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Über dieses Buch

Das Buch untersucht ausführlich Gold als eine spezielle Ware und als Geldmittel. Die Autorin illustriert dabei den über Jahrtausende andauernden, abwechslungsreichen und problematischen Aufstieg des Goldes zum weltweiten monetären Hauptmetall zu Anfang des 20. Jahrhunderts, die anschließende Entthronung und die Jahrzehnte nach seiner offiziellen Demonetisierung zur Mitte der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts.

Der historische Kontext erleichtert es dem Leser, zu verstehen, wie es dazu kam, dass Gold zum nationalen und internationalen Geldmittel wurde und warum sich seine monetäre Rolle unter Einfluss von nicht nur wirtschaftlichen und kulturellen, sondern auch politischen und geopolitischen Faktoren veränderte. Die im Buch beschriebenen Vorgänge geben Aufschluss über die Frage, ob heute eine Rückkehr des Goldes in das monetäre System angesichts der wachsenden wirtschaftlichen und politischen Instabilitäten in der Welt denkbar und möglich ist, und wenn ja, in welcher Form und in welchem Umfang. Was und wer könnte dafür die treibende Kraft sein?

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Argumente für den Einsatz der Metalle als Geld

In diesem Kapitel erfährt der Leser mehr über die unterschiedlichen, teils überraschenden Auffundorte für Gold auf der Erde. An einfachen Beispielen wird deutlich gemacht, aufgrund welcher einzigartigen chemischen und physikalischen Eigenschaften das Gold zum begehrten Edelmetall zählt. Dem Gebrauch von Metallen als Geld ging die Verwendung primitiver Geldformen, dem primitiven Warengeld, voraus. Unter anderem Ihr Mangel führte schließlich dazu, dass Metalle als Geld verwendet wurden. Das Kapitel gibt einen Überblick über die spannende Vielfalt der Formen des Primitivgeldes und die verschiedenen Gründe für seine Verwendung in verschiedenen Epochen der Weltgeschichte von der Antike bis heute.

Olga Kaskaldo

2. Der Übergang vom Primitivgeld zu Metallen im Geldumlauf der Antike

In diesem Kapitel wird vom Aufstieg der Metalle, insbesondere des Goldes, als Geld, von seiner internationalen Verbreitung und den Besonderheiten ihrer Produktion in verschiedenen Kulturen der Antike, im Alten Ägypten, in Babylon, Phönizien, Lydien, im antiken Griechenland, im persischen Königreich, in Mazedonien, sowie in China und Indien, berichtet. Außerdem weist die Autorin auf den frühen Einsatz des Kredites in Babylon und im antiken Griechenland und auf die Entstehung der teils skrupellosen Vermittlertätigkeit der Wechsler hin. Vor dem Hintergrund der wachsenden Monetarisierung der Metalle gibt der Autor einen Überblick über die grundlegenden Probleme des Geldumlaufs im antiken Griechenland, im Römischen Reich und in Byzanz, sowie die Versuche dieser Probleme Herr zu werden.

Olga Kaskaldo

3. Die Rolle des Kredits im Geldumlauf des mittelalterlichen Europas

In diesem Kapitel wird vor allem die Formierung und die weitere Entwicklung der bimetallischen Geldsysteme im mittelalterlichen Europa betrachtet. Im Mittelpunkt der Analyse steht das damals zentrale Problem des Edelmetallmangels, insbesondere in Bezug auf Gold. Es werden die verschiedenen Wege zur Behebung dieses mangels am Beispiel unterschiedlicher europäischer Länder und Regionen behandelt. Es ist die Zeit, wo das Geld durch die weitere Entwicklung des Kredits allmählich zum Kapital wurde. Die Autorin beschäftigt sich auch mit den Folgen dieses Prozesses und stellt interessante Facetten der Finanztätigkeit der römisch-katholischen Kirche in dieser Epoche dar, die ihren materiellen Aufschwung erklären. Außerdem werden die Widersprüche dieser Aktivitäten zu den Dogmen des Christentums aufgezeigt. Zu den interessanten Aspekten gehört auch die Kredittätigkeit des Templerordens, die die Autorin genauer unter die Lupe nimmt. Anschließend werden das Ausmaß und die Folgen der Kreditvergabe durch italienischen Handels- und Finanzunternehmen sowie durch die Banken des Mittelalters untersucht.

Olga Kaskaldo

4. Der Übergang vom nationalen zum internationalen Goldstandard in der Neuzeit

Dieses Kapitel analysiert die Gründe für den in der Neuzeit beginnenden Edelmetallabfluss aus den europäischen Ländern, die trotz der Kontrollübernahme über bedeutende Edelmetallquellen erfolgte. Es wird auch von einer qualitativ neuen Entwicklung des Kreditwesens und des Geldumlaufs berichtet. Die Autorin untersucht die wachsenden Staatsschulden in Europa und die Rückzahlungsversuche, insbesondere durch eine neue Art von Banken, den Zentralbanken. Diese werden auch als ein notwendiger Baustein des zukünftig globalen Goldmonometallismus (dem Goldstandart) betrachtet. In diesem Zusammenhang wird den Ursachen, die Motivationen und die Folgen des Übergangs der Geldsysteme einzelner Länder zum Goldstandard nachgegangen. Dabei weist die Autorin auf Fehlfunktionen des globalen Goldstandards, die sich aus dem Unterschied zwischen seinen theoretischen Grundlagen und der Realität ergibt. Anschließend wird der Zusammenbruch des weltweiten Goldstandardsystems analysiert und seinen Folgen beschrieben. Außerdem werden Wege, die zu einer späteren Wiederaufnahme des Goldstandards führen könnten und über die Rolle einzelner Länder in diesem Prozess, besprochen.

Olga Kaskaldo

5. Die Bedeutung des Goldes in der Gegenwart

In diesem Kapitel werden die Höhen und Tiefen des weltweiten Goldstandards vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Ende der 1960er Jahre untersucht. Die besondere Aufmerksamkeit der Autorin gilt dabei der Rückkehr zum Goldstandard nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, sowie seine letztendliche Auflösung vor dem Hintergrund des Dollaraufstieges zur wichtigsten Weltwährung. Dabei wird auch die Rolle von BIZ und IMF als internationale Goldhortungs- und Verteilungsstätten untersucht. Der Autor beschäftigt sich auch mit den verschiedenen internationalen Abkommen in neuerer Zeit, die den Anstieg des Weltmarktpreises und damit die internationale Dollarabwertung aufhalten sollten. Hier werden Gründe der wachsenden Instabilität des modernen Weltfinanzsystems und die Aussichten für den Dollar als wichtigste Weltwährung untersucht, sowie Anzeichen für eine Wiederaufnahme der Geldfunktionen des Goldes diskutiert.

Olga Kaskaldo

6. Schlussfolgerung

Olga Kaskaldo
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