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Über dieses Buch

Tanja Fink-Cvetnic untersucht das Zusammenwirken von Mensch und Technik im Flugzeugcockpit und fragt nach in der Praxis auftretenden, aber bei der Auslegung technischer Systeme und im Personaleinsatz nicht berücksichtigten Anforderungen an menschliche Arbeit. Insbesondere bei der Bewältigung von Unwägbarkeiten technischer Systeme scheinen wichtige menschliche Leistungen und Kompetenzen unterschätzt bzw. bislang übersehen zu werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Technische Errungenschaften haben unser aller Leben in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Ob es sich dabei um Dinge des täglichen Gebrauchs handelt – wie Waschmaschinen, Computer und sogar Staubsaugroboter – oder um Anlagen in hoch technisierten Produktionsbetrieben oder auch Verkehrssystemen, nahezu überall sind technische Systeme in Arbeitsabläufe integriert. Dank fortgeschrittener Technik muss schwere manuelle Arbeit heute oftmals nicht mehr durch den Menschen verrichtet werden.
Tanja Fink-Cvetnik

Was muss der Pilot (noch) machen?

Frontmatter

Kapitel 2. Die Arbeit von Piloten – Stand der Diskussion

Zusammenfassung
Die technische Ausgestaltung von Verkehrsflugzeugen hat seit den Anfängen der Fliegerei eindrucksvolle Veränderungen erfahren. Erstmals gelang es Otto Lilien-thal im Jahr 1891, einen Gleitflieger zu entwickeln und zu testen. Etwas mehr als eine Dekade später waren bereits deutliche technische Fortschritte erreicht, als die Gebrüder Wright 1903 den ersten motorisierten und gesteuerten Flug – über stolze 45 Meter – durchführten. Es begann eine nahezu beispiellose technische Weiterentwicklung, welche stets auch die Anforderungen an den jeweiligen Lenker der Maschine bestimmte.
Tanja Fink-Cvetnik

Kapitel 3. Was macht der Pilot? Empirische Analyse

Zusammenfassung
Als systematischer Einstieg in die Thematik des ersten Untersuchungsschwerpunktes werden der Arbeitsplatz und das Aufgaben- und Qualifikationsprofil des Piloten unter Bezugnahme auf das techniksoziologische Konzept der Verteilten Handlungsträgerschaft in den Blick genommen. Es soll damit der konkreten Frage nachgegangen werden, welchen Anteil des Flugprozesses die technischen Systeme gemäß den offiziellen Beschreibungen übernehmen und welcher Anteil demnach dem Piloten zugedacht ist – und wie dieser dabei den Vorgaben gemäß vorzugehen hat. Als wesentlich wird dabei die Zunahme der Technisierung erachtet, weshalb gezielt der Vergleich zwischen hoch technisierten und wenig technisierten Cockpits fokussiert wurde.
Tanja Fink-Cvetnik

Wie muss der Pilot das machen?

Frontmatter

Kapitel 4. Arbeitshandeln mit hochtechnisierten Systemen – Stand der Diskussion

Zusammenfassung
Die konkrete Frage danach, wie der Pilot handelt, also die Frage nach dem Arbeitshandeln der Subjekte, ist in der „Tradition der industrie- und arbeitssoziologischen Forschung […] keineswegs selbstverständlich“ (Böhle et al. 2011, S. 17) gewesen. Dort steht vielmehr herkömmlicherweise die Arbeitstätigkeit als solche im Fokus (vgl. ebd.). Böhle et al. (2011, S. 17) schreiben: „Im Vordergrund steht die Analyse von Arbeitsaufgaben und Arbeitsanforderungen, aus denen dann auf Anforderungen an die Arbeitenden geschlossen wird. Dies ist zwar eine subjektbezogene Analyse, sie richtet sich jedoch nicht auf das Arbeitshandeln, sondern auf die Organisation von Arbeit.
Tanja Fink-Cvetnik

Kapitel 5. Arbeitshandeln von Piloten – Empirische Analyse

Zusammenfassung
Wie bereits im vorhergehenden Teil anschaulich aufgezeigt, ist der Arbeitsplatz Cockpit hoch technisiert. Die Arbeit des Piloten findet in permanenter Interaktion mit den Bordsystemen in einem technisch überwachten und regulierten Luftraum statt. Der heutige Flugverkehr ist ohne technische Einflussnahme und Mitwirkung nicht denkbar.
Tanja Fink-Cvetnik

Kapitel 6. Der Pilot – unterschätzter Gewährleister mit A****gefühl

Zusammenfassung
Die Analyse des ersten Untersuchungsteils richtete sich auf das Zusammenwirken von Mensch und Technik und befasste sich mit der Frage, was Piloten (überhaupt noch) machen – angesichts der hohen Technisierungsgrade ihrer Arbeit.
Tanja Fink-Cvetnik

Backmatter

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