Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Private Gründer wollen sich verwirklichen, Unternehmen müssen sich neu erfinden. Universitäten brauchen Forschungstransfer. Für jeden geht es um das "Ausbrüten", die Inkubation neuer Geschäftsideen und das Gründen einer neuen Firma oder eines neuen Geschäftsbereichs. Dank des Internets können die einzelnen Schritte des Inkubationsprozesses mit neuen webbasierten Tools unterstützt oder sogar auf neue Weise realisiert werden - das ist Gründen 2.0.

Was sind Inkubatoren und wie unterstützen sie Geschäftsgründungen? Welche neuen Internet-Tools können dabei gezielt eingesetzt werden? Gründen 2.0 bietet eine umfangreiche Sammlung und Besprechung neuer Tools für den gesamten Inkubationsprozess: von der Ideenfindung bis zur Produkteinführung. Mit vielen Beispielen aus der Wirtschafts- und Innovationsgeschichte ist Gründen 2.0 ein Werkzeugkasten, unterhaltsame Lektüre und wertvoller Impulsgeber für junge Start-up-Teams, für Geschäftsentwickler von Konzernen, für Forschungsteams an Universitäten und für jeden Ideen-Verrückten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung: Eine Welt voller ungenutzter Ideen?

Zusammenfassung
Eine neue Geschäftsidee für sich hat keinen Wert. Erst mit der kommerziellen Verwertung spricht man von einer „Innovation“. Die Gründung und den Aufbau einer neuen Firma oder eines neuen Geschäftsbereichs auf Basis einer Innovation bezeichnet man als „Business-Inkubation“. Das Thema „Innovationsmanagement“ ist in der Fachliteratur vielfältig behandelt worden, das Thema „Business-Inkubation“ weniger.
Klemens Gaida

2. Inkubatoren – die Geburtshelfer für neue Geschäftsideen

Zusammenfassung
Die Geschichte des Business Inkubators begann Ende der 50er Jahre in den USA. Heute sind vier grundlegende Inkubatorarten zu unterscheiden: akademische Inkubatoren, staatliche Inkubatoren, Inkubatoren in Unternehmen und eigenständige, privatwirtschaftliche Inkubatoren. Entlang des Inkubationsprozesses agieren in der Kategorie der eigenständigen Inkubatoren unterschiedliche Vertreter: klassische Ideen-Inkubatoren, Business Angels (BA), Super Angels, Accelerator, Instititutionelle BAs, Venture Capitalists (VCs) und Frühphasen VCs. Die Leistungen der verschiedenen Inkubatorarten für Gründerteams decken in unterschiedlichem Maße vier Bereiche ab: Strategieentwicklung, Infrastrukturbereitstellung, Kapitalbeschaffung und Kontaktvermittlung.
Klemens Gaida

3. Business-Inkubation 2.0

Zusammenfassung
Das strategische Innovationsmanagement unterscheidet Produktinnovationen, Prozessinnovationen und Geschäftsmodellinnovationen sowie verschiedene Phasen der Marktreife, um daraus die richtige Markteintrittsstrategie für ein neues Geschäftskonzept abzuleiten. Dabei geht es um die zentralen Fragen des richtigen Zeitpunkts und der richtigen Rolle beim Markteintritt. Man unterscheidet zwischen First Mover, Early Mover bzw. Smart Follower und Late Mover, wobei deutlich wird, dass langfristige First-Mover-Vorteile in vielen Fällen nicht existieren und die Rolle des Smart Followers zu bevorzugen ist.
Klemens Gaida

4. Internet-Tools zur Ideenfindung

Zusammenfassung
Neue Geschäftsideen entstehen oft zufällig und spontan. Die Kunst des erfolgreichen Ideenmanagements für die spätere kommerzielle Verwertung besteht in der richtigen Kombination von offener, kreativer Ideenfindung und systematischer, marktorientierter Ideenauswahl.
Klemens Gaida

5. Webbasierte Potenzialanalyse-Tools

Zusammenfassung
Die schwierigste Frage des Inkubationsmanagements lautet: Wie kann man erkennen, ob und in welchem Ausmaß eine neue Geschäftsidee kommerziell verwertbar ist? Hat die Idee nur das Potenzial, ein Produkt oder einen Prozess zu verbessern, oder kann daraus eine neue Produktkategorie, ein grundlegend neuer Verfahrensansatz oder ein neuartiges Geschäftsmodell entwickelt werden?
Klemens Gaida

6. Internet-Tools zur Pilotentwicklung

Zusammenfassung
Die Pilotentwicklung entscheidet über den Erfolg einer Produkt-, Prozess- oder Geschäftsmodellinnovation, denn hier werden die Grundlagen einer Neugründung und des neuen Marktangebots geschaffen. Wie in anderen Inkubationsphasen ist auch bei der Pilotentwicklung eine Öffnung nach außen erforderlich, um die Projektfinanzierung, das Teambuilding, die Projektarbeit und die Produktgestaltung mit Kunden frühzeitig in die richtigen Bahnen zu lenken. Nach der Gründung und Produkteinführung kann es sehr aufwändig sein, ein Unternehmen oder einen Unternehmensbereich und sein An gebot neu auszurichten oder ggf. sogar neu zu entwickeln.
Klemens Gaida

7. Webgestützter Organisationsaufbau

Zusammenfassung
Junge Firmen oder neue Unternehmensbereiche müssen von Beginn an kosteneffizient arbeiten und problemlos wachsen können. Dies kann durch neue Internet-Tools maß geblich unterstützt werden, wenn sie beherrschbar und wirklich effizienzstiftend sind. Junge Teams haben dabei die Chance, die neuen Internet-Tools und die damit einhergehende, offene Kommunikation und Projektarbeit auch gleich in ihrer Arbeitskultur zu verankern.
Klemens Gaida

8. Internet-Tools für die Produkteinführung

Zusammenfassung
Mit der Produkteinführung beginnt das Leben eines Start ups oder eines neuen Geschäftsbereichs erst richtig. Jetzt geht es darum, das eigene Angebot immer wieder an neue Markt-und Kundenerkenntnisse anzupassen, ggf. sogar neu zu entwerfen und dabei die effektivsten und kostengünstigsten Vermarktungs-und Vertriebswege zu finden. Ein mühseliger Prozess, der oft mit großen Enttäuschungen nach der aufwändigen Entwicklungsarbeit und mit immer neuen Kosten für Produktverbesserungen und Marketingversuche verbunden ist.
Klemens Gaida

9. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass ein modernes Inkubationsmanagement offen gestaltet sein muss für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Partner und Investoren und dass dies durch zahlreiche neue Internet-Tools unterstützt werden kann. Aber auch der Einsatz der neuen Internet-Tools ist nicht kostenlos. Selbst wenn die Tools gratis angeboten werden, bedeutet ihre Nutzung Zeitaufwand und die Bindung weiterer Ressourcen. Die neuen Internet-Tools erfordern außerdem eine moderne IT-Infrastruktur („Cloud Computing“) und eine offene nternehmenskultur.
Klemens Gaida

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise