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11.10.2017 | Wissenschaftliche Beiträge | Ausgabe 4/2017

Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 4/2017

Grenzen der Digitalisierung von Arbeit – Die Nicht-Digitalisierbarkeit und Notwendigkeit impliziten Erfahrungswissens und informellen Handelns

Zeitschrift:
Zeitschrift für Arbeitswissenschaft > Ausgabe 4/2017
Autor:
Dr. Norbert Huchler

Zusammenfassung

Der Beitrag verfolgt die Frage nach den „Grenzen der Digitalisierung“ und implizit damit auch der Frage nach der Relevanz menschlicher Arbeitskraft. Die These ist, dass sich im Zusammenspiel formal-technischer Digitalisierung mit dem Arbeitshandeln und den Kompetenzen der Beschäftigten eine systematische Grenze der Technisierung offenbart, welche sich insbesondere an der Notwendigkeit und Personengebundenheit impliziten Erfahrungswissens festmacht. Zunächst wird entlang der technischen Leitidee „Cyber-Physical-Systems“ und der organisationalen Leitidee „digitaler Zwilling“ die Marke „Industrie 4.0“ spezifiziert. Danach werden zwei mögliche Formen der Steuerung von Organisationen unterschieden: die technisch-formale Koordination und die informelle situative Koordination von Arbeit. Anschließend werden drei Formen von Grenzen der Digitalisierung umrissen: die Nebenfolgen, die Materialität und die Nicht-Digitalisierbarkeit. Im empirischen Teil werden dann anhand einzelner qualitativer Erkenntnisse aus dem KMU-Innovativ Projekt MIMIK (siehe Danksagung am Ende) vier Aspekte der Nicht-Digitalisierbarkeit unterschieden und mit Beispielen hinterlegt. Das Fazit verweist auf den weiteren Forschungsbedarf bezüglich der Grenzen der Digitalisierung für die Gestaltung des Zusammenspiels von Mensch und Technik.
Praktische Relevanz: Der arbeitssoziologische Beitrag berichtet direkt aus der Gestaltungsforschung und betrieblichen Praxis. Er geht der aktuell hoch relevanten Frage nach, wie sich das Zusammenspiel von humaner Arbeitskraft und teil-autonomer Technologie nachhaltig gestalten lässt.

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