, diesen Kapitalbedarf zu decken.
Martin Hohla

Backmatter

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